15:48 - 18. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Svensson
Mainz

15:53 - 23. Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Bellarabi
Leverkusen

15:58 - 28. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Wetklo
Mainz

16:13 - 43. Spielminute

Tor 1:0
Kießling
Kopfball
Vorbereitung Carvajal
Leverkusen

16:45 - 58. Spielminute

Tor 1:1
Ad. Szalai
Rechtsschuss
Vorbereitung Pospech
Mainz

16:47 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Mainz)
Baumgartlinger
Mainz

16:48 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Rolfes
Leverkusen

16:53 - 66. Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Carvajal
Leverkusen

16:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Risse
für N. Müller
Mainz

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Junior Fernandes
für Bellarabi
Leverkusen

17:03 - 76. Spielminute

Tor 1:2
Risse
Rechtsschuss
Vorbereitung Ad. Szalai
Mainz

17:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Hegeler
für L. Bender
Leverkusen

17:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Aydin
für Rolfes
Leverkusen

17:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Kirchhoff
für Soto
Mainz

17:14 - 87. Spielminute

Tor 2:2
Castro
Rechtsschuss
Leverkusen

17:19 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Toprak
Leverkusen

17:20 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Zabavnik
für Ad. Szalai
Mainz

B04

M05

Bundesliga

Verrücktes Spiel: Castro sorgt für die Punkteteilung

Risse trifft gegen seinen Ex-Verein

Verrücktes Spiel: Castro sorgt für die Punkteteilung

Glückwünsche von Gonzalo Castro und Daniel Carvajal: Torschütze Stefan Kießling bejubelt das 1:0.

Glückwünsche von Gonzalo Castro und Daniel Carvajal: Torschütze Stefan Kießling bejubelt das 1:0. Getty Images

Leverkusens Trainerteam Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä nahmen eine personelle Veränderung im Vergleich zum 2:2 in Stuttgart vor: Bender kehrte nach überstandener Kniereizung für den angeschlagenen Reinartz (Adduktoren) zurück.

FSV-Trainer Thomas Tuchel nahm nach dem zweiten Sieg in Folge, dem 1:0-Sieg gegen Düsseldorf zwei Wechsel vor: Caligiuri und Svensson durften für Polanski und den verletzten Bungert (Kreuzband-OP) ran.

Leverkusen mit Powerplay

Bayer war sofort um Spielkontrolle bemüht und fand sich schnell in dieser Rolle ein. Die Werkself kam bevorzugt über die Flügel und baute mit teilweise feinem Kombinationsspiel immer mehr Druck auf. Daraus resultierten erste Möglichkeiten: Kadlec prüfte Wetklo mit einem Kopfball (10.), Kießling traf nach einem Bellarabi-Querpass den Ball aus kurzer Distanz nicht (11.) und setzte wenig später einen Kopfball nach einer Carvajal-Flanke knapp daneben (14.). Mainz konnte in der Anfangsphase nur reagieren und setzte deshalb auf schnelle Konter. Jedoch ohne durchschlagenden Erfolg.

Spieler des Spiels
1. FSV Mainz 05

Adam Szalai Sturm

2
Spielnote

Eine Menge Spannung und Tempo, allerdings auch viele Fehler.

3,5
Tore und Karten

1:0 Kießling (43', Kopfball, Carvajal)

1:1 Ad. Szalai (58', Rechtsschuss, Pospech)

1:2 Risse (76', Rechtsschuss, Ad. Szalai)

2:2 Castro (87', Rechtsschuss)

Bayer 04 Leverkusen
Leverkusen

Leno4 - Carvajal3,5 , Wollscheid3, Toprak4 , Kadlec5 - Rolfes3,5 , L. Bender3,5 , Castro2,5 - Bellarabi3,5 , Schürrle4, Kießling3

1. FSV Mainz 05
Mainz

Wetklo4 - Pospech4, Svensson4 , Noveski3, Junior Diaz4,5 - Baumgartlinger3 , Caligiuri3,5, Soto3 , Ivanschitz4 - Ad. Szalai2 , N. Müller5

