13:06 - 7. Spielminute

Tor 0:1
Seguin
Rechtsschuss
Vorbereitung Meyerhöfer
Fürth

13:26 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Kiel)
Serra
Kiel

13:28 - 29. Spielminute

Tor 0:2
Hrgota
Rechtsschuss
Vorbereitung Meyerhöfer
Fürth

13:31 - 32. Spielminute

Gelbe Karte (Kiel)
J.-S. Lee
Kiel

13:37 - 38. Spielminute

Gelbe Karte (Fürth)
S. Ernst
Fürth

14:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Tillman
für S. Ernst
Fürth

14:18 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Reese
für Serra
Kiel

14:17 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Mees
für Bartels
Kiel

14:18 - 61. Spielminute

Tor 0:3
Nielsen
Kopfball
Vorbereitung Green
Fürth

14:22 - 65. Spielminute

Tor 1:3
Mühling
Rechtsschuss
Vorbereitung Reese
Kiel

14:24 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Thesker
für Komenda
Kiel

14:29 - 72. Spielminute

Rote Karte (Kiel)
Reese
Kiel

14:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Stach
für Seguin
Fürth

14:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Leweling
für Nielsen
Fürth

14:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Girth
für Dehm
Kiel

14:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Neumann
für Hauptmann
Kiel

14:43 - 86. Spielminute

Gelbe Karte (Kiel)
Thesker
Kiel

14:46 - 89. Spielminute

Gelbe Karte (Kiel)
Wahl
Kiel

14:48 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Abiama
für Hrgota
Fürth

KIE

FUE

2. Bundesliga

Greuther Fürth demontiert Kiel nach allen Regeln der Kunst

Holsteins Reese sieht Rot

Greuther Fürth demontiert Kiel nach allen Regeln der Kunst

Greuther Fürths Paul Seguin (l.) zieht vor Kiels Kapitän Hauke Wahl ab und trifft zur Führung.

Greuther Fürths Paul Seguin (l.) zieht vor Kiels Kapitän Hauke Wahl ab und trifft zur Führung. imago images

Holstein Kiels Trainer Ole Werner nahm gegenüber dem 2:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers zwei Änderungen vor: Bartels kehrte nach auskurierter Verletzung in den Angriff zurück, auch Hauptmann begann. Mees und Reese mussten auf der Bank Platz nehmen.

Kleeblatt-Coach Stefan Leitl beließ es nach der 0:1-Niederlage gegen den HSV bei nur einer Umstellung in seiner Startelf: Jaeckel ersetzte in der Defensive den angeschlagenen Bauer (Oberschenkelverletzung).

Spieler des Spiels
SpVgg Greuther Fürth

Marco Meyerhöfer Abwehr

1,5
Spielnote

Eindrucksvolle Fürther Teamleistung, geprägt von guter Raumaufteilung, automatisierten Laufwegen und zielstrebigen Kombinationen. Kiel war über weite Strecken chancenlos.

2,5
Tore und Karten

0:1 Seguin (7', Rechtsschuss, Meyerhöfer)

0:2 Hrgota (29', Rechtsschuss, Meyerhöfer)

0:3 Nielsen (61', Kopfball, Green)

1:3 Mühling (65', Rechtsschuss, Reese)

Holstein Kiel
Kiel

Gelios 3,5 - Dehm 4,5 , Wahl 4 , Komenda 4,5 , van den Bergh 5 - Meffert 4, Mühling 3,5 , Hauptmann 4 - Bartels 4,5 , J.-S. Lee 4 , Serra 4

SpVgg Greuther Fürth
Fürth

Burchert 2,5 - Meyerhöfer 1,5, Jaeckel 2,5, Mavraj 3, Raum 2 - Sarpei 3, Seguin 2 , S. Ernst 2,5 , Green 2,5 - Nielsen 2,5 , Hrgota 2,5

Schiedsrichter-Team
Timo Gerach

Timo Gerach Landau

4
Spielinfo

Stadion

Holstein-Stadion

Zuschauer

2.239

Von Beginn an übernahm Greuther Fürth das Kommando über die Partie. Das in einem 4-1-3-2-System agierende Kleeblatt war läuferisch, kämpferisch und besonders im spielerischen Bereich die deutlich bessere Elf. Keine 120 Sekunden waren gespielt, und die Querlatte musste bei einem Schuss von Green anstelle des geschlagenen Gelios retten.

