3. Liga
3. Liga Analyse
13:20 - 17. Spielminute

Gelbe Karte (Türkgücü)
Chato
Türkgücü

13:35 - 31. Spielminute

Gelbe Karte (Türkgücü)
Vrenezi
Türkgücü

13:41 - 37. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Türkgücü)
Chato
Türkgücü

14:09 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Türkgücü)
Gorzel
für Sararer
Türkgücü

14:14 - 51. Spielminute

Gelbe Karte (Meppen)
Bünning
Meppen

14:29 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Meppen)
Al-Hazaimeh
für Hemlein
Meppen

14:29 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Meppen)
Faßbender
für Guder
Meppen

14:29 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Meppen)
Sukuta-Pasu
für Krüger
Meppen

14:32 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Türkgücü)
Rieder
für Knöll
Türkgücü

14:40 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Türkgücü)
P. Sliskovic
für Vrenezi
Türkgücü

14:40 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Türkgücü)
Hottmann
für Tosun
Türkgücü

14:44 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Meppen)
Koruk
für Blacha
Meppen

14:51 - 87. Spielminute

Gelbe Karte (Türkgücü)
Kehl-Gomez
Türkgücü

14:52 - 88. Spielminute

Tor 1:0
Sukuta-Pasu
Kopfball
Vorbereitung Ballmert
Meppen

14:54 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Meppen)
Piossek
für Käuper
Meppen

MEP

TGM

3. Liga

Sukuta-Pasu bricht den Bann: Meppen bezwingt dezimiertes Türkgücü

Münchens Chato sieht Gelb-Rot

Sukuta-Pasu bricht den Bann: Meppen bezwingt dezimiertes Türkgücü

Meppens Richard Sukuta-Pasu jubelt über sein Siegtor gegen Türkgücü.

Meppens Richard Sukuta-Pasu jubelt über sein Siegtor gegen Türkgücü. imago images/Werner Scholz

Ampelkarte und zwei strittige Elfmeterentscheidungen

Zu Beginn der Partie gönnten sich beide Teams eine gewisse Anlaufphase. Meppen, bei dem Coach Rico Schmitt nach dem spektakulären 4:3-Erfolg in Wiesbaden mit Blacha (nach Gelbsperre), Käuper (nach Verletzung) und Krüger für Al-Hazaimeh, Egerer und Koruk drei neue Spieler brachte, wartete ebenso ab wie Türkgücü.  Münchens Trainer Peter Hyballa änderte seine Startelf gegenüber dem 1:2 in Würzburg auf zwei Positionen: Einmal davon notgedrungen, Knöll rotierte für den gesperrten Türpitz (Gelb) in die erste Elf, zudem ersetzte Chato Barry (Bank).

Spieler des Spiels
SV Meppen

Ole Käuper Mittelfeld

2
Tore und Karten

1:0 Sukuta-Pasu (88', Kopfball, Ballmert)

SV Meppen
Meppen

Domaschke3 - Ballmert2,5, Puttkammer3, Bünning3 , Dombrowka3,5 - Blacha3 , Käuper2 , Guder2,5 , Tankulic3, Hemlein4 - Krüger4

Türkgücü München
Türkgücü

Vollath3 - Kuhn3, Sorge3, Kusic2,5, Scepanik3 - Kehl-Gomez3 , Chato5 , Vrenezi3 , Tosun2,5 , Sararer2 - Knöll4

Schiedsrichter-Team
Nicolas Winter

Nicolas Winter Hagenbach

3,5
Spielinfo

Stadion

Hänsch-Arena

Zuschauer

7.621

Nach zehn Minuten gab es dann aber den ersten Aufreger, als Kuhn den alleine im Türkgücü-Strafraum auftauchenden Krüger wegcheckte - die Pfeife von Schiedsrichter Nicolas Winter blieb allerdings bei der kniffligen Situation stumm. Es waren dann aber die Gäste aus München, die ihren Rhythmus zuerst fanden. Knöll prüfte zweimal Domaschke (13., 15.), der SVM-Keeper blieb jeweils Sieger. In der 26. Minute reklamierte Türkgücü dann Elfmeter. Doch auch das vermeintliche Handspiel von Ballmert nach einem Sorge-Kopfball war für Winter erneut zu wenig für einen Pfiff. Glück dieses Mal für Meppen.

Im Anschluss daran nahm sich die Partie wieder eine kleine Pause, die dann durch Kehl-Gomez unterbrochen wurde. Münchens Mittelfeldspieler tauchte nach einem tollen Pass von Sararer alleine vor Domaschke auf, der SVM-Keeper verhinderte aber einen Rückstand (35.). Zwei Minuten später schwächte sich Türkgücü selbst: Chato - bereits verwarnt - unterband einen Meppener Konter durch ein klares Foul an Guder und sah dafür die Ampelkarte (37.). Die Emsländer drückten auf das Tempo, um die Überzahl  noch vor der Pause in Zählbares umzumünzen. Doch Guders Kopfball landete in den Armen von Türkgücü-Keeper Vollath (45.). So ging es torlos in die Kabinen.

Der 14. Spieltag

Pfosten und Vollath stehen Meppener Tor lange Zeit im Weg - Sukuta-Pasu bricht den Bann

Mit Gorzel betrat Türkgücü wieder den Rasen, etwas überraschend blieb der in Hälfte eins doch auffällige Sararer in der Kabine. Bei Meppen ging es in Durchgang zwei ohne personelle Veränderung weiter. Türkgücü stand in Unterzahl nun tiefer, Meppen hatte mehr Ballbesitz und auch optische Vorteile. Und auch Chancen boten sich den Meppenern: Bei der bis dato größten hatte Krüger Pech, als sein schöner Flugkopfball nur am linken Pfosten landete (55.)

Zehn Minuten später brachte SVM-Coach Schmitt mit Al-Hazaimeh, Faßbender und Sukuta-Pasu drei neue Akteure ins Spiel. Und die Maßnahme hätte sich fast ausgezahlt. In der 67. Minute flankte Sukuta-Pasu von links in den Strafraum, wo Faßbender zum Kopfball kam - Vollath riss die rechte Hand hoch und verhinderte klasse ein Gegentor.

Meppen erhöhte in der Schlussphase nochmals den Druck, Türkgücü war fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt, Entlastung nach vorne fand kaum mehr statt. Mit zwei Ausnahmen, die es aber in sich hatten: Der eingewechselte Sliskovic zog in der 80. Minute aus der Drehung ab und verzog nur knapp. In der 86. Minute kam er erneut zum Abschluss, doch Domaschke parierte glänzend. Aber ansonsten zogen die Meppener, bei denen mit Koruk in der 81. Minute die letzte offensive Option kam, in den Schlussminuten mehr oder weniger ein Power-Play auf.

In der 88. Minute machten sich dann die Einwechslungen bezahlt: Nach einer Flanke von Ballmert stieg Sukuta-Pasu hoch und köpfte auf das Tor. Türkgücü-Keeper Vollath war noch dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Damit war die Entscheidung gefallen, die Münchner konnten keine Antwort mehr geben.

Für Meppen geht es am 15. Spieltag am Samstag (14 Uhr) nach Dortmund, Türkgücü empfängt bereits am Freitag um 19 Uhr Viktoria Köln.

kon