Schiedsrichter-Team
Peter Sippel

Peter Sippel München

1
Spielinfo

Stadion

BayArena

Zuschauer

28.077

Die kurzweilige Partie nahm mehr und mehr an Tempo auf. Bayer startete viele Angriffe und suchte vermehrt den wieselflinken Bellarabi, der die erste Halbzeit prägte. Der letzte Pass wollte den Leverkusenern aber nicht gelingen. Dennoch wankte die Defensive der Nullfünfer und musste sich bei ihrem Torwart Wetklo bedanken: Erst entschärfte der Keeper einen wuchtigen Schürrle-Freistoß sicher (21.), dann parierte er im Eins-gegen-eins mit Schürrle mit der Brust (27.).

Kießling trifft - eine Millimeter-Entscheidung

Mainz überstand das Powerplay der Werkself und traute sich nun auch wieder selbst nach vorne. Ivanschitz hatte die beste Chance, als er aus 15 Metern nur haarscharf am rechten Pfosten vorbeischoss (33.). In der Folge entwickelte sich ein unterhaltsames Hin und Her. Einzig die Tore blieben aus.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff sollte sich das aber noch ändern: Carvajal narrte Junior Diaz an der Grundlinie und flankte mit links nach innen. Dort stieg Kießling hoch und köpfte zentral auf das Tor. Wetklo reagierte reflexartig und wischte die Kugel selbst hinter die Linie. Eine Millimeter-Entscheidung für Schiedsrichter Peter Sippel, der das Tor gab (43.).

Szalai verwertet den ersten Torschuss

Der 8. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel startete Mainz zunächst furios: Ein abgefälschter Querpass von Caligiuri landete vor den Füßen von Ivanschitz, der aus zwölf Metern sofort abzog. Zwischen Ball und Tor stand aber noch Rolfes, der den Ausgleichstreffer mit einem Rücken verhinderte (49.). Nach diesem Blitzstart schien Leverkusen gedanklich wach zu sein und spielte wieder offensiv nach vorne. Einzig Aufwand und Ertrag standen in keinem Verhältnis.

Das sollte sich rächen: Pospech flankte vom rechten Flügel nach innen. Sieben Meter vor dem Tor setzte sich Szalai gegen das Innenverteidiger-Duo Toprak/Wollscheid durch und schob zum 1:1-Ausgleich ein (58.). Es war der erste Schuss auf das Bayer-Tor. Leno war fast eine Stunde beschäftigungslos geblieben.

Fortan konnte die Werkself ihre Verunsicherung nicht verbergen. Die Nullfünfer wurden immer griffiger. Die Partie war nun völlig offen und kippte zu Gunsten der Gäste. Der FSV trug vermehrt Angriffe vor, während die Hausherren auf Konter lauerten.

Ausgerechnet Risse dreht das Spiel - Castro schlägt zurück

Marcel Risse / Michal Kadlec

Tor gegen den Ex-Verein: Marcel Risse (li.) zieht ab und trifft zum zwischenzeitlichen 2:1. Getty Images

Nach einem katastrophalen Rückpass von Carvajal kam Szalai an die Kugel und flankte an die Strafraumgrenze. Dort ging Risse volles Risiko und donnerte die Kugel aus 16 Metern ins linke untere Eck (76.). Ivanschitz hätte den Spielstand sogar noch auf 3:1 schrauben können, schob das Leder aber frei vor Leno am Pfosten vorbei (86.). Das wurde postwendend bestraft: Leverkusen schmiss alles nach vorne und wurde belohnt. Schürrle wurde steil in den Strafraum geschickt und scheiterte an Wetklo. Der abgefälschte Ball prallte vor die Füße von Castro, der mit einem Gewaltschuss von der Strafraumgrenze das 2:2 besorgte (87.).

Leverkusen ist am Donnerstag (19 Uhr) in der Europa League gefordert, reist nach Österreich und trifft dort auf Rapid Wien. In der Bundesliga geht es am Sonntag (17.30 Uhr) bei Bayern München weiter. Mainz empfängt tagszuvor am Samstag (15.30 Uhr) Hoffenheim.