18:57 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Gondorf
Karlsruhe

19:15 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
N. Schlotterbeck
Union

19:46 - 58. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Friedrich
Union

19:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Becker
für Teuchert
Union

20:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Kother
für Djuricin
Karlsruhe

20:25 - 91. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Andrich
für Bülter
Union

20:25 - 91. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Mees
für Gentner
Union

20:32 - 98. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Prömel
Union

20:36 - 102. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Trimmel
Union

20:35 - 102. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Griesbeck
für Prömel
Union

20:48 - 111. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Fröde
Karlsruhe

20:48 - 111. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
M. Lorenz
für Goller
Karlsruhe

20:49 - 112. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Groiß
für Fröde
Karlsruhe

20:52 - 116. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Pisot
für Gondorf
Karlsruhe

20:54 - 117. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Groiß
Karlsruhe

20:54 - 118. Spielminute

Tor 0:1
N. Schlotterbeck
Linksschuss
Vorbereitung Gießelmann
Union

20:56 - 120. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Ryerson
für Gießelmann
Union

KSC

FCU

DFB-Pokal

Perfekter Einstand: Schlotterbeck schießt Union Berlin sehenswert weiter

Union Berlin muss gegen Karlsruhe in die Verlängerung

Perfekter Einstand: Schlotterbeck schießt Union sehenswert weiter

Millisekunden vor dem Erfolg: Nico Schlotterbeck setzt zum Torschuss an.

Millisekunden vor dem Erfolg: Nico Schlotterbeck setzt zum Torschuss an. imago images

Der Karlsruher Trainer Christian Eicher hatte sich kurz vor der Pokalpartie auf eine neue Nummer eins festgelegt: Gersbeck gewann den Konkurrenzkampf gegen Neuzugang Kuster. Außerdem befanden sich mit Heise, Bormuth und Goller drei Neuzugänge in der ersten Elf.

Union-Coach Urs Fischer hatte vor allem offensive Sorgen. Ujah (Knieverletzung) und Endo (Oberschenkelverletzung) fielen aus, ebenso stand der angeschlagene Andersson nicht im Kader, der zudem nach kicker-Informationen auf der Wunschliste des 1. FC Köln steht. Kruse braucht indes noch länger Zeit, um fit zu werden - Lenz fehlte gesperrt (Gelb-Rot). Mit Schlotterbeck, Teuchert, Knoche, Gießelmann und Luthe standen fünf Neuzugänge in der Startelf der Köpeniker.

Furioser Start und abflachendes Niveau

Union Berlin startete druckvoll und engagiert in die Partie und wurde dafür beinahe nach wenigen Minuten bereits belohnt. Nach einer Ecke von Trimmel bugsierten Friedrich und Hofmann in gemeinschaftlicher Arbeit den Ball an den rechten Pfosten, den Nachschuss vergab Gentner (4.). Die Köpenicker blieben weiterhin dran - Gießelmann zielte etwas zu ungenau aus der Distanz (7.). Nachdem sich der KSC vom Zuschauen verabschiedet hatte und selbst aktiv am Spielgeschehen teilnahm, neutralisierten sich beide Teams.

Spielnote

Außer der Spannung hatte die Partie nicht viel zu bieten. Torraumszenen hatten insbesondere in den regulären 90 Minuten Seltenheitswert.

4
Tore und Karten

0:1 N. Schlotterbeck (118', Linksschuss, Gießelmann)

Karlsruher SC
Karlsruhe

Gersbeck - Thiede, Bormuth, Kobald, Heise - Fröde , Djuricin , Gondorf , Wanitzek, Goller - P. Hofmann

1. FC Union Berlin
Union

Luthe - Friedrich , Knoche, N. Schlotterbeck - Trimmel , Gentner , Prömel , Gießelmann , Ingvartsen, Bülter - Teuchert

Schiedsrichter-Team
Benjamin Cortus

Benjamin Cortus Röthenbach a. d. Pegnitz

Spielinfo

Stadion

Wildparkstadion

Zuschauer

450 (ausverkauft)

So dauerte es bis zur 37. Minute, bis den 450 Zuschauern im Wildpark wieder etwas geboten wurde: Gießelmann brachte Gersbeck vor kleinere Probleme. Im Nachfassen sicherte der Schlussmann dann den Ball. Kurz danach war die neue Nummer eins gedankenschnell und vor dem durchgestarteten Ingvartsen am Ball (40.). Sein Gegenüber, Luthe, hatte dagegen ruhige 45 Minuten. Ein Freistoß von Wanitzek war noch das Gefährlichste, was Richtung Tor des Neu-Berliners flog.

DFB-Pokal - der Samstag

Karlsruhe mit mehr Elan nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Der KSC agierte nun deutlich mutiger und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Gondorf entschied sich nach schönem Doppelpass mit Hofmann für den Querpass anstatt für den Torabschluss (47.). Nur wenig später hatte Hofmann selbst die Möglichkeit, doch sein Kopfball nach einer Ecke von Wanitzek war aus elf Metern zu unplatziert (53.). Bei den Karlsruhern waren die Standards zwar gefährlicher als noch im ersten Durchgang, die ganz große Gefahr ging von ihnen jedoch nicht aus, auch Bormuths Kopfball ging nur über das Gehäuse (59.).

Von Union war äußerst wenig zu sehen im zweiten Abschnitt, zu fahrig agierte der Bundesligist und leistete sich immer wieder zu einfache Ballverluste. Einzig der eingewechselte Becker sorgte mit einem 20-Meter-Schlenzer für Aufsehen (72.). Gefährlicher blieb aber der KSC. Djuricin zwang Luthe mit einem Distanzhammer zu einer starken Parade (74.). In der Folge schaffte es keine der beiden Mannschaften mehr das Spiel in 90 Minuten zu entscheiden, auch nicht Gentner, der über das Tor schoss (90.) - es gab Verlängerung.

Schlotterbeck schießt Union sehenswert weiter

In der ersten Hälfte der Verlängerung hatten beide Mannschaften je eine Möglichkeit: Bormuth grätschte gerade noch gegen den eingewechselten Mees (93.) und Hofmann vergab per Kopf (97.). Auch in den zweiten 15 Minuten war zunächst wenig Betrieb vor den Toren, bis zur 118. Minute: Gießelmann holte auf der linken Seite einen Freistoß heraus und trat diesen höchst selbst auf den Elfmeterpunkt. Dort stand Schlotterbeck quer in der Luft und versenkte die Kugel sehenswert in seinem ersten Spiel für Union zum perfekten Einstand im Tor.

Zum Zweitligastart ist der KSC am Samstag um 13 Uhr in Hannover zu Gast. Union beginnt zweieinhalb Stunden später gegen den FC Augsburg.

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