15:41 - 12. Spielminute

Gelbe Karte (Fürth)
Barry
Fürth

16:09 - 40. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Seguin
für Sarpei
Fürth

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Jaeckel
für Barry
Fürth

16:37 - 50. Spielminute

Tor 1:0
Wurm
Kopfball
Vorbereitung Kunkel
Meinerzhagen

16:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Meinerzhagen)
Demir
für Treude
Meinerzhagen

16:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Tillman
für Leweling
Fürth

16:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Meinerzhagen)
Platt
für A. Tomasello
Meinerzhagen

16:57 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Meinerzhagen)
Elmoueden
Meinerzhagen

16:58 - 72. Spielminute

Tor 1:1
S. Ernst
Kopfball
Vorbereitung Green
Fürth

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Abiama
für Hrgota
Fürth

16:56 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Meinerzhagen)
Özdemir
für Gräßer
Meinerzhagen

16:57 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Meinerzhagen)
Sesay
für Elmoueden
Meinerzhagen

16:57 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Meinerzhagen)
Spais
für Kandziora
Meinerzhagen

17:09 - 82. Spielminute

Gelbe Karte (Fürth)
Burchert
Fürth

17:35 - 98. Spielminute

Tor 1:2
Green
Rechtsschuss
Vorbereitung Raum
Fürth

17:40 - 103. Spielminute

Tor 1:3
Meyerhöfer
Rechtsschuss
Vorbereitung Tillman
Fürth

17:42 - 105. Spielminute

Tor 1:4
Meyerhöfer
Rechtsschuss
Vorbereitung Raum
Fürth

17:45 - 106. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Stach
für Green
Fürth

17:52 - 113. Spielminute

Tor 1:5
Abiama
Kopfball
Vorbereitung Tillman
Fürth

17:57 - 118. Spielminute

Tor 1:6
Abiama
Rechtsschuss
Vorbereitung S. Ernst
Fürth

MEI

FUE

DFB-Pokal

Fürth müht sich gegen Meinerzhagen in die 2. Runde

Fünf Fürther Treffer in der Verlängerung

Fürth müht sich gegen Meinerzhagen in die 2. Runde

Schrei der Erleichterung: Torschütze Sebastian Ernst.

Schrei der Erleichterung: Torschütze Sebastian Ernst. imago images

Die Startelf von Meinerzhagens Trainer Mutlu Demir war mit zahlreichen Spielern gespickt, die in den Nachwuchsleistungszentren der Bundesliga (Dortmund, Schalke, Leverkusen) ausgebildet wurden. Schlussmann Focher, der, ohne ein Pflichtspiel zu absolvieren, zweimal mit dem BVB Meister (2010/11, 2011/12) sowie einmal Pokalsieger (2011/12) wurde, und Kandziora (ehemals VfL Osnabrück und SV Sandhausen) dürften so einigem noch ein Begriff sein.

Beim Kleeblatt hat es in der Sommerpause nicht allzu viele personelle Veränderungen gegeben. Stefan Leitl verhalf einem der drei Neuzugänge, Verteidiger Barry (FC Liefering), zum Pflichtspieldebüt. Stach (Wolfsburg II) und Abiama (SC Eltersdorf) mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Spielnote

Da sich Fürth zunächst zu sehr auf seine technischen und spielerischen Vorteile verließ, konnte sich der taktisch glänzend eingestellte Oberligist über eine Stunde lang ein Patt erkämpfen, hatte gar die Chance zum 2:0, um am Ende doch chancenlos zu sein.

3,5
Tore und Karten

1:0 Wurm (50', Kopfball, Kunkel)

1:1 S. Ernst (72', Kopfball, Green)

1:2 Green (98', Rechtsschuss, Raum)

1:3 Meyerhöfer (103', Rechtsschuss, Tillman)

1:4 Meyerhöfer (105', Rechtsschuss, Raum)

1:5 Abiama (113', Kopfball, Tillman)

1:6 Abiama (118', Rechtsschuss, S. Ernst)

RSV Meinerzhagen
Meinerzhagen

Focher - Wurm , Buchwalder, Bauman - Gräßer , Elmoueden , Treude , Kunkel, A. Tomasello , Kandziora - Berlinski

SpVgg Greuther Fürth
Fürth

Burchert - Meyerhöfer , Barry , M. Bauer, Raum - Sarpei , Green , S. Ernst - Hrgota , Nielsen, Leweling

Schiedsrichter-Team
Alexander Sather

Alexander Sather Grimma

Spielinfo

Stadion

Sportpark Ronhof I Thomas Sommer

Der Fürther Trainer warnte vor der Begegnung im DFB-Pokal, dass seine Mannschaft "seriös spielen" muss, weil Meinerzhagen eine "gute Mannschaft" hat, die ein "ernstzunehmender Gegner" ist - und das bewies der Oberligist bereits vom Anstoß weg.

