Bundesliga

Favre: Rekord als Geburtstagsgeschenk?

Gladbach: Trainer wird am Sonntag 57

Favre: Rekord als Geburtstagsgeschenk?

Ist von Hoffenheims Stärke nicht überrascht: Gladbachs Trainer Lucien Favre.

Ist von Hoffenheims Stärke nicht überrascht: Gladbachs Trainer Lucien Favre. imago

Es könnte mit 17 Spielen ohne Niederlage seit Saisonstart der Vereinsrekord aus der Spielzeit 1970/71 egalisiert werden. Und Lucien Favre hätte an seinem 57. Geburtstag wahrlich allen Grund zum Feiern.

"Mein Geburtstag ist aber nicht wichtig", wiegelt der älteste Trainer der Bundesliga ab. "Ich hoffe nur, dass wir eine Top-Leistung bringen." Denn die wird nach Ansicht des Schweizers nötig sein, um die Gäste aus dem Kraichgau in die Schranken zu weisen. "Für mich ist es keine Überraschung, dass Hoffenheim so gut dasteht", betont Favre. "Es ist eine sehr gute Mannschaft mit sehr großem Potenzial. Das haben wir schon vor einem Jahr festgestellt - und jetzt haben sie sich in der Defensive stabilisiert." Gewarnt sei man vor allem vor der Top-Offensive des aktuell Tabellenvierten, so Favre: "Bei Kontern ist Hoffenheim brandgefährlich."

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Mit der TSG kommt ein richtiger Angstgegner in den Borussia-Park. Nur 0,83 Punkte im Schnitt holten die Fohlen gegen den Bundesliga-Mitaufsteiger von 2008. Gegen keinen anderen Verein verbuchen die Gladbacher einen niedrigeren Schnitt. Die ausgezeichneten Leistungen der Mannschaft in den vergangenen Wochen lassen Max Eberl allerdings hoffen, dass die Statistik am Sonntag aufgehübscht werden kann.

Schalke und Dortmund darf man nicht voreilig abschreiben

"Wir wollen die Punkte bei uns behalten und unseren Lauf so lange wie möglich fortsetzen", sagt Eberl, ohne dabei voreilig neue Ziele auszurufen: "Was dann am Ende dabei rauskommt, werden wir sehen." Trotz des ansehnlichen Vorsprungs auf Schalke 04 und Borussia Dortmund - vor jeder Saison zwei ganz heiße Kandidaten für die Champions-League-Plätze - solle man die beiden Revierklubs nicht abschreiben, glaubt Borussias Sportdirektor: "Ich bin mir relativ sicher, dass beide Vereine Serien starten und in der Tabelle nach oben rücken werden."

Ganz sicher wäre Eberl aber nicht böse, wenn die Schalker und Dortmunder damit noch ein wenig warten würden. Nicht nur, weil die Fohlen in der Liga nach dem Hoffenheim-Spiel beim BVB ranmüssen.

Jan Lustig

Punkte, Plätze, Gegentore: Favres Rekord-Jagd