13:51 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Green
Rechtsschuss
Vorbereitung S. Ernst
Fürth

13:56 - 27. Spielminute

Tor 2:0
Seguin
Rechtsschuss
Vorbereitung Raum
Fürth

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Weydandt
für Muslija
Hannover

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Va. Sulejmani
für Maina
Hannover

14:39 - 52. Spielminute

Tor 3:0
Hrgota
Rechtsschuss
Vorbereitung Nielsen
Fürth

14:45 - 58. Spielminute

Tor 3:1
Weydandt
Linksschuss
Vorbereitung Ki. Schindler
Hannover

14:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Bijol
Hannover

14:56 - 68. Spielminute

Tor 4:1
Hrgota
Linksschuss
Vorbereitung Nielsen
Fürth

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Twumasi
für Ducksch
Hannover

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Ochs
für Ki. Schindler
Hannover

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
M. Franke
für D. Kaiser
Hannover

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Stach
für Nielsen
Fürth

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Leweling
für Green
Fürth

15:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Tillman
für S. Ernst
Fürth

15:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Abiama
für Hrgota
Fürth

FUE

H96

2. Bundesliga

Hannover hilflos: Spielfreudige Fürther beenden die Heim-Misere

Kleeblatt schlägt 96 deutlich

Hannover hilflos: Spielfreudige Fürther beenden die Heim-Misere

Kongeniales Fürther Duo: Branimir Hrgota und Havard Nielsen.

Kongeniales Fürther Duo: Branimir Hrgota und Havard Nielsen. imago images

Kleeblatt-Coach Stefan Leitl sah sich nach dem eindrucksvollen 3:1-Sieg in Kiel zu keinen personellen Änderungen gezwungen und schickte die gleiche Startelf ins Rennen.

Auf der Gegenseite wechselte Hannovers Trainer Kenan Kocak im Vergleich zum 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf auf zwei Positionen: Für Hult (Oberschenkelprobleme) und Weydandt (Bank) durften Muroya und Maina beginnen.

Spieler des Spiels
SpVgg Greuther Fürth

Branimir Hrgota Sturm

1
Spielnote

Die sehr bissigen, äußerst spielstarken Fürther drängten Hannover in die Statistenrolle, alleine ihre fein herausgespielten Tore machten die einseitige Partie sehenswert.

2
Tore und Karten

1:0 Green (22', Rechtsschuss, S. Ernst)

2:0 Seguin (27', Rechtsschuss, Raum)

3:0 Hrgota (52', Rechtsschuss, Nielsen)

3:1 Weydandt (58', Linksschuss, Ki. Schindler)

4:1 Hrgota (68', Linksschuss, Nielsen)

SpVgg Greuther Fürth
Fürth

Burchert 3 - Meyerhöfer 3, Jaeckel 3, Mavraj 3, Raum 2,5 - Sarpei 2,5, Seguin 2 , S. Ernst 2,5 , Green 2,5 - Nielsen 1,5 , Hrgota 1

Hannover 96
Hannover

Esser 2,5 - Ki. Schindler 5 , Hübers 5, Falette 5, Muroya 5 - Bijol 5,5 , D. Kaiser 4,5 , Muslija 5,5 , Haraguchi 4,5 - Maina 5 , Ducksch 5

Schiedsrichter-Team
Christof Günsch

Christof Günsch Marburg

3
Spielinfo

Stadion

Sportpark Ronhof I Thomas Sommer

"Ein bisschen" genervt war Stefan Leitl, dass seine Mannschaft in der bisherigen Saison noch kein Heimspiel gewonnen hatte und hoffte gegen Hannover, das seinerseits auf fremdem Terrain punktlos geblieben war, auf eine Trendwende. Und bekam sie.

Leitl bekommt die Wende - Fürth spielt 96 schwindelig

Von Anfang an agierte Fürth gegen orientierungslose Niedersachsen griffiger und williger, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und kombinierte sich über die Außenverteidiger Raum und Meyerhöfer schnell ins letzte Drittel.

2. Bundesliga, 6. Spieltag

Mehrfach ließen die Franken beste Chancen aus, vor allem in 13. Minute, als sowohl Hrogta, Ernst wie auch Meyerhöfer den Ball aus bester Position nicht im Tor unterbringen konnten. Besser machte es Green in der 22. Minute: Der ehemalige US-Nationalspieler grätschte einen missglückten Abschluss von Ernst über die Linie und sorgte für die überfällige Führung.

Mit dem Tor im Rücken erhöhte das Kleeblatt nochmals das Tempo und ließ 96 schlicht nicht mehr durchschnaufen. Nach einem Steckpass von Hrogta nahm Raum auf der linken Seite Fahrt auf und zog einen herausragenden Flachpass auf den zweiten Pfosten, wo Seguin in aller Ruhe angelaufen kam und gegen die Laufrichtung Essers zum 2:0 abschloss (27.). Fürth blieb das haushoch überlegene Team, schaltete vor der Pause aber einen halben Gang zurück.

Kocak reagierte mit einem Doppelwechsel zur zweiten Hälfte (Weydandt und Sulejmani für Muslija und Maina), doch musste gleich mit ansehen, wie seine Mannschaft nach 51 Minuten in einen Konter lief, den Nielsen und Hrogta vorbildlich abschlossen. Der Schwede belohnte sich auf Zuspiel des Norwegers mit einem überlegten Abschluss für eine formidable Vorstellung.

Hannover zuckt für einen Moment, doch Nielsen ist überall

96 schien geschlagen, schlug in Person des gerade eingewechselten Weydandt jedoch zurück. Der Joker hatte eine mustergültige Vorarbeit des vorgepreschten Schindler im Zentrum freistehend im Tor untergebracht (58.). Auftrieb verlieh der Anschlusstreffer den Gästen allerdings nicht, im Gegenteil: Fürth zog wieder an und hätte mehrfach erhöhen müssen (Meyerhöfer, (63.), Ernst (66.), bevor Hrgota letztlich - erneut auf Vorlage von Nielsen - die Nerven behielt und frei vor Esser den Deckel draufmachte (68.).

Nach dem 4:1 ließen es die Hausherren ruhiger angehen und feierten letztlich hochverdient den ersten Heimsieg seit Ende Februar (2:0 gegen Stuttgart).

Die Fürther sind am Samstag (13 Uhr) beim VfL Bochum zu Gast, zur gleichen Zeit trifft Hannover auf Erzgebirge Aue und kann dann den vierten Sieg im vierten Heimspiel holen.