13:35 - 5. Spielminute

Rote Karte (Osnabrück)
Susac
Osnabrück

13:35 - 6. Spielminute

Tor 1:0
Esswein
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung K. Behrens
Sandhausen

13:49 - 20. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Br. Henning
für N. Schmidt
Osnabrück

13:51 - 22. Spielminute

Gelbe Karte (Sandhausen)
K. Behrens
Sandhausen

14:12 - 43. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Bapoh
für Blacha
Osnabrück

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Reichel
für Kerk
Osnabrück

14:34 - 47. Spielminute

Gelbe Karte (Osnabrück)
Trapp
Osnabrück

14:51 - 63. Spielminute

Tor 2:0
K. Behrens
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Röseler
Sandhausen

14:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Pat. Schmidt
für Halimi
Sandhausen

14:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Zenga
für Esswein
Sandhausen

15:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Osnabrück)
Müller
für Ajdini
Osnabrück

15:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Paurevic
für Linsmayer
Sandhausen

15:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Sandhausen)
Klingmann
für Contento
Sandhausen

15:15 - 88. Spielminute

Tor 3:0
Klingmann
Rechtsschuss
Vorbereitung Diekmeier
Sandhausen

15:17 - 90. Spielminute

Foulelfmeter
Pat. Schmidt
verschossen
Sandhausen

SAN

OSN

2. Bundesliga

Sandhausen - Osnabrück 3:0: Susacs Blackout verlängert schwarze VfL-Serie

Sandhausen trifft zweimal per Elfmeter

Susacs früher Blackout verlängert Osnabrücks schwarze Serie

Der Anfang vom Ende: Schiedsrichter Sören Storks schickt Osnabrücks Adam Susac vom Platz.

Der Anfang vom Ende: Schiedsrichter Sören Storks schickt Osnabrücks Adam Susac vom Platz. imago images

Sandhausens Interimstrainergespann Gerhard Kleppinger/Stefan Kulovits konnte die Trendwende beim 1:2 in Paderborn noch nicht herbeiführen. Für das Abstiegsduell gegen Osnabrück musste Kleppinger auf Kollege Kulovits, der sich nach einem positiven Corona-Test seit Freitag in Quarantäne befindet, und auf Zhirov (wegen seiner 5. Gelben Karte) verzichten - für den Verteidiger rückte Kister ins Team.

Auch Osnabrücks Interimscoach Florian Fulland fehlten nach dem 1:2 gegen Heidenheim zwei Spieler wegen Gelbsperren: Susac und Taffertshofer spielten für Beermann und Reis. Außerdem zog sich Engel einen Mittelhandbruch zu, für ihn rückte Gugganig in die Startformation. Des Weiteren tauschte Fulland noch je einmal ganz vorne und ganz hinten: Santos stürmte für Müller (Bank) und Nicolas hütete das Tor für Kühn (Bank).

Unglücksrabe Susac - Esswein besorgt die Führung

Nach acht Niederlagen in Folge ging das Spiel gleich äußerst unglücklich für Osnabrück los: Ausgerechnet Susac verursachte nach fünf Minuten in seinem Startelf-Debüt gleich einen Elfmeter. Esswein blieb vom Punkt eiskalt und besorgte die Führung (6.) - Nicolas hatte in seinem ersten Zweitliga-Spiel keine Abwehrchance. Zu allem Überfluss schickte Schiedsrichter Sören Storks Susac auch noch vom Platz, Fulland musste also nach wenigen Minuten von Dreier- auf Viererkette umstellen.

Der 23. Spieltag

Spieler des Spiels
SV Sandhausen

Kevin Behrens Sturm

2
Spielnote

Begünstigt durch die frühe Führung und die Überzahl hatte Sandhausen das Spiel zu jeder Zeit im Griff; spielerisch blieben auf beiden Seiten Wünsche offen, was beim Kellerduell aber nicht anders zu erwarten war.

4
Tore und Karten

1:0 Esswein (6', Foulelfmeter, Rechtsschuss, K. Behrens)

2:0 K. Behrens (63', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Röseler)

3:0 Klingmann (88', Rechtsschuss, Diekmeier)

SV Sandhausen
Sandhausen

Kapino2,5 - Nauber3, Röseler3, Kister2,5, Diekmeier3, Contento3,5 - Bachmann3,5, Linsmayer3 , Esswein2,5 , Halimi3 - K. Behrens2

VfL Osnabrück
Osnabrück

Nicolas3 - Gugganig4, Susac6 , Trapp4 - Blacha3,5 , U. Taffertshofer4, Ajdini4 , Heider3,5 - Kerk4,5 , Santos4, N. Schmidt

Schiedsrichter-Team
Sören Storks

Sören Storks Velen

3
Spielinfo

Stadion

BWT-Stadion am Hardtwald

Sandhausen war in Überzahl natürlich das spielbestimmende Team. Angriff um Angriff rollte aufs Osnabrücker Gehäuse, diverse Flanken wurden geschlagen, Zwingendes sah man allerdings selten - bei Bachmanns Kopfball (32.) und Röselers Distanzschuss (34.) war mehr jedoch drin. Der VfL schaffte es relativ gut, den gefährlichen Bereich vor Keeper Nicolas zu verteidigen - offensiv war freilich wenig zu sehen. Zwar wurden den Osnabrückern mehrere Freistöße aus aussichtsreichen Positionen zugesprochen, doch Kerks Hereingaben fehlten allesamt die Genauigkeit - die Bälle flogen teils meterweit ins Aus.

Foulelfmeter Nummer zwei

Zu Beginn der zweiten Hälfte fehlte Kerk, der ebenso wie der kurz vor der Pause auswechselte Blacha verletzungsbedingt nicht mehr weitermachen konnte. Zu dem Verletzungspech holte sich Trapp noch dazu die fünfte Gelbe Karte ab - und es sollte gar noch bitterer kommen für die Niedersachsen: denn in Minute 62 zeigte Storks erneut auf den Punkt, Taffertshofer hatte Röseler im Ringkampf zu Boden gerissen. Diesmal verlud Behrens Keeper Nicolas und stellte auf 2:0 (63.).

Osnabrücker Aufbäumen

Vor diesem Gegentreffer hatte sich Osnabrück nahezu nicht aus der eigenen Hälfte gewagt, das änderte sich nun. Denn direkt im Anschluss an das 0:2 hatten Gugganig per Freistoß (Kapino parierte stark, 66.) und Trapp nach einer Ecke (Behrens klärte vor der Linie, 67.), gute Möglichkeiten auf den Anschluss. Der VfL agierte nun nach dem Motto "alles oder nichts" und bot Sandhausen nicht nur die Stirn, sondern drängte die Heimelf in Unterzahl sogar teils weit zurück.

Klingmann macht den Deckel drauf - Elfmeter Nummer drei

Der SVS überstand diese kurze Drangphase aber schadlos und kam in den Schlussminuten sogar noch durch den eingewechselten Klingmann zum 3:0 (88.). Kurz darauf bekam Sandhausen gar noch den dritten Foulelfmeter zugesprochen, diesmal hatte Nicolas den eingewechselten Schmidt von den Beinen geholt (89.). Der Keeper machte seinen Fehler aber wieder gut und parierte den Strafstoß (90.)

Damit feierte der SVS nach zuletzt drei Niederlagen am Stück wieder einen Sieg - einen ganz wichtigen im Abstiegskampf. Denn durch den Dreier schoben sich die Kurpfälzer an Braunschweig vorbei auf den Relegationsplatz. Für den VfL Osnabrück bedeutet die neuerliche Pleite eine Verlängerung der schwarzen Serie: Neun Spiele warten die Niedersachsen nun bereits auf einen Sieg und befinden sich damit nur noch einen Zähler vor Sandhausen.

Nächsten Sonntag soll diese Serie möglichst nicht zweistellig werden. Gegen Regensburg (13.30 Uhr) werden dann aber die gesperrten Trapp und Susac fehlen - ob Blaha und Kerk spielen können, bleibt abzuwarten. Sandhausen ist zeitgleich in Braunschweig beim nächsten Kellerduell gefragt.

Alle Zweitliga-Wintertransfers 2020/21

Spielersteckbrief Esswein
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Esswein Alexander

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