14:15 - 15. Spielminute

Gelbe Karte (Rostock)
Retov
Rostock

14:30 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (Oberhausen)
Stoppelkamp
Oberhausen

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Pearce
für Cetkovic
Rostock

15:20 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Dorn
für Lechleiter
Rostock

15:28 - 71. Spielminute

Tor 1:0
Lüttmann
Linksschuss
Vorbereitung Kaya
Oberhausen

15:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Oberhausen)
Landers
für Stoppelkamp
Oberhausen

15:35 - 79. Spielminute

Gelbe Karte (Oberhausen)
Embers
Oberhausen

15:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Menga
für Fillinger
Rostock

15:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Oberhausen)
T. Reichert
für Kaya
Oberhausen

15:46 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Oberhausen)
Kiskanc
für Terranova
Oberhausen

RWO

HRO

2. Bundesliga

Lüttmann erlöst RWO

Rostock seit drei Spielen sieglos

Lüttmann erlöst RWO

Rostocks Orestes im Kopfballduell mit Schlieter (li.).

Verbissen: Rostocks Orestes im Kopfballduell mit Schlieter (li.). picture-alliance

Oberhausens Trainer Jürgen Luginger brachte nach der 1:2-Niederlage in Nürnberg Stoppelkamp für Kiskanc. Rostocks Coach Frank Pagelsdorf tauschte indes einmal mehr. Im Vergleich zum 1:2 gegen Fürth spielten Gledson und Lechleiter anstelle von Langen und Bertels, der wegen eines Mittelhandbruchs nicht mitwirken konnte.

Beide Mannschaften taten sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Hüben wie drüben sorgten zahlreiche Ungenauigkeiten und viele Nickeligkeiten dafür, dass die Anfangsphase des Matches sehr zerfahren war. In der Offensive gelang beiden nicht viel. Folglich gab es auch kaum ernsthafte Tormöglichkeiten.

Der 11. Spieltag

Spieler des Spiels
Rot-Weiß Oberhausen

Dimitrios Pappas Abwehr

2
Tore und Karten

1:0 Lüttmann (71', Linksschuss, Kaya)

Rot-Weiß Oberhausen
Oberhausen

Semmler3 - D. Pappas2, Reichert3,5, Schlieter3 - Falkenberg2,5, Embers3,5 , Stoppelkamp4 , Kaya2 , Kruse4 - Lüttmann3 , Terranova3

Hansa Rostock
Rostock

Hahnel4 - Lense3, Orestes4, Gledson4,5, Oczipka4 - Retov3 , Fillinger3 , Ke. Schindler4,5, Lechleiter3,5 - Kern4, Cetkovic5

Schiedsrichter-Team
Tobias Welz

Tobias Welz Wiesbaden

3,5
Spielinfo

Stadion

Stadion Niederrhein

Zuschauer

7.253

Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Oberhausener Fahrt auf. Sie waren das aktivere Team und investierten mehr, blieben aber viel zu harmlos. Auf der anderen Seite zogen sich die Hanseaten zurück und lauerten auf Konter.

Ein solcher Gegenangriff führte dann auch zur ersten klaren Chance der Partie: Nach einer Flanke von rechts kam Kern im Fünfer ans Leder. Der Ex-Kapitän stand mit dem Rücken zum Tor, verschaffte sich jedoch mit einer guten Bewegung eine Schussposition, zog dann aber gegen RWO-Schlussmann Semmler den Kürzeren (22.). Sechs Minuten später führte ein Fehler von Semmler zur nächsten Hansa-Chance: Der RWO-Keeper griff bei einer Retov-Freistoßflanke daneben, wodurch Schindler frei zum Schuss kam. Doch Embers warf sich in den Ball und rettete.

Oberhausens Terranova im Laufduell mit Oczipka (re.).

Wer ist schneller? Oberhausens Terranova im Laufduell mit Oczipka (re.). picture-alliance

In der Folge legte RWO noch einmal einen Zahn zu und kam nun zu eigenen Chancen, die aber von Hansas Schlussmann Hahnel vereitelt wurden. Zuerst rettete er in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Terranova (32.), zwei Minuten später fischte der 26-Jährige eine abgefälschte Hereingabe aus dem rechten Toreck. In einer umkämpften und mäßigen ersten Hälfte dauerte es dann bis zur 45. Minute, ehe es wieder aufregend wurde: Lüttmann setzte sich im Kopfballduell gegen Gledson durch, scheiterte dann aber per Kopf an der Querlatte.

Pagelsdorf reagierte und brachte in der Pause Pearce für den unglücklich agierenden Cetkovic. Am Spielverlauf änderte dies zunächst aber nichts. Die besseren Chancen hatte RWO. Nach 53 Minuten kam Embers zu einer guten Gelegenheit, er traf aber nur Gledson. Terranovas Nachschuss landete in den Armen von Hahnel.

Die Begegnung blieb eine zähe Angelegenheit. Der Bundesliga-Absteiger ließ die nötige Präzision sowie Ideen und Kreativität vermissen. Auf der anderen Seite bemühte Oberhausener, die aber nicht zwingend waren. In der 71. Minute fiel der Treffer dann aber doch: Nach einem schönen Pass von Kaya in die Tiefe setzte sich Lüttmann im Sprint gegen Gledson durch, ließ dann noch den herauseilenden Hahnel ins Leere laufen und schob letztlich locker zur inzwischen verdienten Führung ein.

Die Pagelsdorf-Elf probierte es dann noch einmal, blieb aber ohne Fortune gegen gut stehende Oberhausener, die am Ende den knappen, aber letztlich verdienten Sieg über die Runden brachten.

Beide Mannschaften sind am kommenden Sonntag wieder gefordert. Oberhausen reist in die bayerische Hauptstadt zum TSV 1860 München, Rostock empfängt den VfL Osnabrück.