15:33 - 2. Spielminute

Tor 1:0
Burkardt
Rechtsschuss
Vorbereitung Barreiro
Mainz

15:36 - 4. Spielminute

Tor 2:0
Stach
Rechtsschuss
Vorbereitung J.-S. Lee
Mainz

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Gerhardt
für Arnold
Wolfsburg

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Mbabu
für R. Baku
Wolfsburg

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Bornauw
für Brooks
Wolfsburg

16:46 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Waldschmidt
für Lukebakio
Wolfsburg

17:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Ingvartsen
für Burkardt
Mainz

17:06 - 78. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Barreiro
Mainz

17:10 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Philipp
für Vranckx
Wolfsburg

17:10 - 82. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Mbabu
Wolfsburg

17:12 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Ad. Szalai
für Onisiwo
Mainz

17:12 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Boetius
für J.-S. Lee
Mainz

17:15 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Nemeth
für Hack
Mainz

17:18 - 90. Spielminute

Tor 3:0
Lacroix
Eigentor, Kopfball
Vorbereitung Boetius
Mainz

M05

WOB

Bundesliga

Mainz 05: Stach sorgt gegen Wolfsburg für FSV-Bestmarken

Mainzer Blitzstart - VfL seit vier Spielen sieglos

Stach sorgt für Mainzer Bestmarken

Freudenschreie: Moussa Niakhaté und Anton Stach (re.) beim Torjubel.

Freudenschreie: Moussa Niakhaté und Anton Stach (re.) beim Torjubel. imago images/Jan Huebner

Vor dem Wolfsburger Gastspiel in Mainz hatte bei beiden Teams ein Negativtrend eingesetzt - beide Klubs hatten drei Pflichtspiele in Folge nicht mehr gewonnen, ergo kämpften beide für eine Wende. FSV-Trainer Bo Svensson konnte dabei wieder auf den beim 1:2 in Stuttgart Gelb-gesperrten Bell zurückgreifen und gab zudem Stach im Mittelfeld eine Chance. Nemeth und Boetius rotierten dafür aus der Startelf auf die Bank.

Bei den Niedersachsen vertraute Coach Florian Kohfeldt derweil beinahe auf dieselbe Elf wie beim 1:3 gegen den Borussia Dortmund - mit einer Ausnahme: Paulo Otavio erhielt auf der linken Außenbahn den Vorzug vor Roussillon (Bank) und musste sogleich miterleben, wie sein Team einen katastrophalen Start ins Spiel hinlegte.

Bundesliga, 14. Spieltag

Mainzer Blitzstart

Zuerst ließen sich die Gäste zu einfach ausspielen, als Barreiro einen Steilpass von Lee direkt in die Gasse auf Burkardt weiterleitete. Der ließ sich nicht lumpen und ließ VfL-Schlussmann Pervan nicht den Hauch einer Chance (2.). 

Spieler des Spiels
1. FSV Mainz 05

Anton Stach Mittelfeld

2
Spielnote

Letztlich war die Partie frühzeitig entschieden, dennoch behielt sie bis in die Schlussphase ein gewisses Spannungsmoment und dank Mainz auch spielerische Klasse plus Intensität.

3
Tore und Karten

1:0 Burkardt (2', Rechtsschuss, Barreiro)

2:0 Stach (4', Rechtsschuss, J.-S. Lee)

3:0 Lacroix (90', Eigentor, Kopfball, Boetius)

1. FSV Mainz 05
Mainz

Zentner3 - Bell2,5, Hack2,5 , Niakhaté2,5 - Widmer3, Stach2 , Aaron3, J.-S. Lee2,5 , Barreiro3 - Burkardt2,5 , Onisiwo3

VfL Wolfsburg
Wolfsburg

Pervan5 - Lacroix4,5 , Guilavogui4, Brooks5 - R. Baku5 , Arnold5,5 , Paulo Otavio4, Lukebakio5 , Vranckx4,5 - Weghorst5,5, L. Nmecha4,5

Schiedsrichter-Team
Florian Badstübner

Florian Badstübner Windsbach

3,5
Spielinfo

Stadion

Mewa Arena

Zuschauer

10.000

Getreu dem Motto "Ein Unglück kommt selten allein" kassierten die Niedersachsen nur kurz darauf den nächsten Nackenschlag: Bei einer Ecke durfte Stach aus der zweiten Reihe relativ unbedrängt schießen und bejubelte daraufhin sein erstes Bundesliga-Tor überhaupt (4.).

