17:37 - 6. Spielminute

Tor 0:1
Jovetic
Rechtsschuss
Vorbereitung Matheus Cunha
Hertha

17:48 - 16. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Hübers
Köln

18:12 - 41. Spielminute

Tor 1:1
Modeste
Kopfball
Vorbereitung Thielmann
Köln

18:42 - 52. Spielminute

Tor 2:1
Kainz
Kopfball
Vorbereitung Modeste
Köln

18:46 - 55. Spielminute

Tor 3:1
Kainz
Linksschuss
Vorbereitung Schmitz
Köln

18:49 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Klünter
für K.-P. Boateng
Hertha

18:49 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Zeefuik
für Pekarik
Hertha

18:56 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
M. Richter
für Jovetic
Hertha

18:55 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Lukebakio
für Matheus Cunha
Hertha

18:57 - 67. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Czichos
Köln

18:59 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Duda
für Uth
Köln

19:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Andersson
für Modeste
Köln

19:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Schaub
für Kainz
Köln

19:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Özcan
für Ljubicic
Köln

19:08 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Thielmann
Köln

19:11 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (Köln)
Skhiri
Köln

19:15 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Ehizibue
für Schmitz
Köln

19:21 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Plattenhardt
Hertha

19:24 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
S. Serdar
Hertha

KOE

BSC

Bundesliga

Köln - Hertha 3:1 | Kainz-Doppelschlag entscheidet

Berlin zwischenzeitlich von der Rolle

Kainz-Doppelschlag entscheidet: Köln dreht Auftaktspiel gegen Hertha

Auftakt geglückt: Florian Kainz (li.) bejubelt sein Tor zum 2:1.

Auftakt geglückt: Florian Kainz (li.) bejubelt sein Tor zum 2:1. imago images/Revierfoto

Als Florian Kainz das 2:1 erzielte, wurde es nass für Steffen Baumgart: Sein Stürmer Modeste spritzte dem Kölner Trainer beim Torjubel den Inhalt einer Trinkflasche direkt ins Gesicht. Baumgart dürfte es gut verkraftet haben. Sein erstes Bundesligaspiel als Coach der Rheinländer, es war erfolgreich verlaufen.

Dabei hatte er mit seinem Team in einer temporeichen Partie noch eine kalte Dusche erhalten - und die kam nicht aus der Trinkflasche: Cunha scheiterte nach Plattenhardts Freistoßflanke per Kopf an Horn, legte den Abpraller aber reaktionsschnell quer zu Jovetic, der in seinem ersten Bundesliga-Einsatz gleich sein erstes Bundesligator erzielte (6.).

Hertha zunächst gefährlicher - Serdar als Rechtsaußen

Damit waren zwei Drittel der neuformierten Berliner Angriffsreihe direkt an einem Tor beteiligt. Denn Herthas Trainer Pal Dardai musste kurzfristig auf den Siegtorschützen des 1:0-Pokalsiegs in Meppen verzichten: Stürmer Selke fiel wegen einer im Training erlittenen Gehirnerschütterung aus, für ihn spielte Olympia-Sieger Cunha nach seiner Rückkehr aus Tokio gleich von Beginn an. Außerdem rückte Tousart für Lukebakio (Bank) in die Elf, neben Cunha spielten Jovetic und - in ungewohnter Rolle als Rechtsaußen - Neuzugang Serdar.

Spieler des Spiels
1. FC Köln

Florian Kainz Mittelfeld

1,5
Spielnote

Intensiv geführte Partie mit vielen Torchancen und einem guten Spannungsbogen.

