15:51 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Leweling
Linksschuss
Vorbereitung Hrgota
Fürth

16:02 - 32. Spielminute

Tor 1:1
Bebou
Rechtsschuss
Vorbereitung Rutter
Hoffenheim

16:09 - 40. Spielminute

Tor 1:2
Rutter
Kopfball
Vorbereitung Raum
Hoffenheim

16:34 - 46. Spielminute

Tor 2:2
Tillman
Linksschuss
Vorbereitung Hrgota
Fürth

16:37 - 49. Spielminute

Gelbe Karte (Fürth)
Christiansen
Fürth

16:46 - 57. Spielminute

Tor 2:3
Rutter
Rechtsschuss
Vorbereitung Raum
Hoffenheim

16:45 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Kramaric
für Akpoguma
Hoffenheim

16:45 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Stiller
für Samassekou
Hoffenheim

16:50 - 62. Spielminute

Tor 2:4
Bebou
Rechtsschuss
Vorbereitung Dabbur
Hoffenheim

16:50 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
C. Richards
für Dabbur
Hoffenheim

16:54 - 66. Spielminute

Tor 2:5
Meyerhöfer
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Stiller
Hoffenheim

16:56 - 68. Spielminute

Tor 3:5
Hrgota
Linksschuss
Vorbereitung Leweling
Fürth

16:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Barry
für Asta
Fürth

16:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Itten
für Abiama
Fürth

17:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Dudziak
für Tillman
Fürth

17:08 - 80. Spielminute

Tor 3:6
Bebou
Rechtsschuss
Vorbereitung Kramaric
Hoffenheim

17:11 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Adamyan
für Rutter
Hoffenheim

17:11 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Nordtveit
für Bebou
Hoffenheim

17:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Griesbeck
für Nielsen
Fürth

SGF

TSG

Bundesliga

Spektakel am Ronhof: Bebou schenkt Fürth Dreierpack ein

Kleeblatt verspielt Führung, verpasst Sieg und stellt Rekord ein

Spektakel am Ronhof: Bebou schenkt Fürth Dreierpack ein

Dreierpacker: Ihlas Bebou schenkte Fürth drei Treffer ein. 

Dreierpacker: Ihlas Bebou schenkte Fürth drei Treffer ein.  Getty Images

Fürths Trainer Stefan Leitl baute seine Startformation in seinem 100. Spiel auf der Kleeblatt-Bank auf drei Positionen gegenüber dem 0:4 von Mönchengladbach um: Meyerhöfer, Abiama und Tillman ersetzten Willems, Green (beide Bank) und den kranken Seguin.

Nach dem 2:0 über Leipzig griff bei den Gästen aus dem Kraichgau eine Vorsichtsmaßnahme: Weil Stammkeeper Baumann einen grippalen Infekt (aber negativen Coronatest) hatte, hütete Pentke anstelle des Kapitäns das Tor. So führte erstmals der Österreicher Grillitsch die TSG aufs Feld.

Bundesliga, 13. Spieltag

Spieler des Spiels
TSG Hoffenheim

Georginio Rutter Sturm

1
Spielnote

Tolle, kurzweilige Unterhaltung mit neun Toren. Spektakulär, allerdings wegen defensiver Unzulänglichkeiten beider Teams.

1,5
Tore und Karten

1:0 Leweling (22', Linksschuss, Hrgota)

1:1 Bebou (32', Rechtsschuss, Rutter)

1:2 Rutter (40', Kopfball, Raum)

2:2 Tillman (46', Linksschuss, Hrgota)

2:3 Rutter (57', Rechtsschuss, Raum)

2:4 Bebou (62', Rechtsschuss, Dabbur)

2:5 Meyerhöfer (66', Eigentor, Linksschuss, Stiller)

3:5 Hrgota (68', Linksschuss, Leweling)

3:6 Bebou (80', Rechtsschuss, Kramaric)

SpVgg Greuther Fürth
Fürth

M. Funk5 - Asta5,5 , Sarpei5, M. Bauer4,5, Meyerhöfer5,5 - Christiansen5 , Tillman2 , Nielsen4,5 - Leweling2,5 , Abiama4,5 , Hrgota2

