15:52 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Sow
Rechtsschuss
Frankfurt

16:09 - 39. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Prömel
Union

16:46 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Becker
für Haraguchi
Union

16:46 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Ryerson
für R. Khedira
Union

16:47 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Knoche
Union

16:50 - 62. Spielminute

Tor 1:1
Kruse
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Awoniyi
Union

16:56 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Paciencia
für Borré
Frankfurt

17:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Voglsammer
für Awoniyi
Union

17:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Öztunali
für Kruse
Union

17:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Ache
für Lindström
Frankfurt

17:23 - 90. + 5 Spielminute

Tor 2:1
Ndicka
Kopfball
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

17:21 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Luthe
Union

17:22 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Becker
Union

17:18 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Gießelmann
für Oczipka
Union

SGE

FCU

Bundesliga

Frankfurt - Union 2:1 | Ndicka sorgt für ersten SGE-Heimsieg

Frankfurt hadert mit der Chancenverwertung - Müde Berliner gehen leer aus

Nach Achterbahnfahrt der Gefühle: Ndicka sorgt für ersten Frankfurter Heimsieg

Und rein damit: Frankfurts Djibril Sow (#8) trifft zum 1:0.

Und rein damit: Frankfurts Djibril Sow (#8) trifft zum 1:0. imago images/Matthias Koch

Union Berlin war am Donnerstag in Israel bei Maccabi Haifa im Einsatz und wahrte dort mit einem 1:0 seine Chance, in Europa überwintern zu können. Nun aber galt es, den Fokus wieder auf die Liga zu legen und in Frankfurt Leistung zu bringen. Trainer Urs Fischer brachte dafür im Vergleich zum Haifa-Spiel vier Neue: Der in der Conference League gesperrte Trimmel sowie Oczipka bekleideten die Außen neu, Luthe kehrte erwartungsgemäß ins Tor zurück, während Prömel im Zentrum seine Position einnahm. Rönnow (Tor), Ryerson, Puchacz und Möhwald rotierten raus.

Ganz anders die Eintracht, wo Trainer Oliver Glasner beim Versuch, seinen ersten Heimsieg mit der SGE in der Liga zu landen, auf exakt dieselbe Startelf setzte, die in der Europa League gegen Antwerpen ein Last-Minute-Remis (2:2) erreicht hatte.

Ein Standard bricht den Bann

Bundesliga, 13. Spieltag

Spieler des Spiels
Eintracht Frankfurt

Filip Kostic Mittelfeld

2
Spielnote

Nicht hochklassig, aber immerhin spannend bis zum Schluss.

3,5
Tore und Karten

1:0 Sow (22', Rechtsschuss)

1:1 Kruse (62', Foulelfmeter, Linksschuss, Awoniyi)

2:1 Ndicka (90' +5, Kopfball, Kostic)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp3 - Tuta3, Hasebe3, Ndicka3 - Sow2,5 , Jakic3, Chandler3,5, Kostic2, Lindström4 , Kamada3 - Borré4,5

1. FC Union Berlin
Union

Luthe3 - Friedrich3,5, Knoche5 , Baumgartl4 - Trimmel5, R. Khedira4,5 , Oczipka4 , Haraguchi5 , Prömel4,5 - Awoniyi4 , Kruse3,5

Schiedsrichter-Team
Sascha Stegemann

Sascha Stegemann Niederkassel

3
Spielinfo

Stadion

Deutsche Bank Park

Zuschauer

24.000

Union Berlin verlegte sich vom Anpfiff weg auf eine klare Konterstrategie. Die Berliner überließen den Frankfurtern die Initiative, ließen hinten aber lange Zeit gar nichts anbrennen. Gegen den Ball agierten die Gäste in einem engmaschigen 5-3-2, sie attackierten früh und ließen keine Abschlüsse zu.

Die Eintracht konnte daher aus ihrer optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen, doch dann holte Kostic eine Ecke heraus: Bei dieser landete der Ball vor den Füßen von Sow, der aus 16 Metern sehenswert in den rechten Knick traf (22.). Das 1:0 war nicht unverdient, zur Halbzeit war es dann mehr als verdient.

Reihenweise SGE-Chancen

Frankfurt machte nämlich ein gutes Spiel, war präsent in den Zweikämpfen und quirlig in der Offensive. Die Chancenverwertung entpuppte sich jedoch als großes Manko. Die Hessen ließen reihenweise gute Chancen liegen: Kamadas Kopfball touchierte die Latte (25.), Jakic köpfte knapp vorbei (29.), Lindström wurde von Baumgartl in letzter Sekunde gestoppt (34.), Kostic traf das Außennetz (36.) und Borré fehlten nur wenige Zentimeter (41.).

Heißes Duell: Filip Kostic gegen Berlins Christopher Trimmel (re.).

Heißes Duell: Filip Kostic gegen Berlins Christopher Trimmel (re.). imago images/osnapix

Und Union? Die Berliner wirkten müde, liefen oft hinterher und leisteten sich ungewohnt viele Unsauberkeiten im Passspiel. Das schlug sich logischerweise im Offensivspiel wieder, dieses war quasi nicht existent - und dennoch bot sich kurz vor dem Pausenpfiff Kruse die Chance zum Ausgleich, sein abgefälschter 16-Meter-Schuss sauste jedoch knapp drüber (45.).

Kruse macht's lässig vom Punkt

Hälfte zwei nicht mehr ganz so rasant wie die erste. Das lag auch an der Eintracht, die tiefer stand, abwartender agierte und nun ihrerseits die Berliner aus der Reserve locken wollte. Das klappte nicht wirklich, vielmehr ging der Schuss sogar nach hinten los - auch weil Ndicka nach einer knappen Stunde fast schon stümperhaft Awoniyi im eigenen Sechzehner foulte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kruse lässig zum 1:1 (62.).

Unter Berücksichtigung des Spielverlaufs war der Ausgleich sicherlich schmeichelhaft, das änderte aber nichts an der Tatsache, dass die SGE nun gefordert war - und sie probierte es wieder. Allerdings hatten auch die Frankfurter Körner gelassen, sodass sie nicht mehr ganz so spritzig und auch nicht mehr so präzise waren. Union hatte es nun leichter, Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten - und das taten die Köpenicker auch.

Last-Minute-Frankfurter

Die Frankfurter drängten in einer körperbetonten Schlussphase noch einmal mit Macht nach vorne - und wurden belohnt: Der bereits ausgepowerte Kostic flankte in der letzten Aktion des Spiels noch einmal klasse aus dem linken Halbfeld vors Tor, dort schraubte sich Ndicka hoch und köpfte zum 2:1-Siegtreffer ins rechte Eck (90.+5). Unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff - und die Freude der Frankfurter kannte keine Grenze mehr. Ein riesiger Stein dürfte auch Ndicka vom Herzen gefallen sein, hatte er doch seinen Fehler, der zum Strafstoß geführt hatte, in letzter Sekunde ausgebügelt.

In den kommenden Tagen steht mal keine englische Woche an, sodass beide Klubs etwas mehr Zeit zum Regenerieren haben. Für die Eisernen geht es am Freitag zu Hause gegen RB Leipzig (20.30 Uhr) weiter, tags darauf gastieren die Frankfurter in Hoffenheim (15.30 Uhr).

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - 1. FC Union Berlin