2,5
Tore und Karten

0:1 Jovetic (6', Rechtsschuss, Matheus Cunha)

1:1 Modeste (41', Kopfball, Thielmann)

2:1 Kainz (52', Kopfball, Modeste)

3:1 Kainz (55', Linksschuss, Schmitz)

1. FC Köln
Köln

T. Horn3 - Schmitz3,5 , Hübers4 , Czichos4 , Hector3,5 - Skhiri3 , Thielmann2 , Ljubicic3 , Kainz1,5 - Uth3 , Modeste2

Hertha BSC
Hertha

Schwolow3 - Pekarik5 , Stark4,5, M. Dardai4,5, Plattenhardt4 - K.-P. Boateng4,5 , Tousart4,5, Ascacibar4, S. Serdar4,5 , Jovetic2,5 - Matheus Cunha4

Schiedsrichter-Team
Robert Hartmann

Robert Hartmann Wangen

4
Spielinfo

Stadion

Rhein-Energie-Stadion

Zuschauer

16.500 (ausverkauft)

Jovetic blieb auch in der Folge ein Aktivposten im Spiel der Berliner: Eine Chance von Serdar leitete er energisch ein (10.), mit einem harten Distanzschuss zwang er Horn zum Eingreifen (26.). Vor allem dank Jovetic war Hertha über weite Strecken das gefährlichere Team im ersten Durchgang, brachte sich gegen früh anlaufende Kölner durch defensive Unzulänglichkeiten aber auch immer wieder selbst in die Bredouille: Einen Fehler von Stark konnte Uth nicht nutzen (18.).

Trotz vehementen Protesten: Kölner Ausgleich bleibt bestehen

Ansonsten fehlte es Köln allerdings lange Zeit an Durchschlagskraft im vorderen Drittel. Die Baumgart'sche Handschrift war nichtsdestotrotz klar zu erkennen, die Rheinländer stürzten sich teilweise enorm früh ins Pressing und agierten sehr mutig. Baumgart stellte nach dem 4:2 i.E. bei Carl Zeiss Jena auf drei Positionen um, im Tor begann wie angekündigt Horn für Schwäbe, außerdem starteten Skhiri sowie Neuzugang Ljubicic (Pflichtspieldebüt für Köln) anstelle von Ehizibue und Özcan (beide Bank). Kapitän Hector rückte aus dem Mittelfeld auf die Linksverteidigerposition.

Der 1. Spieltag

Mit zunehmender Spieldauer schaffte es Baumgarts Team immer besser, längere Ballbesitzphasen einzustreuen - und belohnte sich kurz vor dem Ende der ersten Hälfte durch Modeste, der eine Flanke von Thielmann zum 1:1 einköpfte (41.). Da Dardai im Duell mit dem Torschützen zu Boden gegangen war, reklamierten die Berliner vehement auf Foulspiel, der Treffer blieb jedoch auch nach VAR-Überprüfung bestehen - und geriet zum Auftakt für einige echte Drangminuten der Kölner, Schwolow verhinderte mit einer Glanzparade gegen Kainz einen Berliner Pausenrückstand (45.+2).

Hertha von der Rolle: Kainz entscheidet per Doppelschlag

Der Halbzeitpfiff schien für die Berliner zum richtigen Zeitpunkt zu kommen - doch nach Wiederbeginn ging es weiter, als hätte es die Unterbrechung nie gegeben. Schwolow musste gegen Skhiri gleich die nächste starke Parade zeigen (48.), seine Vorderleute waren nun aber komplett von der Rolle - und fingen sich einen Doppelschlag der vom Publikum angepeitschten Hausherren ein.

Verantwortlich für beide Treffer zeigte sich Kainz: Zunächst wischte Schwolow eine tückisch abgefälschte Modeste-Flanke auf den Kopf des Österreichers, der zum 2:1 einnickte (52.) und nur kurz darauf grätschte Kainz eine flache Hereingabe des rechts durchgebrochenen Schmitz zum 3:1 in die Maschen (55.).

Hertha verweilte weiterhin in einer Art Schockstarre, erst in der Schlussphase sorgte der eingewechselte Lukebakio wieder für die ersten Gelegenheiten der Hauptstädter seit Mitte des ersten Durchgangs (78., 79.). Weil kurz darauf ein Tor von Ascacibar wegen Abseits nicht zählte (81.), wurde es aber nicht mehr wirklich brenzlig für die Kölner, die nun mit ordentlich Auftakteuphorie zum Rekordmeister reisen: Am 2. Spieltag gastiert Baumgarts Team ebenfalls am Sontag um 17.30 Uhr beim FC Bayern. Schon am Samstag (15.30 Uhr) hat Hertha Wolfsburg zu Gast.

Bilder zur Partie 1. FC Köln - Hertha BSC