TSG Hoffenheim
Hoffenheim

Pentke3 - Akpoguma5 , Posch4, Vogt3, Raum2,5 - Grillitsch3,5, Geiger4, Samassekou4 - Bebou1 , Dabbur2,5 , Rutter1

Schiedsrichter-Team
Bastian Dankert

Bastian Dankert Rostock

3
Spielinfo

Stadion

Sportpark Ronhof I Thomas Sommer

Zuschauer

3.385

Schlusslicht Fürth startete durchaus vielversprechend: Die Leitl-Elf agierte bissig und aggressiv, gönnte Hoffenheim im Aufbau keine freie Sekunde. Trotzdem gab Dabbur den ersten Torschuss des Spiels ab (4.). Auf der Gegenseite war es kurz darauf Tillman, der Pentke mit einem gefährlichen Flachschuss willkommen hieß (7.).

Tillmans Pfostenschuss wird zum Boomerang

Obwohl die Hoffenheimer im Spielaufbau oftmals komplett zugestellt waren, versuchten sie es spielerisch. Dabei agierte Kapitän Grillitsch immer wieder als Bindeglied zwischen Abwehrkette und Mittelfeld. Doch aus einem Hoffenheimer Ballverlust in der eigenen Hälfte resultierte die Fürther Führung: Hrgota fand Leweling im Rückraum des Sechzehners und der 20-Jährige traf technisch hochwertig zum 1:0 für die Mittelfranken (22.).

Gut zehn Minuten später war es dann Tillman, der das 2:0 auf dem Fuß hatte. Doch diesmal scheiterte Fürth aus spitzem Winkel am linken Pfosten (31.). Doppelt bitter: Im direkten Gegenzug schloss Bebou einen Gästekonter kaltschnäuzig zum 1:1 ab (32.). Und weil die TSG in der 40. Minute eine Ecke kurz, clever und geduldig ausspielte, gingen die Kraichgauer gar mit einer Führung in die Kabine: Rutter köpfte eine Flanke des Ex-Fürthers Raum zum 2:1-Pausenstand ins Netz (40.).

Fürth eröffnet nach 20 Sekunden eine spektakuläre zweite Hälfte

Ohne personelle Veränderungen begann der zweite Durchgang, dafür aber gleich mit einem echten Ausrufezeichen der Gastgeber: Tillman führte Sekunden nach Wiederbeginn den Ball in Richtung Strafraum, spielte Doppelpass mit Hrgota und sorgte aus elf Metern für den erneuten Ausgleich - 2:2 (46.).

Fürth schnupperte damit also wieder am langersehnten ersten Heimsieg, aber konnte den Schwung des zweiten Treffers nicht mitnehmen. Stattdessen rückte die TSG wieder alles zurecht und zog nach zwei schnellen Treffern auf 4:2 davon: Erst jagte Rutter den Ball mit einem Traumtor vom linken Strafraumeck ins Netz (57.), dann vollendete Bebou einen Traumpass von Dabbur (62.).

Als dann auch noch Meyerhöfer eine von Stiller verlängerte Raum-Ecke ins eigene Tor beförderte und das Kleeblatt mit 2:5 hinten lag, schien der Nachmittag für die Mittelfranken endgültig gelaufen (66.). Doch die Leitl-Elf dachte nicht ans Aufgeben und verkürzte durch Hrgota immerhin noch einmal (68.). Der Kapitän erzielte damit seinen dritten Scorerpunkt des Tages.

Kleeblatt teilt sich nun Grusel-Rekord mit Erzrivale Nürnberg

Den Schlusspunkt setzte dann aber der Hoffenheimer Bebou mit seinem dritten Treffer des Nachmittags. Kramaric hatte den 27-Jährigen glänzend freigespielt, sodass dieser zum 6:3-Endstand traf (80.). Während sich die TSG damit im oberen Drittel festbeißt, bleibt Fürth mit nur einem Punkt abgeschlagen letzter. Zudem stellten die Mittelfranken einen unrühmlichen Rekord ein: Nach Nürnberg (1983-1985) ist Fürth die zweite Mannschaft mit elf Bundesliga-Niederlagen in Folge.

Fürth muss am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nach Leverkusen. Die TSG empfängt zeitgleich Eintracht Frankfurt.

Bilder zur Partie SpVgg Greuther Fürth - TSG Hoffenheim