20:28 - 28. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Luiz Gustavo
Wolfsburg

21:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Hunt
für Perisic
Wolfsburg

21:06 - 49. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
R. Rodriguez
Wolfsburg

21:14 - 58. Spielminute

Tor 1:0
Aigner
Rechtsschuss
Vorbereitung Inui
Frankfurt

21:26 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Anderson
für M. Stendera
Frankfurt

21:29 - 72. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Hasebe
Frankfurt

21:31 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
M. Schäfer
für Arnold
Wolfsburg

21:31 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Bendtner
für Dost
Wolfsburg

21:45 - 88. Spielminute

Tor 1:1
De Bruyne
Linksschuss
Vorbereitung M. Schäfer
Wolfsburg

21:49 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Russ
Frankfurt

SGE

WOB

Bundesliga

Wölfe ziehen dank De Bruyne den Kopf aus der Schlinge

Eintracht seit fünf Spielen sieglos - VfL baut Serie aus

Wölfe ziehen dank De Bruyne den Kopf aus der Schlinge

Abflug: Wolfsburgs Naldo gegen Frankfurts Haris Seferovic (re.).

Abflug: Wolfsburgs Naldo gegen Frankfurts Haris Seferovic (re.). Getty Images

Eintracht Frankfurts Trainer Thomas Schaaf tauschte nach dem 1:4 beim SC Freiburg auf zwei Positionen: Kinsombi verteidigte hinten rechts für Chandler (Gelb-Sperre), Zambrano erhielt in der Innenverteidigung den Vorzug vor Anderson (Bank). VfL-Coach Dieter Hecking sah derweil nach dem 4:1-Triumph gegen den FC Bayern keinen Grund für personelle Änderungen. Neuzugang Schürrle stand noch nicht Kader.

Im Vorfeld der Partie hatte Hecking die Frage aufgeworfen, ob die Frankfurter auch gegen seine Elf hoch verteidigen oder ob sie dem VfL die Spielmacherrolle übergeben würden? Beide Optionen betrachtete der Trainer als möglich und gab zu Protokoll, dass seine Elf auf alle Eventualitäten vorbereitet wäre. Rasch bekam der 50-Jährige seine Antwort, denn vom Anpfiff weg erwiesen sich die Frankfurter als aggressiver Gegner, der früh drauf ging und sich im eigenen Haus nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollte.

Der 19. Spieltag

Spieler des Spiels
Eintracht Frankfurt

Makoto Hasebe Abwehr

2
Spielnote

Phasenweise wenig Tempo und sehr zäh, aber spannend bis zum Schluss.

4
Tore und Karten

1:0 Aigner (58', Rechtsschuss, Inui)

1:1 De Bruyne (88', Linksschuss, M. Schäfer)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp3 - Kinsombi4,5, Zambrano3, Russ3 , Oczipka4 - M. Stendera4 , Hasebe2 , Aigner3 , Inui3,5 - Meier5, Seferovic4,5

VfL Wolfsburg
Wolfsburg

Benaglio3 - Vieirinha3,5, Naldo3,5, Knoche3, R. Rodriguez3,5 - Arnold4 , Luiz Gustavo4 , Caligiuri3,5, De Bruyne2,5 , Perisic4 - Dost4,5

Schiedsrichter-Team
Günter Perl

Günter Perl Pullach

3,5
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

34.400

Die Eintracht sorgte für Wirbel und kam im Ansatz zu vielversprechenden Chancen, allerdings nicht zu zwingenden Abschlüssen: Meier (1.) und Inui (2.) verpassten den Blitzstart. Wolfsburg fand sich erst mit fortschreitender Spieldauer mit den Gegebenheiten besser zurecht, ergriff dann aber immer mehr das Kommando in der stimmungsvollen Commerzbank-Arena. Nach 19 Minuten gab De Bruyne den ersten Schuss in Richtung gegnerisches Tor ab.

Das war der Auftakt zu einer unterhaltsamen Phase, in der es hüben wie drüben hochklassige Chancen zu bestaunen gab: Weil aber Dost (21.) und Perisic (24.) sowie auf der Gegenseite Meier (28.) unter den Augen des ehemaligen SGE-Trainers Armin Veh zu fahrlässig mit den sich bietenden Möglichkeiten umgingen, blieb es in diesem ausgeglichenem Duell, in dem die Wölfe einen Tick mehr Torgefahr ausstrahlten, letztlich beim leistungsgerechten 0:0-Halbzeitstand.

Schaaf bleibt gelassen - Hecking reagiert in der Pause

Laufduell: Wolfsburgs Kevin De Bruyne gegen Makoto Hasebe (re.).

Laufduell: Wolfsburgs Kevin De Bruyne gegen Makoto Hasebe (re.). Getty Images

Während Schaaf im zweiten Durchgang zunächst untätig blieb, reagierte Hecking zum Seitenwechsel und brachte Hunt für Perisic, der mit Ausnahme seiner Riesenchance in Minute 24 einen Tag nach seinem 26. Geburtstag nicht sonderlich in Erscheinung getreten war. De Bruyne ging auf die linke Seite, Hunt übernahm die Rolle des Zehners. Am Spielverlauf änderte sich aber nichts: Wolfsburg blieb eine Spur gefälliger, auch weil sich die zweikampfstarken Frankfurter zu viele leichte Fehler im Spielaufbau leisteten.

Die Chancenverwertung des VfL ließ jedoch zu wünschen übrig: So vergab De Bruyne in der 55. Minute eine weitere gutklassige Gelegenheit. Die Strafe folgte auf dem Fuß! Drei Minuten danach setzte sich Inui gekonnt gegen Naldo und Luiz Gustavo durch und bediente anschließend Aigner, der von Rodriguez zu viel Platz bekommen hatte und diesen gekonnt ausnutzte: Aus elf Metern rechter Position versenkte er den Ball im langen Eck zum 1:0.

Der Treffer setzte dem VfL zu und gab der SGE zugleich Auftrieb. Weil aber sowohl Inui (61.) als auch Russ (64.) es verpassten, den zweiten Treffer nachzulegen, blieb es spannend. Glück hatte die Eintracht zudem in der 65. Minute, als Schiedsrichter Günter Perl bei einer kniffligen Abseitssituation gegen die Niedersachsen und De Bruyne entschied. Allein daran lag es aber nicht, denn der VfL hatte zweifellos ein Problem mit der Chancenverwertung - Dost köpfte aus fünf Metern über den Kasten (66.).

Hecking zog alle Register, brachte Schäfer und Bendtner, die für Arnold und Dost kamen, für die Schlussviertelstunde. Doch auch das half nichts. Das Bemühen konnte den Wölfen zwar nicht abgesprochen werden, allerdings fehlten schlichtweg die Mittel. Wolfsburg agierte ideen- und planlos, sodass die Frankfurter keine große Mühen hatte, den knappen Vorsprung zu verteidigen und waren auf dem besten Wege, die miserable Bilanz gegen die Wölfe ein Stück weit aufzupolieren.

Dazu kam es aber nicht, jedenfalls sollte es nicht zum fünften Sieg im 26 Bundesliga-Duell mit dem VfL reichen. In der 88. Minute setzte sich Schäfer auf links durch und bediente den im Zentrum stehenden De Bruyne, der in bester Torjägermanier den 1:1-Endstand markierte.

Die Woche geht für beide Mannschaften in hoher Taktung weiter: Der VfL Wolfsburg empfängt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) die TSG Hoffenheim, während die Frankfurter Eintracht tags darauf ab 17.30 Uhr beim FC Augsburg gefordert ist.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg