13:04 - 5. Spielminute

Tor annulliert
Zolinski
Aue

14:14 - 53. Spielminute

Tor annulliert
Strauß
Aue

14:18 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Mees
für Reese
Kiel

14:18 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Serra
für Hauptmann
Kiel

14:22 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (Aue)
Samson
Aue

14:32 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Porath
für Bartels
Kiel

14:42 - 81. Spielminute

Tor 1:0
Mühling
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Porath
Kiel

14:43 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Rizzuto
für S. Breitkreuz
Aue

14:43 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Testroet
für Nazarov
Aue

14:48 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Jonjic
für Zolinski
Aue

14:50 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Neumann
für Dehm
Kiel

14:53 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Aue)
Fandrich
Aue

KIE

AUE

2. Bundesliga

Mühling schlägt Männel: Holstein Kiel - Erzgebirge Aue 1:0

Zwei Auer Tore zählen nicht

Kiel siegt wieder: Mühling schlägt Männel im Duell der Spezialisten

Vom Punkt eine Bank: Matchwinner Alexander Mühling.

Vom Punkt eine Bank: Matchwinner Alexander Mühling. Getty Images

Kiels Trainer Ole Werner nahm nach dem 1:2 in Fürth zwei personelle Änderungen vor: Bartels kehrte nach Gelbsperre zurück, für den Mees auf der Bank Platz nahm. Außerdem vertrat Lorenz den verletzten Thesker (Achillessehnen-Anriss).

Aues Coach Dirk Schuster tauschte im Vergleich zum 1:0 gegen Bochum nur einmal aus: Breitkreuz ersetzte Hochscheidt (muskuläre Beschwerden).

Zolinskis Tor zählt nicht

Recht zeitig erwies sich Aue, das zuletzt auch Bochum geschlagen hatte, als unangenehmer Gegner für Spitzenteams - ein früher Treffer durch Zolinski (5.), Krüger stand klar im Abseits, wurde allerdings zu Recht zurückgenommen. Die Störche, für die Reese gar bereits in der ersten Minute angeklopft hatte, kamen trotz teilweise zwei Drittel der Spielanteile unterm Strich nur selten durch.

Spieler des Spiels
Holstein Kiel

Ioannis Gelios Tor

2
Spielnote

Intensive, von defensiver Disziplin auf beiden Seiten geprägte Partie mit wenigen Torraumszenen und zahlreichen Fehlpässen. Aue hätte nicht nur wegen des Pechs bei zwei Abseitstoren gegen optisch überlegene Kieler mindestens ein Remis verdient gehabt.

3
Tore und Karten

1:0 Mühling (81', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Porath)

Holstein Kiel
Kiel

Gelios2 - Dehm4 , Si. Lorenz3, Wahl3, Kirkeskov3,5 - Meffert3,5, Mühling3 , Hauptmann4 - Bartels3,5 , J.-S. Lee4, Reese4

Erzgebirge Aue
Aue

Männel3 - S. Breitkreuz3,5 , Gnjatic4,5, Gonther3, Bussmann3,5 - Strauß3, Samson3,5 , Fandrich3,5 , Zolinski3 - Nazarov3,5 , Krüger3,5

Schiedsrichter-Team
Dr. Martin Thomsen

Dr. Martin Thomsen Kleve

3
Spielinfo

Stadion

Holstein-Stadion

Stattdessen hielt KSV-Schlussmann Gelios mit einer Doppelparade die Null (9.), nach einer intensiven Anfangsphase beharkten sich die Teams dann eher im Mittelfeld. Größtenteils in der Hälfte der Auer, für die der Weg zum Tor sehr weit wurde. Kurz vor der Pause war es daher Holstein, das vielleicht in Führung hätte gehen müssen: Auch Männel parierte doppelt (41.), nach seiner Unsicherheit kurz darauf bekam Mühling einen zugegeben schwierigen Ball nicht aufs verwaiste Tor gedrückt (42.).

Der 23. Spieltag

Strauß' Knie ist zu weit vorne

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erlebten die Gäste ein Déjà-vu: Zolinski machte einen langen Ball fest und bediente den heranstürmenden Strauß, der Gelios überwand - aber hauchzart im Abseits gestanden hatte (53.). Der VAR kassierte auch den zweiten Auer Treffer ein. Auf der Gegenseite hätte der von Lee anvisierte Bartels beinahe für eine "Doppelbestrafung" gesorgt, doch Bussmann klärte im eigenen Fünfer (56.).

Kiel war meistens ein wenig besser, Bartels' freier Kopfball in Männels Arme aber irgendwo bezeichnend (59.). Der Pokal-Held ließ etwas später erneut liegen (70.) - in einer Partie, in der beide Teams auch auf den entscheidenden Fehler des Gegners lauerten. Dieser unterlief Gnjatic, der den eingewechselten Porath durchaus plump elfmeterreif zu Fall brachte.

Männel ist noch dran

Strafstoß-Spezialist Mühling traf also auf Elfmeterkiller Männel, der sogar noch dran war und die Kugel beinahe aus dem Eck gefischt hätte - aber eben nur beinahe (81.). Kiel ging spät in Führung und brachte diese trotz des Auer Anlaufens - mehrere lange Bälle auf Testroet - auch über die Zeit.

Kiel muss schon wieder am Mittwoch (18.30 Uhr) im DFB-Pokal-Viertelfinale bei RW Essen ran. Aue spielt am Samstag (13 Uhr) gegen Hannover.

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