Fürths Offensive ohne Zug zum Tor

Der Westfalenpokalsieger stand sehr hoch und setzte die Fürther bereits früh unter Druck. Ein Konzept, das von Erfolg gekrönt war, denn die SpVgg hatte im gesamten ersten Durchgang große Probleme im Spielaufbau und wusste mit der Überlegenheit in Sachen Ballbesitz nicht wirklich viel anzufangen. Die Franken fanden keinen Weg an der Defensive des RSV vorbei, sodass Focher noch nicht ins Geschehen eingreifen musste. Das höchste der Gefühle war ein Abschluss von Hrgota, der letztlich noch zur Ecke geblockt wurde (9.).

DFB-Pokal - der Samstag

Es waren die engagierten Gäste aus dem Sauerland, die schlichtweg zielstrebiger agierten und tatsächlich die besseren Chancen auf den Führungstreffer verbuchten. Tomasello setzte seinen Abschluss nur wenige Meter neben das Tor von Burchert (26.), Berlinski verpasste erst deutlich und schoss dann ans Außennetz (18./35.).

Wurm macht die Führung aus dem Stand

Stefan Leitl schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Das Kleeblatt machte nach dem Wiederanpfiff ordentlich Dampf, agierte mit deutlich mehr Zug zum Tor und kam durch Leweling (46.) zu einem ersten Abschluss.

Doch wenig später zappelte der Ball auf der anderen Seite des Spielfeldes im Netz - Meinerzhagen erzielte die durchaus verdiente Führung! Kapitän Wurm bekam bei einer Ecke von Kunkel am langen Pfosten zu viel Platz, musste nicht einmal hochsteigen und nickte aus sieben Metern zum 1:0 ein (50.).

Ernst hat beim zweiten Mal die Antwort parat

Fürth, das bislang wahrlich keine offensive Meisterleistung darbot, stand nun unter Zugzwang, musste mindestens einen Treffer erzielen, um das dritte Erstrunden-Aus in Serie abzuwenden. In der 61. Minute stand Ernst nach starker Vorarbeit seiner Stürmer Hrgota und Nielsen völlig blank in der Nähe des Elfmeterpunktes, schob das Spielgerät aber hauchzart am Gestänge vorbei. Zehn Minuten nach der vertanen Riesenchance auf den Ausgleich hatte Ernst dann aber etwas mehr Zielwasser konsumiert und köpfte eine Green-Ecke zum 1:1 ein.

Mit frischem Selbstbewusstsein drückten die Fürther in der Schlussphase auf das 2:1. Von Meinerzhagen war indes nicht mehr viel zu sehen. Entlastungsangriffe? Fehlanzeige! Es ging nur noch auf ein Tor. Die Franken sollten auch noch ihre Gelegenheit bekommen, doch Focher hatte etwas dagegen, entschärfte einen Kopfball von Ernst (90.) und rettete den Oberligisten in die Verlängerung.

Meinerzhagen fällt auseinander

Während sich Fürths Offensive mit der Zeit zunehmend entfaltet hatte, schwanden die Kräfte bei den Akteuren des RSV Meinerzhagen. So ging es in der Verlängerung nahezu ausschließlich auf das Tor von Focher - und das mit hoher Frequenz. Green drehte den Spieß mit seinem Schuss zum 2:1 (99.) endgültig um, ehe Rechtsverteidiger Meyerhöfer sich noch in der ersten Hälfte der Verlängerung zweimal in die Torschützenliste eintragen durfte und binnen weniger Minuten auf 4:1 stellte (103./105.).

Im letzten Spielabschnitt wurde es noch deutlicher. Sommerneuzugang Abiama markierte gegen Meinerzhagen, das aufgrund von zwei Ausfällen nur noch mit acht Feldspielern agierte, seine ersten beiden Pflichtspieltreffer für seinen neuen Verein und sorgte für den unterm Strich hart erkämpften 6:1-Erfolg. Die SpVgg Greuther Fürth schaffte es nach zwei erfolglosen Teilnahmen wieder in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Fürth startet dann am nächsten Sonntag um 13.30 Uhr gegen den VfL Osnabrück in die Saison. 90 Minuten später beginnt das zweite Oberligaspiel für Meinerzhagen gegen TuS Haltern.

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