20:52 - 12. Spielminute

Tor 1:0
Schweinsteiger
Rechtsschuss
Vorbereitung Zé Roberto
Bayern

20:56 - 16. Spielminute

Tor 2:0
Podolski
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Schweinsteiger
Bayern

20:59 - 19. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Jarolim
HSV

21:05 - 26. Spielminute

Tor 2:1
Guerrero
Kopfball
Vorbereitung Trochowski
HSV

21:10 - 30. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Demel
für J. Boateng
HSV

21:23 - 44. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Guerrero
HSV

21:23 - 44. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
de Jong
HSV

21:49 - 52. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Kompany
für Reinhardt
HSV

21:54 - 57. Spielminute

Tor 2:2
Trochowski
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Olic
HSV

22:02 - 64. Spielminute

Gelbe Karte (Bayern)
van Bommel
Bayern

22:02 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Borowski
für Schweinsteiger
Bayern

22:13 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Atouba
für Pitroipa
HSV

22:17 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
T. Müller
für Klose
Bayern

22:18 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Ottl
für Zé Roberto
Bayern

22:23 - 86. Spielminute

Gelbe Karte (HSV)
Benjamin
HSV

FCB

HSV

Bundesliga

Trochowski belohnt Hamburger Moral

Bayern reicht 2:0-Führung nicht zum Sieg

Trochowski belohnt Hamburger Moral

De Jong (li.) und Pitroipa nehmen Kroos in die Zange.

Schenkten den Bayern nichts: de Jong (li.) und Pitroipa nehmen hier Kroos in die Zange. dpa

Der deutsche Rekordmeister Bayern München begann seinen Bundesliga-Auftakt im Vergleich zum 4:3-Pokalerfolg bei Rot-Weiß Erfurt mit einer Änderung. Jürgen Klinsmann ließ Schweinsteiger an Stelle von Altintop auflaufen.

HSV-Coach Martin Jol stellte nach dem 3:1 im Pokal in Ingolstadt auf zwei Positionen um. Benjamin (links) und Boateng (rechts) besetzten die Außenpositionen in der Vierekette neu und ersetzten Demel und Atouba (Magen-Darm-Infekt).

Spieler des Spiels
Hamburger SV

Piotr Trochowski Mittelfeld

1,5
Spielnote

Ein tempo- und torreicher Saisonauftakt, spannend zudem.

2
Tore und Karten

1:0 Schweinsteiger (12', Rechtsschuss, Zé Roberto)

2:0 Podolski (16', Foulelfmeter, Linksschuss, Schweinsteiger)

2:1 Guerrero (26', Kopfball, Trochowski)

2:2 Trochowski (57', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Olic)

Bayern München
Bayern

Rensing3 - Lell5, Lucio4, van Buyten4,5, Lahm2,5 - van Bommel3,5 , Schweinsteiger2,5 , Zé Roberto3,5 , Kroos4,5 - Klose5 , Podolski4

Hamburger SV
HSV

Rost3 - J. Boateng5,5 , Reinhardt4 , Mathijsen4,5, Benjamin4,5 - de Jong3 , Jarolim3 , Pitroipa5 , Trochowski1,5 - Guerrero2 , Olic2,5

Schiedsrichter-Team
Thorsten Kinhöfer

Thorsten Kinhöfer Herne

3
Spielinfo

Stadion

Allianz-Arena

Zuschauer

69.000 (ausverkauft)

Der Nord-Süd-Gipfel ging munter los und hatte im HSV zunächst das aktivere Team. Schon nach zwei Minuten tauchte Olic alleine vor Rensing auf, entschied sich statt zu schießen aber zu einem Haken und machte so die Möglichkeit zunichte. Nach sechs Minuten prüfte Guerrero Rensing per Flachschuss, ehe sich Trochowski die vorerst größte Möglichkeit der Begegnung bot. Olic hatte auf der rechten Seite Fahrt aufgenommen und dann einen scharfen Flankenwechsel vollzogen. Trochowski zog aus halblinker Position hart ab und jagte das Spielgerät an den langen Pfosten (11.).

Der 1. Spieltag

Von den Bayern war bis dahin offensiv relativ wenig zu sehen, umso überraschender, dass es nach zwölf Minuten plötzlich 1:0 stand. Nach einem Einwurf von Lahm zog Ze Roberto auf der linken Seite auf und davon und flankte nach innen. Reinhardt fälschte die Kugel unglücklich zu Schweinsteiger ab, der mit Tempo aus dem Hintergrund kam und wuchtig zur Bayernführung einschoss. Nur vier Minuten später legte der Rekordmeister nach. Schweinsteiger sank in den Armen von Mathijsen im Strafraum zu Boden, und Referee Kinhöfer zeigte auf den Punkt. Podolski verlud Rost und nutzte die Gelegenheit zum 2:0 (16.).

Hamburg wirkte trotz der beiden Nackenschläge nicht sonderlich geschockt, beruhigte das Spiel und machte sich dann wieder auf den Weg nach vorne - mit Erfolg! Der auf der rechten Seite unbedrängte ehemalige Bayern-Akteur Trochowski nutzte den Freiraum zu einer maßgenauen Flanke an den Fünfmeterraum, wo der andere Ex-Münchner Guerrero ebenso alleingelassen unhaltbar für Rensing zum 2:1 einköpfen konnte (25.).

Die Partie war nun ausgeglichen. Trochowski und Podolski verfehlten mit Distanzschüssen ihr Ziel, ehe Klose die letzte große Möglichkeit einer gegen Ende schwächer werdenden ersten Hälfte vergab. Von Podolski stark in Szene gesetzt, scheiterte der Angreifer alleine vor Rost beim Versuch, den HSV-Keeper zu umspielen (34.).

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte zunächst der Klinsmann-Elf. Schweinsteigers gefährliche Hereingabe fand noch keinen Abnehmer (48.), eine Minute später hätte Podolski aber das 3:1 erzielen müssen. Vom Ex-Kölner bedient, schirmte Klose das Leder im Strafraum geschickt ab und legte dann für Podolski auf, der das Leder mit rechts aus acht Metern über das Tor schoss (49.). Eine weitere Zeigerumdrehung später meldete sich auch der HSV in den zweiten Durchgang zurück. Nach einem Trochowski-Eckball traf Olic allerdings nur den Pfosten (50.). Beide Teams hatten nun wieder offensive Aktionen, ehe ein weiterer Strafstoß den Ausgleich brachte. Diesmal drückte Lell mit dem Arm gegen den sich in den Bayern-Verteidiger hineinlehnenden Olic. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Trochowski sicher (56.).

In der Folge verflachte die Begegnung zusehends. Pitroipas Schuss von der Strafraumkante war für lange Zeit die letzte nennenswerte Offensivaktion (64.). München tat sich gegen nun mit dem Ergebnis zufrieden wirkende Hamburger sichtlich schwer. Spielerisch kam wenig, bei Standards überboten sich Kroos und van Bommel an Harmlosigkeit.

Auch in der Schlussphase änderte sich daran nicht mehr viel. Zwar erreichte ein Kroos-Freistoß noch einmal Lucio, doch per Kopf vergab der Brasilianer auch die letzte Chance des Spiels (86.).

Für die Bayern geht es am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund weiter. Der BVB hatte den Rekordmeister kürzlich erst im inoffiziellen Supercup mit 2:1 bezwungen. Der HSV feiert Heimpremiere, ebenfalls am Samstag, gegen den Karlsruher SC.