20:47 - 3. Spielminute

Tor 0:1
Michel
Rechtsschuss
Vorbereitung Srbeny
Paderborn

20:50 - 6. Spielminute

Tor 1:1
Prömel
Rechtsschuss
Union

21:15 - 31. Spielminute

Tor 1:2
Srbeny
Rechtsschuss
Vorbereitung Ingelsson
Paderborn

21:20 - 36. Spielminute

Tor 1:3
Michel
Linksschuss
Vorbereitung Führich
Paderborn

22:00 - 57. Spielminute

Tor 2:3
Hünemeier
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung C. Lenz
Union

22:01 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Griesbeck
für Teuchert
Union

22:01 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Bülter
für K. Endo
Union

22:10 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Justvan
für Thalhammer
Paderborn

22:09 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Antwi-Adjei
für Führich
Paderborn

22:13 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Gogia
für Becker
Union

22:20 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Gießelmann
für C. Lenz
Union

22:20 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Ryerson
für Trimmel
Union

22:21 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Ananou
für Dörfler
Paderborn

22:22 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Owusu
für Srbeny
Paderborn

22:34 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Paderborn)
Schonlau
Paderborn

22:37 - 90. + 4 Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Pröger
für Michel
Paderborn

FCU

SCP

DFB-Pokal

Karius-Debüt misslingt: Michel und der SC Paderborn bezwingen Union Berlin

Awoniyi trifft in der Nachspielzeit nur den Pfosten

Karius-Debüt misslingt: Michel und der SC Paderborn bezwingen Union Berlin

Musste bei seinem Pflichtspiel-Debüt für Union Berlin dreimal hinter sich greifen: Loris Karius (re.).

Musste bei seinem Pflichtspiel-Debüt für Union Berlin dreimal hinter sich greifen: Loris Karius (re.). imago images

Union-Coach Urs Fischer überraschte nach dem 2:1-Sieg gegen Dortmund mit einem Wechsel auf der Torhüterposition: Karius begann anstelle von Luthe, der sich auf die Bank setzte. Ferner tauschte Fischer zwei weitere Male: Andrich kehrte nach seiner Rot-Sperre in der Bundesliga zurück und ersetzte Griesbeck (Bank), zudem begann Endo anstelle von Bülter (Bank).

Paderborns Trainer Steffen Baumgart sah nach dem 1:0-Erfolg über den VfL Osnabrück drei Tage zuvor keinen Grund, etwas an der Startformation zu verändern.

Spielnote

Teilweise wild und zerfahren, aber vor allem ein unterhaltsamer und rassiger Pokalfight mit Spannung bis zum Schluss.

2
Tore und Karten

0:1 Michel (3', Rechtsschuss, Srbeny)

1:1 Prömel (6', Rechtsschuss)

1:2 Srbeny (31', Rechtsschuss, Ingelsson)

1:3 Michel (36', Linksschuss, Führich)

2:3 Hünemeier (57', Eigentor, Rechtsschuss, C. Lenz)

1. FC Union Berlin
Union

Karius3 - Trimmel4 , Friedrich2,5, Knoche2,5, C. Lenz3,5 - Andrich4, Prömel2 , Teuchert5 , Becker4 , K. Endo4,5 - Awoniyi3,5

SC Paderborn 07
Paderborn

Zingerle2,5 - Dörfler4,5 , Hünemeier4 , Schonlau3,5 , Okoroji5 - Schallenberg2, Thalhammer4 , Ingelsson3, Srbeny2,5 - Führich2,5 , Michel2

Schiedsrichter-Team
Frank Willenborg

Frank Willenborg Osnabrück

2,5
Spielinfo

Stadion

Stadion An der Alten Försterei

Baumgart wurde prompt darin bestätigt, derselben Elf zu vertrauen: Bereits in der 3. Spielminute ging es bei den Ostwestfalen über den rechten Flügel schnell, Dörflers Flanke traf Srbeny nicht richtig, die Kugel ging daraufhin an den zweiten Pfosten - wo Michel den Ball über die Linie schob.

SCP legt schnell los - Prömel antwortet prompt

Union wusste in der Anfangsphase in der Offensive allerdings ebenfalls zu gefallen. Auch bei den Köpenickern ging es über rechts bis zum Torerfolg: Becker spielte scharf an den Fünfer, der Ball sprang etwas glücklich zu Prömel, der aus wenigen Metern die schnelle Antwort für die Eisernen fand und zum 1:1 vollstreckte (6.).

DFB-Pokal, 2. Runde

Die Begegnung auf Augenhöhe blieb weiter temporeich, was auch an nach vorne spielstarken Ostwestfalen lag. Aber auch Union kam häufig über die Flügel, über die quirligen Becker und Endo zu Hereingaben. Gefährlicher wirkten aber die Gäste, die zuweilen zielstrebiger kombinierten.

Über Standards sorgte der SCP ebenfalls für Gefahr, eine Ecke brachte in der 31. Minute erneut die Paderborner Führung: Michel ließ am ersten Pfosten durch, Karius parierte den verdeckten Schuss von Ingelsson zunächst sehr stark, doch den Abpraller verwandelte Srbeny.

Michel tunnelt Karius

Für die Eisernen sollte es vor der Pause sogar noch schlimmer kommen: Nach einer Union-Ecke drückte der SCP wieder auf das Gaspedal, Führich marschierte durch das Mittelfeld und schickte Michel, der seinen zweiten Treffer des Tages erzielte, indem er Karius tunnelte (36.).

Beide Trainer änderten mit Wiederanpfiff zunächst weder taktisch noch personell etwas, der Zweitligist legte auch offensiv wieder besser los. Ingelssons Schuss aus zentraler Position konnte Karius aber gut zur Ecke abwehren (47.).

Dörfler kommt zu Fall - Pechvogel Hünemeier

Nach und nach wurden die Gäste aber passiver, die Eisernen trauten sich wieder mehr zu und kamen zu weiteren Hereingaben. Dennoch kam der Anschlusstreffer für Union etwas überraschend: Dörfler wurde mit Ball von Endo zu Fall gebracht, Schiedsrichter Frank Willenborg ließ aber weiterlaufen. Die Gastgeber spielten es schnell über links, wo Dörfler im Anschluss fehlte. Lenz brachte die Flanke scharf nach innen, wo Hünemeier die Kugel ins eigene Netz beförderte (57.).

Im Anschluss entwickelte sich wieder der offene Schlagabtausch aus Hälfte eins, ohne, dass nennenswerte Torchancen dabei entstanden. Die größte Gelegenheit hatte ein zunehmend überlegeneres Union Berlin über Prömel, der nach einem schönen Angriff aus 16 Metern nur den Querbalken traf (71.).

Es war der Auftakt für eine packende Schlussphase, kurz darauf scheiterten der eingewechselte Bülter (73.) und erneut Prömel (74.) an Zingerle. Union rannte weiter an, Fischer brachte in Gießelmann, Ryerson und Gogia weitere frische Kräfte, doch der SCP hielt gut dagegen und hielt Union weitestgehend vom eigenen Tor fern.

Awoniyi trifft mit dem Schlusspfiff den Pfosten

Bereits in der vierminütigen Nachspielzeit ergab sich noch die Großchance für Union, zumindest die Verlängerung zu erreichen: Awoniyi leitete eine Hereingabe von Bülter aber in der letzten Aktion des Spiels an den Innenpfosten, wenig später war Schluss.

Damit verlor Union Berlin seit dem ersten Spieltag wieder ein Heimspiel und musste sich wieder einmal früh aus dem DFB-Pokal verabschieden: In den vergangenen vier Jahren war dreimal bereits nach Runde zwei Schluss. Anders sieht es bei den Ostwestfalen aus, die zum dritten Mal innerhalb der vergangenen vier Jahre mindestens das Achtelfinale erreichen und sich erfolgreich aus dem Kalenderjahr verabschiedeten.

Union Berlin ist im kommenden Jahr am Samstag, den 2. Januar (15.30 Uhr), in Bremen zu Gast. Paderborn ist am Montag, den 4. Januar (20.30 Uhr), in Düsseldorf gefordert.

Spielersteckbrief Hünemeier
Hünemeier

Hünemeier Uwe

Spielersteckbrief Karius
Karius

Karius Loris

Spielersteckbrief Michel
Michel

Michel Sven

Spielersteckbrief Prömel
Prömel

Prömel Grischa

Spielersteckbrief Srbeny
Srbeny

Srbeny Dennis

Spielersteckbrief Awoniyi
Awoniyi

Awoniyi Taiwo