Die Gäste blieben die dominierende Mannschaft, Kiel war vom Auftritt der Franken sichtlich beeindruckt und fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Und Greuther Fürth münzte die Überlegenheit dann auch in Zählbares um: Meyerhöfer schickte in der 7. Minute mit einem langen Ball auf rechts Seguin auf die Reise. Dieser ließ sich weder von van den Bergh noch von Wahl aufhalten und traf trocken ins linke Toreck zur Führung für die Franken. Sehenswert war auch das zweite Tor in der 29. Minute. Dieses Mal steckte Seguin auf Meyerhöfer durch, der auf rechts bis zur Grundlinie durchkam und mit einem Querpasse Hrgota bediente. Der SpVgg-Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen und erhöhte.

2. Bundesliga, 5. Spieltag

Von Kiel war im ersten Abschnitt kaum etwas zu sehen. Aus dem Spiel heraus ergaben sich nur zwei Möglichkeiten: In der 22. Minute zog Serra ab, doch SpVgg-Keeper Burchert war auf dem Posten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zeigte die KSV ihre bis dato beste Aktion: Mühling steckte auf Lee durch, der sich im Sechzehner gegen mehrere Gegenspieler behauptete und auf rechts für Bartels auflegte. Diesem rutschte beim Abschluss der Ball allerdings über den Spann und ging weit rechts vorbei (44.). So ging es mit dem hochverdienten 2:0 für Greuther Fürth in die Kabinen.

Nielsens Tor zählt nach VAR-Einsatz

Kiel kam unverändert wieder auf den Platz, bei Fürth ersetzte Tillman den vorbelasteten Ernst. Allerdings war in den ersten Minuten nun die KSV Holstein am Drücker, Kiel hatte mehr Ballbesitz und auch optische Vorteile. Doch dies sollte sich lediglich als Strohfeuer erweisen, die Franken gerieten nicht in Gefahr und konnten mit zunehmender Spieldauer die Partie wieder ausgeglichen gestalten. Und in der 61. Minute schlug das Kleeblatt erneut zu. Einem Kopfball-Treffer von Nielsen wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung durch das Schiedsrichter-Gespann zunächst die Anerkennung verweigert, doch Bibiana Steinhaus in Köln schaute genau hin - und das Tor zählte.

Kiel schlägt zurück und schwächt sich selbst

Doch dieses Mal hatte Kiel die richtige Antwort parat. In der 65. Minute schlug der eingewechselte Reese eine Flanke von der linken Seite. Tillman unterlief im Strafraum, sodass Mühling an den Ball kam und diesen in die Maschen hämmerte. Kiel schöpfte nun Hoffnung, schwächte sich in der 72. Minute dann aber selbst. Reese ging im Mittelfeld mit dem hohen Bein zum Ball, traf dabei aber Mavraj am Kopf. Sicherlich unbeabsichtigt, doch Reese flog für seine Aktion vom Platz.

Kiels Fabian Reese kann es kaum glauben: SchiedsrichterTimo Gerach zückt die Rote Karte

Kiels Fabian Reese kann es kaum glauben: Schiedsrichter Timo Gerach zückt die Rote Karte. picture alliance

Mit zwei Toren im Rückstand und in Unterzahl wurde es für Kiel nun noch schwerer, dem Spiel eine Wende zu geben. Kiel war zwar bemüht, doch die Franken ließen sich in Überzahl nicht mehr von ihrem Weg abbringen. Vielmehr boten sich dem Kleeblatt nun vermehrt Räume, die diese aber nicht nutzten. In der 86. Minute brachte Hrgota gar das Kunststück fertig, aus kürzestes Distanz freistehend die Querlatte zu treffen. Ein Tor wäre die deutlich einfachere Aufgabe gewesen. Doch Fürth brachte den ersten Saisonsieg souverän über die Zeit. Kiel musste erstmals in dieser Saison den Platz als Verlierer verlassen.

Am nächsten Samstag ist Holstein Kiel um 13 Uhr bei Erzgebirge Aue zu Gast. Das Kleeblatt empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr Hannover 96.