18:13 - 12. Spielminute

Tor 1:0
Takyi
Handelfmeter,
Rechtsschuss
St. Pauli

18:18 - 17. Spielminute

Rote Karte (Jena)
Torghelle
Jena

18:18 - 17. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Werner
Jena

18:27 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Amrhein
Jena

18:43 - 43. Spielminute

Gelbe Karte (St. Pauli)
Schultz
St. Pauli

19:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Sako
für Schultz
St. Pauli

19:10 - 52. Spielminute

Gelbe Karte (St. Pauli)
F. Boll
St. Pauli

19:13 - 54. Spielminute

Tor 1:1
Ziegner
Rechtsschuss
Vorbereitung Simak
Jena

19:23 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Braun
für Schnitzler
St. Pauli

19:27 - 68. Spielminute

Gelbe Karte (St. Pauli)
Eger
St. Pauli

19:27 - 68. Spielminute

Tor 1:2
Simak
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Simak
Jena

19:28 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
F. Bruns
für Eger
St. Pauli

19:37 - 79. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Khomutowski
Jena

19:39 - 81. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Simak
Jena

19:42 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Kandelaki
für Simak
Jena

19:46 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Petersen
für von Walsleben-Schied
Jena

19:47 - 88. Spielminute

Tor 2:2
F. Bruns
Linksschuss
Vorbereitung Sako
St. Pauli

19:48 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (St. Pauli)
Sako
St. Pauli

19:48 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Jena)
Stegmayer
Jena

STP

JEN

2. Bundesliga

Später Ausgleich durch Joker Bruns

Torghelle sieht früh die Rote Karte - St. Pauli schwach

Später Ausgleich durch Joker Bruns

Da war die Welt noch in Ordnung: Jan Simak erzielte das 2:1 für Jena

Da war die Welt noch in Ordnung: Jan Simak erzielte das 2:1 für Jena dpa

St. Pauli-Trainer André Trulsen stellte seine Anfangsformation vom 1:1-Remis in Köln auf zwei Position um: Eger begann für Tim Petersen und Kuru für Ludwig (5. Gelbe Karte). Jenas Coach rotierte im Vergleich zum 2:3 gegen Aachen dreimal: Für Omodiagbe, Sven Günther und Nils Petersen rückten Ziegner, Kühne und Torghelle in die Startelf.

Für die Mannschaft von Henning Bürger war es das erste Endspiel um den Klassenerhalt, da sich die Ausgangsposition nach der 2:3-Niederlage vergangene Woche gegen Aachen noch weiter verschlechterte. St. Pauli konnte sich mit einem Heimdreier weiter im Mittelfeld etablieren. Mit diesen Vorraussetzungen gingen beide Teams in die Begegnung.

Spieler des Spiels
Carl Zeiss Jena

Jan Simak Mittelfeld

1,5
Tore und Karten

1:0 Takyi (12', Handelfmeter, Rechtsschuss)

1:1 Ziegner (54', Rechtsschuss, Simak)

1:2 Simak (68', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Simak)

2:2 F. Bruns (88', Linksschuss, Sako)

FC St. Pauli
St. Pauli

Borger5 - Rothenbach3,5, Morena3,5, Eger5 , Gunesch4,5 - F. Boll4 , Meggle4, Takyi3,5 , Schultz4 - Kuru4,5, Schnitzler3,5

Carl Zeiss Jena
Jena

Khomutowski2,5 - Maul3,5, R. Müller3,5, Stegmayer3,5 - Amrhein2,5 , Ziegner3,5 , St. Kühne3,5, Werner3,5 , Simak1,5 - von Walsleben-Schied3 , Torghelle6

Schiedsrichter-Team
Guido Winkmann

Guido Winkmann Kerken

5
Spielinfo

Stadion

Millerntor-Stadion

Zuschauer

20.217

In der Anfangsphase versuchte der Gast aus Jena Druck auf das Tor von Borger auszuüben. Dies konnte die Mannschaft von Coach Henning Bürger auch in gute Torgelegenheiten ummünzen. Zunächst konnte der Hamburger Rothenbach einen Lupfer von Torghelle gerade noch auf der Linie retten (4.), nur wenig später hatten Simak (8.) und Werner (9.) gute Freistoßmöglichkeiten, um ihre eigenen Farben in Führung zu bringen. Dies schaffte dann aber die Heimelf. Die Gästeabwehr konnte zunächst nicht klären, ehe Ziegner etwas unglücklich mit der Hand auf den Ball fiel. Den fälligen Strafstoß verwandelte Takyi sicher (12.).

Der 19. Spieltag

Danach wurde das Spiel ruppiger und Jenas Torghelle verlor die Nerven, nachdem er mit Eger aneinander geraten war (17.). Schiedsrichter Winkmann blieb nichts anderes übrig, als dem Gästespieler die Rote Karte zu zeigen, aber auch Eger war nicht ganz unschuldig an der ganzen Situation. Damit stand Carl Zeiss mit dem Rücken zur Wand, ein 0:1-Rückstand dazu noch in Unterzahl - das schien aussichtlos für die Gäste zu sein. Dennoch war es zunächst die Mannschaft von Henning Bürger, die sich Chancen erspielte. Aber erst scheiterte Maul und kurz darauf Simak per Freistoß an Pauli-Keeper Borger.

In den letzten zehn Minuten der ersten 45. Minuten kam dann auch die Heimelf zu ihren Chancen. Aber Schnitzler konnte drei gute Möglichkeiten innerhalb von drei Minuten nicht zum 2:0 nutzen. Bei der Besten davon scheiterte er aus kürzester Distanz am gut reagierenden Khomutovski (38.). So blieb es zur Pause bei der etwas schmeichelhaften 1:0-Führung für die Elf von André Trulsen.

Auch nach der Pause kam Jena wieder besser ins Spiel als St. Pauli. Zunächst scheiterte noch Schied (48.), doch nur wenige Minuten später fiel der fällige Ausgleich. Simak spielte mit einem klugen Pass Ziegner frei, der alleine vor Borger erst Glück hatte, dass der Pauli-Keeper den Ball nicht festhalten konnte, danach aber keine Probleme hatte, die Kugel aus acht Metern über die Linie zu schieben (54.). Nach dem Ausgleichstreffer wachte die Heimelf auf und konnte durch Kuru und Schnitzler die ersten Chancen der zweiten Halbzeit verbuchen.

Als es schien, dass die Elf von André Trulsen besser ins Spiel kam, foulte Takyi Simak, der zwar den Ball spielte aber auch auch den Jenaer traf. Simak ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte ohne Probleme (68.). Damit war die Begegnung komplett auf den Kopf gestellt, denn die Gäste hatten in Unterzahl aus einem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung gemacht.

Im Anschluss verfiel St. Pauli in einen Schockzustand, darunter litten auch die Offensivbemühungen. Jena kämpfte um die drei Punkte, während der Heimelf nichts gegen die dicht gestaffelte Carl Zeiss-Abwehr einfiel. Als Henning Bürger schon mit den drei Punkten rechnen konnte, schafften die Hamburger doch noch den mehr als glücklichen Ausgleich. Sako konnte eine Flanke mit dem Kopf an den zweiten Pfosten verlängern. Dort fasste der eingewechselte Bruns aus fünf Metern das Leder ab und ließ Khomutovski keine Abwehrchance (88.). Dabei blieb es dann auch, obwohl St. Pauli noch einmal alles nach vorne warf. Ein Siegtreffer wäre aber des Guten zu viel gewesen.

St. Pauli reist wiederum am Freitag nach Koblenz, während Jena ebenfalls am freitags den 1. FC Köln empfängt.