Bundesliga

Julian Nagelsmann über Benjamin Hübner von der TSG Hoffenheim: "Es ist dramatisch für den Jungen"

Hoffenheim: Hübner wird noch lange fehlen - keine exakte Diagnose

Nagelsmann: "Es ist dramatisch für den Jungen"

"Wir wissen nicht genau, woran es liegt": Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (re.) und Benjamin Hübner.

"Wir wissen nicht genau, woran es liegt": Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (re.) und Benjamin Hübner. imago

"Es ist echt dramatisch für den Jungen", erklärte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann an diesem Donnerstag, "wir wissen nicht genau, woran es liegt, wir haben alle Untersuchungen gemacht, die es so gibt, auch ganz moderne wie Neuro-CT und -MRT und was weiß ich nicht alles. Er wurde auf alle möglichen Erkrankungen und Veränderungen kontrolliert, und es kommt einfach nichts dabei heraus."

Also bleibe nur der Rückschluss, dass es sich nach wie vor um eine Gehirnerschütterung handele, "die sehr lange Zeit braucht, um sich zu regenerieren".

Welche Ausmaße die Einschränkungen für Benjamin Hübner tatsächlich bedeuten, umriss Nagelsmann wie folgt: "Er hatte große Probleme bei alltäglichen Dingen. Er durfte nicht Fernsehen, kein Buch lesen, nicht am Handy sein. Schon eine schlimme Strafe in der heutigen Zeit." Das Schlimmste aber scheint die Ungewissheit zu sein. "Er tut mir einfach leid, weil er in der Luft hängt und kein Spezialist ihm so richtig sagen kann, was er hat", so Nagelsmann.

Nagelsmann: "An Fußball ist noch nicht zu denken"

Seit einigen Tagen nun scheint es aber aufwärts zu gehen mit dem so schmerzlich vermissten Innenverteidiger. "Langsam geht es besser, aber an Fußball ist noch nicht zu denken", verriet der 31-Jährige, "er hat schon mal wieder gelacht und hatte nicht mehr so wässrige Augen und einen klareren Blick. Ich hoffe, dass es aufwärts geht und er schnell zurückkommt." Nagelsmann weiter: "Wir brauchen ihn unbedingt von seiner Art zu spielen und von seinen Charakterzügen her." Das Comeback des 29-Jährigen wird sich freilich noch eine ganze Weile hinziehen, schließlich fehlen Hübner schon jetzt vier Wochen. Und ein Wiedereinstieg ins Training ist aktuell noch nicht absehbar.

Michael Pfeifer

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