2. Bundesliga 2015/16, 14. Spieltag
14:08 - 37. Spielminute

Tor 0:1
Klich
Rechtsschuss
Vorbereitung C. Löwe
K'lautern

14:41 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Vucur
K'lautern

14:46 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Forsberg
Leipzig

14:47 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Poulsen
für Sebastian
Leipzig

14:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Deville
für C. Löwe
K'lautern

14:56 - 69. Spielminute

Tor 0:2
Deville
Rechtsschuss
Vorbereitung L. Görtler
K'lautern

15:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Kalmar
für Gipson
Leipzig

15:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Colak
für K. Przybylko
K'lautern

15:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Quaschner
für Demme
Leipzig

15:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Ti. Schmidt
für Klich
K'lautern

15:13 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Deville
K'lautern

15:15 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
M. Müller
K'lautern

15:19 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
L. Görtler
K'lautern

RBL

FCK

RB ist die Tabellenführung wieder los

Joker Deville sorgt für die Entscheidung

Görtler bremst Forsberg aus

Sinnbild: Lauterns Lukas Görtler bremst Leipzigs Emil Forsberg aus. picture-alliance

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick tauschte im Vergleich zum 2:1 in Sandhausen viermal Personal aus: Für Orban (Gelbsperre), Klostermann, Khedira und Bruno spielten Gipson (Startelfdebüt), Sebastian, Ilsanker und Forsberg.

Sein Gegenüber, Konrad Fünfstück, hatte große Personalsorgen. Der FCK-Coach brachte nach dem 0:2 gegen Bielefeld ebenfalls vier Neue: Mockenhaupt, Ziegler, Jenssen und Görtler liefen für Heubach (Rotsperre), Karl (Halswirbelverstauchung), Piossek (Prellung am Hüftbeuger) und Gaus (Sprunggelenkblessur) auf.

In Leipzig hatte Lautern bei strahlendem Sonnenschein den Fuß in der Anfangsphase voll auf dem Gaspedal und drängte die Hausherren in die Defensive. Chancen entsprangen der Überlegenheit des zunächst auch in der gegnerischen Hälfte sehr aggressiven FCK aber nicht. RB fand nach und nach besser ins Spiel, hatte nach einer Viertelstunde mehr Ballkontrolle und suchte gegen sich nun weit zurückziehende Pfälzer, bei denen alle Akteure defensiv vorbildlich arbeiteten, nach Lücken im Abwehrverbund.

Vor allem über die linke Angriffsseite versuchte die Rangnick-Elf, bis zur Grundlinie vorzudringen. Immer wieder schob Halstenberg an, Selke verpasste seine Hereingabe knapp (20.). RB zog ein Powerplay auf, alles wartete auf die erste richtige Chance der Partie - die hatte auf der Gegenseite Przybylko, der nach Comppers Fauxpas aber knapp verzog (25.).

Zwar konnte sich die abwehrstarke und sehr disziplinierte Fünfstück-Elf, die mit hoher Laufintensität agierte, phasenweise etwas aus der Umklammerung lösen. Meist sahen sich die Gäste aber immer wieder anlaufenden Sachsen gegenüber, die durch Selke nach Blitz-Stafette ihre erste Möglichkeit kreierten (36.).

Klich nutzt seine Gelegenheit eiskalt

Wie aus dem Nichts fiel das 1:0 auf der Gegenseite: Der FCK kombinierte auf der linken Seite, Löwe spielte diagonal in den Strafraum auf Klich, der den Ball annahm und vom linken Fünfereck flach ins rechte Eck abschloss (37.).

Die Antwort von RB blieb bis zu Pause aus, weil Selke zum einen zu unentschlossen agierte (38.) und zum anderen an Müller scheiterte (45.).

Der 14. Spieltag

Müller rückt in den Blickpunkt

Den zweiten Abschnitt eröffnete mit einer guten Przybylko-Chance, nach Halfars Zuspiel ließ der Stoßstürmer aber jegliche Entschlossenheit vermissen (49.). Die fehlte auf der anderen Seite Sabitzer bei seinem Knaller aus 17 Metern nicht, Müller aber parierte (50.).

RB rannte unermüdlich an, fand aber gegen körperlich präsente wie leidenschaftliche Lauterer kaum ein Durchkommen. Forsberg kassierte Gelb wegen einer Schwalbe im Strafraum - schon Ausdruck Leipziger Verzweiflung? Rangnick brachte mit Poulsen für Sebastian noch mehr Offensiv-Power (59.), Kaiser fand in Müller seinen Meister (64.). In derselben Minute musste Löwe verletzungsbedingt raus, Deville kam. Pech für den Verteidiger, letztlich aber ein glücklicher Umstand, wie sich zeigen sollte.

Deville kommt für Löwe - und trifft!

Die Sachsen waren mittlerweile drückend überlegen, aber auch Selke konnte Müller nicht überwinden (68.). Der Aufstiegsaspirant ging offensiv volles Risiko - und lief in einen Konter: Klichs Querpass fand Görtler, der im richtigen Moment auf den startenden Deville spielte. Aus elf Metern überwand der Joker Coltorti per Flachschuss (69.).

Wenig später vergab der FCK bei einem weiteren Konter sogar das 3:0 (Deville, 71.), wie auch Halfar in der Schlussphase (83.). Leipziger Möglichkeiten gab es kaum noch zu notieren (Ausnahme: Sabitzer, 78., Compper, 90.+1), es blieb beim verdienten 2:0 für leidenschaftliche Lauterer.

Spieler des Spiels

Marius Müller Tor

2
Spielnote

In einem mittelklassigen Spiel agierte Leipzig behäbig und ideenlos. Kaiserslautern nutzte seine Chancen konsequent.

3
Tore und Karten

0:1 Klich (37', Rechtsschuss, C. Löwe)

0:2 Deville (69', Rechtsschuss, L. Görtler)

Leipzig

Coltorti 3,5 - Gipson 4,5 , Sebastian 4 , Compper 4,5, Halstenberg 3,5 - Ilsanker 4,5, Demme 4 , D. Kaiser 3,5, Sabitzer 3, Forsberg 4 - Selke 4

K'lautern

M. Müller 2 - M. Schulze 2, Vucur 3,5 , Mockenhaupt 3, C. Löwe 3 - Ziegler 3, L. Görtler 3 , Jenssen 2,5, Halfar 3,5 - K. Przybylko 3,5 , Klich 2

Schiedsrichter-Team

Manuel Gräfe Berlin

2
Spielinfo

Stadion

Red Bull Arena

Zuschauer

33.598

Nach der Länderspielpause geht es in der 2. Liga mit dem 15. Spieltag weiter. Dann reist Leipzig am Samstag, den 21. November (13 Uhr), nach Bielefeld, während die Lauterer erst sonntags (13.30 Uhr) den FSV Frankfurt empfangen.