Der FSV stellte damit gleich zwei Bestmarken auf: Es war das schnellste 2:0 in dieser Saison und zudem die schnellste 2:0-Führung der Mainzer in ihrer Bundesliga-Geschichte.

Vom Bolzplatz in die Bundesliga und zu Olympia: Anton Stach und seine "schrecklich sportliche Familie"

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FSV lässt nichts anbrennen

Erst den Start verpennt, dann ideenlos: Wolfsburg um Dodi Lukebakio und Wout Weghorst (re.).

Erst den Start verpennt, dann ideenlos: Wolfsburg um Dodi Lukebakio und Wout Weghorst (re.). imago images/Jan Huebner

Die Wölfe brauchten eine Weile, um den Doppelschlag zu verdauen, begannen aber nach einer Viertelstunde, eigene Akzente nach vorne zu setzen. Jedoch ohne zwingende Ideen und damit zugleich ohne durchschlagenden Erfolg. 

Mainz wiederum agierte mit breiter Brust, war präsent in den Zweikämpfen, stand defensiv gut und war in der Lage, in Ballnähe meist eigene Überzahl zu schaffen. Nach vorne lauerten die Rheinhessen auf Konter, ließen dabei aber zunehmend die notwendige Konsequenz ein wenig vermissen. 

Insgesamt hatte das Niveau der Partie mit fortschreitender Spieldauer nachgelassen, sodass es wenig überraschend ohne weitere Höhepunkte in die Kabinen ging. Kohfeld reagierte mit einem Dreifachwechsel in der Pause: Bornauw, Mbabu und Gerhardt kamen für Brooks, Baku und Arnold. 

Mbabu verhindert frühe Vorentscheidung 

Mbabu war es dann auch, der sich nach einer Ecke dem Anschluss näherte - und das gleich zweimal. Doch sowohl sein erster Versuch als auch sein Nachschuss wurden geblockt. Zudem sollte es nicht der Auftakt zu einer Sturm- und Drangphase der Gäste werden: Der VfL war zwar in der Folge durchaus präsent in der gegnerischen Hälfte, nur eben auch völlig harmlos. Spätestens 20 Meter vor dem Tor von Zentner war für die Niedersachsen in diesem recht zerfahrenen Duell Endstation.

Die Mainzer hingegen standen eine Zeit lang zu tief, was sie ab der 70. Minute aber wieder änderten, indem sie das Spielgeschehen wieder mehr in Richtung Mittelkreis verlagerten. Kurz darauf verhinderte Mbabu die frühe Vorentscheidung, als er einen Burkardt-Schuss gerade noch blockte (75.).

Lacroix trifft zu allem Überfluss ins eigene Netz

Letztlich war das auch vergossene Milch, denn die Wolfsburger blieben bis zum Schlusspfiff uninspiriert, sie ließen die Schultern immer wieder hängen und kassierten auch noch das 0:3 - und das auf eine bittere Art und Weise: Bei einer Boetius-Freistoßflanke von links wollte Lacroix im Zentrum vor Bell klären, köpfte dabei den Ball dann aber ins eigene Netz (90.).

"Alles-oder-Nichts"-Spiel für die Wölfe steht bevor

Für die Wölfe heißt es nun, den Fokus nach der Niederlage ganz schnell wieder auf die Champions League zu legen, denn am Mittwoch (21 Uhr) steht das "Alles-oder-Nichts"-Spiel gegen Lille an. Bei einer Niederlage oder einem Remis verabschiedet sich der VfL aus dem internationalen Geschäft, im Falle eines Sieges winkt jedoch das Achtelfinale der Königsklasse.

In der Bundesliga geht's am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart weiter. Drei Stunden zuvor erwartet die Mainzer das schwere Auswärtsspiel beim FC Bayern.

Bilder zur Partie 1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg