15:41 - 11. Spielminute

Tor 0:1
Onisiwo
Rechtsschuss
Vorbereitung Kohr
Mainz

15:59 - 29. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hrustic
für Rode
Frankfurt

16:00 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Kostic
Frankfurt

16:38 - 49. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Hrustic
Frankfurt

16:44 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Boetius
für Quaison
Mainz

16:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Younes
für Tuta
Frankfurt

16:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Ilsanker
für Sow
Frankfurt

16:53 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Chandler
für Durm
Frankfurt

17:00 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Zuber
für Kamada
Frankfurt

17:06 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Glatzel
für Onisiwo
Mainz

17:06 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Öztunali
für Burkardt
Mainz

17:14 - 86. Spielminute

Tor 1:1
Hrustic
Linksschuss
Vorbereitung Silva
Frankfurt

17:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Latza
für Barreiro
Mainz

SGE

M05

Bundesliga

Hrustics spektakulärer Heber reicht nicht: Frankfurt verliert Platz vier

Rode und Tuta verletzt ausgewechselt - FSV verpasst Klassenerhalt

Hrustics spektakulärer Heber reicht nicht: Frankfurt verliert Platz vier

Stolz wie Bolle: Karim Onisiwo (re.) freut sich über sein soeben erzieltes 1:0.

Stolz wie Bolle: Karim Onisiwo (re.) freut sich über sein soeben erzieltes 1:0. imago images

Frankfurts Trainer Adi Hütter tauschte nach dem 1:3 in Leverkusen dreimal: Tuta, Rode und Jovic ersetzten Ndicka (Gelb-Sperre), Ilsanker und Barkok (beide Bank). Die SGE lief damit wieder mal mit einer Doppelspitze auf.

Einen taktischen Kniff erlaubte sich auch FSV-Coach Bo Svensson, der im Vergleich zum 1:1 im Nachholspiel gegen Hertha BSC ebenfalls dreimal wechselte. Hack, Quaison und Burkardt spielten für Bell (Gelb-Sperre), Boetius und Szalai (beide Bank). Durch den Verzicht von Sturmtank Szalai setzte Svensson demnach auf mehr Tempo im eigenen Spiel.

Mainzer Strategie geht früh auf

Spieler des Spiels
1. FSV Mainz 05

Jeremiah St. Juste Abwehr

2
Spielnote

Ein Spiel mit wenigen Höhepunkten, über weite Strecken zu wenig Tempo. Spannung kam erst nach dem späten 1:1 auf.

4,5
Tore und Karten

0:1 Onisiwo (11', Rechtsschuss, Kohr)

1:1 Hrustic (86', Linksschuss, Silva)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp3 - Tuta3,5 , Hasebe4, Hinteregger3,5 - Sow4,5 , Rode , Durm5 , Kostic4,5 , Kamada5 - Silva5, Jovic4,5

1. FSV Mainz 05
Mainz

Zentner3 - St. Juste2, Hack2,5, Niakhaté3 - da Costa4, Barreiro4 , Kohr3, Mwene4, Burkardt4 , Quaison4,5 - Onisiwo3

Schiedsrichter-Team
Dr. Felix Brych

Dr. Felix Brych München

2
Spielinfo

Stadion

Deutsche Bank Park

Der Matchplan der Mainzer wurde dann auch rasch deutlich: Tief stehen, aggressiv stören, das Mittelfeld blitzschnell überbrücken und dann im Eins-gegen-eins die eigenen Tempovorteile ausnutzen. So fiel dann auch das frühe 1:0: Bei einem Steilpass auf Onisiwo klärte Trapp zunächst noch, doch der Ball kam postwendend über Kohr zurück zum Österreicher, der aus 20 Metern die Lücke sah und gekonnt vollendete - Hasebe stand einen Tick zu weit weg (11.).

Die Strategie der Nullfünfer war früh aufgegangen und die Eintracht war nun noch mehr gefordert. Die Antwort der Hessen waren wütende Angriffe, ein immenser Druck und einige vielversprechende Abschlüsse: Jovics Drehschuss ging vorbei (20.), Kostic scheiterte mit seiner Direktabnahme am stark reagierenden Zentner (21.), dann zischte Jovics Kopfball drüber (34.), während St. Juste mit höchstem Risiko André Silva im eigenen Sechzehner abgrätschte (37.).

FSV auch ohne Ballbesitz brandgefährlich

Verärgert: Frankfurts Filip Kostic im verbalen Schlagabtausch mit Jeremiah St. Juste (re.).

Verärgert: Frankfurts Filip Kostic im verbalen Schlagabtausch mit Jeremiah St. Juste (re.). imago images

Auch wenn die Eintracht, bei der Rode nach 29 Minuten aufgrund von Oberschenkelproblemen für Hrustic ausgewechselt wurde, den Vorwärtsgang eingelegt hatte, hieß das nicht, dass die Gäste offensiv nicht stattfanden. Das Gegenteil war sogar der Fall: Immer wieder setzten die Mainzer trotz gerade mal 25 Prozent Ballbesitz in Durchgang eins (!) Nadelstiche (Onisiwo, 27., Burkardt, 33.) und sorgten so dafür, dass sich die Frankfurter nie sicher sein konnten.

Mainz rührt Beton an

Nach Wiederanpfiff verflachte die Partie ein wenig. Die Mainzer konzentrierten sich noch mehr auf die Defensive, während der Eintracht die Ideen fehlten. Bis auf einen halbwegs gefährlichen Schuss von Kamada (52.) blieb es vor den Toren völlig ruhig. Pech hatte Tuta, der sich am Oberschenkel verletzte und nach einer knappen Stunde raus musste.

Hrustics spektakulärer Ausgleich

Hütter nutzte die Gelegenheit und wechselte nicht nur Tuta aus, sondern auch Sow und Durm: Mit Chandler, Younes und Ilsanker (64.) sollte die Wende geschafft werden, doch am Spielverlauf änderte sich nichts. Die Eintracht biss sich weiterhin die Zähne an der Mainzer Mauer aus - und wäre nach 76 Minuten beinahe eiskalt ausgekontert worden. Weil Onisiwo im Eins-gegen-eins jedoch in Trapp seinen Meister fand, blieb der SGE das Fünkchen Resthoffnung erhalten - und dann fiel sogar noch der Ausgleich: Hrustic traf spektakulär im Sitzen per Heber (85.).

Das 1:1 bedeutete für Mainz, dass der Klassenerhalt noch nicht ganz geschafft ist - auch wenn es nicht mehr direkt runter gehen kann in die 2. Liga für den FSV. Das Remis war auch für die SGE zu wenig, denn Platz vier drohte an Borussia Dortmund verloren zu gehen. Folglich packte die Eintracht die Brechstange aus und hätte das Spiel beinahe noch gedreht. Weil aber Zubers Schuss von St. Juste noch entscheidend abgefälscht wurde (90.+1) und André Silva knapp vorbeischoss (90.+2), blieb es dabei.

Am vorletzten Spieltag spielen die Frankfurter am Samstag (15.30 Uhr) auf Schalke, Mainz ist derweil tags darauf gegen Borussia Dortmund gefordert (18 Uhr).

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - 1. FSV Mainz 05