16:04 - 34. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Höler
für Kübler
Freiburg

16:06 - 36. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Hrustic
Frankfurt

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Barkok
für Zuber
Frankfurt

16:50 - 62. Spielminute

Tor 1:0
Silva
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Frankfurt

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Demirovic
für Petersen
Freiburg

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Keitel
für Santamaria
Freiburg

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Jeong
für Haberer
Freiburg

17:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Tuta
für Hrustic
Frankfurt

17:05 - 77. Spielminute

Tor 1:1
Jeong
Linksschuss
Vorbereitung Höfler
Freiburg

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Ache
für Chandler
Frankfurt

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Toure
für Kamada
Frankfurt

17:15 - 87. Spielminute

Tor 2:1
Toure
Rechtsschuss
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

17:21 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
C.-H. Kwon
für Grifo
Freiburg

17:20 - 90. + 2 Spielminute

Tor 3:1
Ache
Rechtsschuss
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

17:21 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Durm
für Kostic
Frankfurt

SGE

SCF

Bundesliga

3:1 gegen Freiburg: Frankfurts Joker beschenken Hütter zum Abschied

Die Eintracht bleibt ohne eine einzige Heimniederlage

Frankfurts Joker schenken Hütter einen Sieg zum Abschied

Versöhnliches Ende nach schwierigen Wochen: Eintracht Frankfurt konnte gegen Freiburg einen Sieg feiern.

Versöhnliches Ende nach schwierigen Wochen: Eintracht Frankfurt konnte gegen Freiburg einen Sieg feiern. imago images

Frankfurts Trainer Adi Hütter überraschte bei seinem letzten Spiel als SGE-Coach und nach der peinlichen 3:4-Niederlage auf Schalke auf der Torhüterposition, denn dort durfte das 19-jährige Eigengewächs Elias Bördner sein Profidebüt feiern, Trapp und auch Schubert saßen nur auf der Bank. Zudem kam Hrustic zu seinem ersten Startelfeinsatz und ersetzte den verletzten Sow (Sprunggelenk). Zuber für Younes (Adduktorenprobleme) und Ilsanker für Tuta (Bank) komplettierten das neue Quartett in der Startformation.

SC-Coach Christian Streich sah nach dem starken 2:2 gegen die Bayern vor dem letzten Saisonspiel nur wenig Bedarf für Veränderungen, lediglich Schmid für Sallai (Gelbsperre) und Haberer für Demirovic (Bank) kamen neu in die Freiburger Mannschaft.

Spieler des Spiels
Eintracht Frankfurt

André Silva Sturm

2,5
Spielnote

Viele Chancen, aber insgesamt eine Partie auf sehr mäßigem Niveau ohne große Intensität und Spannung.

4
Tore und Karten

1:0 Silva (62', Handelfmeter, Rechtsschuss)

1:1 Jeong (77', Linksschuss, Höfler)

2:1 Toure (87', Rechtsschuss, Kostic)

3:1 Ache (90' +2, Rechtsschuss, Kostic)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Bördner4 - Ilsanker3,5, Hinteregger3,5, Ndicka3 - Hrustic3,5 , Hasebe3,5, Chandler4,5 , Kostic3 , Kamada4,5 , Zuber5 - Silva2,5

SC Freiburg
Freiburg

Flekken2,5 - Kübler4 , Lienhart4,5, Gulde3,5, Günter4 - Santamaria4 , Höfler3,5, Schmid4,5, Grifo3,5 , Haberer5 - Petersen4,5

Schiedsrichter-Team
Christian Dingert

Christian Dingert Gries

2
Spielinfo

Stadion

Deutsche Bank Park

Nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen stand Frankfurt bereits vor dem Spiel als Fünfter der Endtabelle fest, Freiburg hätte mit Patzern von Gladbach, Union Berlin und Stuttgart noch die Conference League erreichen können, hatte dabei aber nur noch theoretische Chancen.

Wilder Start auf beiden Seiten

Folglich begannen beide Mannschaften mit offenem Visier und sorgten für eine packende Anfangsphase, Grifo hätte bereits nach wenigen Sekunden um ein Haar Bördner ein Horror-Debüt beschert, sein Schuss rauschte aber vorbei (1.). Auf der anderen Seite nahm Top-Torjäger André Silva einen hohen Ball stark mit, setzte seinen Schuss aber an den Außenpfosten (2.).

Bundesliga, 34. Spieltag

Freiburg war das etwas mutigere Team, allen voran Grifo bekam immer wieder viel Raum, lediglich im Abschluss haperte es noch (11.). Im Anschluss wurden die Aktionen in den Strafräumen weniger, Flekken durfte dennoch noch eine starke Parade gegen Hrustic zeigen (19.).

Streich muss wechseln - Bördner mit nervösem Debüt

Es war die letzte nennenswerte Möglichkeit für lange Zeit, denn danach flachte das Niveau der Partie ab, Freiburg zog sich zurück und Frankfurt fand kein Durchkommen. Streich musste Kübler (nach Ellbogeneinsatz von Hinteregger) auswechseln, der Rechtsverteidiger wurde durch Stürmer Höler ersetzt (34.).

Einen Aufreger gab es aber vor der Pause noch, als Bördner, der sehr nervös wirkte, insgesamt zum dritten Mal einen harmlosen Schuss nach vorne abprallen ließ. Doch der 19-Jährige riskierte im Strafraum alles, setzte nach und fischte Höler den Nachschuss vom Fuß.

Silva vom Punkt - Freiburgs Joker antwortet

Ähnlich wie im ersten Durchgang kam Freiburg mutiger aus der Kabine, die Chancen hatte aber die Eintracht über Silva (48.) und Kamada (51.). Ohne großen Ertrag zog sich Freiburg in der Folge wieder zurück - der Gegentreffer fiel aber etwas aus dem Nichts, da Haberer äußerst ungeschickt am ersten Pfosten nach einer Ecke mit der Hand an den Ball ging - nach Ansicht der Videobilder entschied Christian Dingert auf Elfmeter, den Silva sicher verwandelte (62.).

Freiburg musste jetzt mehr ins Risiko gehen, Streich nahm einen Dreifachwechsel vor und brachte Jeong, Keitel und Demirovic für die Schussphase (69.). Diese Wechsel machten sich schnell bezahlt, da die Eintracht den Ball nicht klären konnte und der neue Mann Jeong wenige Minuten nach seiner Einwechslung den Ausgleich erzielte (77.).

Frankfurts Joker machen alles klar

Die Eintracht spielte in den letzten Minuten auf Sieg, aus dem Spiel heraus gerieten die Flanken aber nicht präzise genug - es musste ein Standard her. Kostic brachte einen Ball gefühlvoll aus dem Halbfeld an den Fünfmeterraum, wo Toure - kurz zuvor nach über zweieihalbmonatiger Verletzungspause wieder eingewechselt - nur noch den Ball aus der Luft ins Tor drücken musste (87.).

Es war noch nicht der Schlusspunkt des Spiels, denn auch Joker Ache durfte noch jubeln und machte in der Nachspielzeit alles klar. Somit konnte Frankfurt Trainer Adi Hütter zum Abschied nach schwierigen Wochen doch noch einen Sieg schenken und ging damit ohne eine einzige Heimniederlage durch die Saison. Freiburg beendet die Spielzeit auf Rang zehn.

Die Bundesliga-Saison ist damit durch, für einige Nationalspieler bleibt allerdings keine lange Verschnaufpause. Ab dem 11. Juni geht die erste paneuropäische Europameisterschaft über die Bühne - ein Blick auf alle vorläufigen Kader.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - SC Freiburg