18:57 - 27. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
Moritz
für Kennedy
Regensburg

19:06 - 36. Spielminute

Gelbe Karte (Regensburg)
Caliskaner
Regensburg

19:09 - 39. Spielminute

Gelbe Karte (Paderborn)
Collins
Paderborn

19:38 - 48. Spielminute

Tor annulliert
Besuschkow
Regensburg

19:43 - 53. Spielminute

Tor 1:0
Stolze
Rechtsschuss
Vorbereitung Elvedi
Regensburg

19:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Thalhammer
für Schallenberg
Paderborn

19:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Führich
für Pröger
Paderborn

19:54 - 65. Spielminute

Foulelfmeter
Srbeny
verschossen
Paderborn

19:57 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
Albers
für Caliskaner
Regensburg

19:56 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
Wekesser
für Stolze
Regensburg

20:04 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Justvan
für Michel
Paderborn

20:10 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
A. Becker
für D. Otto
Regensburg

20:10 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Regensburg)
Opoku
für George
Regensburg

20:11 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Ingelsson
für Vasiliadis
Paderborn

20:11 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Owusu
für Collins
Paderborn

20:18 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Regensburg)
Saller
Regensburg

REG

SCP

2. Bundesliga

Ohne Trainer Selimbegovic: Jahn Regensburg gewinnt gegen Paderborn

Regensburg erstarkt im zweiten Durchgang

Elfmeterkiller Meyer: Jahn gewinnt ohne Selimbegovic

Augen auf das Ziel: Alexander Meyer zeichnet sich beim Elfmeter von Srbeny aus und bewahrt Regensburg vor dem 1:1.

Augen auf das Ziel: Alexander Meyer zeichnet sich beim Elfmeter von Srbeny aus und bewahrt Regensburg vor dem 1:1. imago images

Dabei musste Jahn Regensburg rund fünf Stunden vor dem Anpfiff eine bittere Botschaft verkraften, weil Mersad Selimbegovic wegen eines positiven Corona-Befundes in Isolation musste. Zuvor hatte der 38-Jährige im Vergleich zum 0:2 in Braunschweig vier personelle Wechsel veranlasst: Beste, Elvedi, George und Caliskaner starteten unter Co-Trainer Sebastian Dreier anstelle von Wekesser, Moritz, Vrenezi und Albers (alle Bank).

Aufgrund des Nachholspiels gegen Heidenheim (2:2) unter der Woche fiel die Regenerationszeit für die Spieler des SC Paderborn entsprechend kurz aus. Besonders auf den laufintensiven Positionen im zentralen Mittelfeld und auf den Außenbahnen waren deshalb personelle Umstellungen zu erwarten. Steffen Baumgart entschied sich jedoch für nur eine Änderung, stellte Pröger anstelle von Leistungsträger und Acht-Tore-Mann Führich auf, der erst zum zweiten Mal in dieser Saison der 2. Bundesliga nicht im Paderborner Startaufgebot zu finden war.

Mittelfeld, der Ort des Geschehens

Von müden Beinen war beim Bundesliga-Absteiger nichts zu sehen - im Gegenteil: Paderborn war in der Domstadt um Spielkontrolle bemüht und strahlte insgesamt mehr Offensivgefahr aus, hatte zunächst aber noch ordentlich mit den extrem früh anlaufenden Regensburgern zu kämpfen. Es entwickelte sich zwar das erwartet intensive sowie temporeiche Spiel, doch auf Highlights wartete man in der ersten Hälfte vergeblich, weil es beiden Mannschaften an Präzision und Durchschlagskraft im letzten Drittel des Spielfeldes fehlte. Die beste Möglichkeit auf einen Treffer offenbarte sich Stolze, der nach passgenauer Vorarbeit von George aus dem Strafraum doch deutlich verzog (22.).

Der 23. Spieltag

Plötzlich ist das Visier offen

Mit etwas Verspätung kam Baumgart aus den Katakomben, musste die ersten anderthalb Minuten nach dem Seitenwechsel im Laufen verfolgen. Rechtzeitig zum ersten Treffer des Spiels war der SCP-Coach dann an seinem Platz angekommen, doch der sollte auf das Konto der Gastgeber gehen, weil Besuschkow das Spielgerät mit einem satten Schuss ins kurze Eck befördert hatte (48.). VAR Benedikt Kempes schaltete sich allerdings kurzerhand ein - und Schiedsrichter Benjamin Cortus annullierte das 1:0 aufgrund einer Abseitsposition beim vorausgegangenen Kopfballversuch von Caliskaner.

Meyer macht es wie im Pokal

Davon ließ sich Regensburg nicht entmutigen, schlug wenig später zum zweiten Mal zu - und diesmal zählte der Treffer. Stolze profitierte davon, dass Schonlau wohl aufgrund eines Platzfehlers ein Luftloch geschlagen hatte, und staubte aus fünf Metern zur Regensburger Führung ab (53.). Bereits zehn Minuten darauf sollte diese heftig ins Wanken geraten, weil Schiedsrichter Cortus nach einem Foulspiel von Saller an Collins auf den Punkt gezeigt hatte. Jahn-Schlussmann Meyer hatte im diesjährigen DFB-Pokal bereits dreimal unter Beweis gestellt, dass er ein ausgewiesener Experte in puncto Elfmeter ist - und entschärfte auch den platzierten Versuch von Srbeny (65.).

Spieler des Spiels
Jahn Regensburg

Alexander Meyer Tor

2
Spielnote

Obwohl relativ chancenarm, war die Partie von beiden Teams stets umkämpft und flott geführt sowie bis zum Schluss spannend.

3
Tore und Karten

1:0 Stolze (53', Rechtsschuss, Elvedi)

Jahn Regensburg
Regensburg

A. Meyer2 - Saller4 , Elvedi3, Kennedy , Beste3,5 - Gimber3, Besuschkow3, George3 , Stolze2,5 - D. Otto4 , Caliskaner3,5

SC Paderborn 07
Paderborn

Zingerle3 - Dörfler3,5, Hünemeier3, Schonlau4, Collins3,5 - Schallenberg3,5 , Vasiliadis3,5 , Pröger4 , Srbeny4, Antwi-Adjei4 - Michel4,5

Schiedsrichter-Team
Benjamin Cortus

Benjamin Cortus Röthenbach a. d. Pegnitz

3
Spielinfo

Stadion

Jahnstadion Regensburg

In der Schlussphase war Paderborn um den Ausgleich bemüht, doch die abgezockten Regensburger ließen den ideenlosen SCP nur noch selten bis in die Gefahrenzone kommen - und waren dann zur Stelle. So beendeten die Oberpfälzer ihre vier Spiele andauernde Sieglosserie und verschafften sich noch mehr Luft auf den Relegationsplatz - und das alles ohne den eigentlichen Cheftrainer.

In der nächsten Woche muss sich Jahn Regensburg unter doppelter Belastung beweisen: Am Dienstag (18.30 Uhr) steht das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Werder Bremen an, zum Wochenabschluss reisen die Oberpfälzer nach Osnabrück. Der SC Paderborn ist erst am Freitag (18.30 Uhr) gegen Darmstadt wieder gefordert.

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