Bundesliga

Bayern statt Barça: Warum Nübel nach München wechselt

Schalke-Keeper kommt im Sommer ablösefrei

Bayern statt Barça: Warum Nübel nach München wechselt

Bald Teamkollegen: Alexander Nübel (l.) und Manuel Neuer.

Bald Teamkollegen: Alexander Nübel (l.) und Manuel Neuer. picture alliance

Alexander Nübel geht aufs Ganze: Deutschlands ehemaliger U-21-Keeper verlässt Schalke im Sommer ablösefrei, um zum FC Bayern zu wechseln. Dort wird er nach kicker-Informationen einen Fünfjahresvertrag erhalten und soll mittelfristig Manuel Neuer als Nummer 1 ablösen. Zuvor hatte auch die "Bild" über den spektakulären Wechsel berichtet.

Die Bayern legten Nübel eine klare Strategie vor

"Verstehen müssen wir seine Entscheidung nicht", hatte Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider gesagt, als am Sonntag feststand, dass Kapitän Nübel eine Vertragsverlängerung endgültig ausgeschlagen hat. Dass dieser sich nun erst mal in München auf die Bank setzt, wird das Verständnis im königsblauen Lager kaum steigern. Doch Nübel, der als reflektierter Mensch gilt, hat einen Plan.

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Wie der kicker erfuhr, hat Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic der Partei Nübel eine ganz klare Strategie vorgelegt, wie der Übergang im Tor des Rekordmeisters vonstattengehen kann. Und obwohl Neuer vor einer Vertragsverlängerung bis 2023 steht, war der 23-jährige Torwart davon so überzeugt, dass er anderen prominenten Interessenten absagte.

Mehrere Topklubs jagten Nübel - das Duell in München verpasst er

Nach kicker-Informationen hatten ihn unter anderem auch der FC Barcelona, Atletico Madrid und der AC Mailand gelockt, deren Stammtorhüter aber allesamt jünger als der 33-jährige Neuer sind. Die Bayern hoffen, sich in Nübel Deutschlands größtes Torwarttalent gesichert zu haben - auch wenn dieser bislang erst zwei Champions-League- und 35 Bundesligapartien (in denen er zweimal mit Rot vom Platz flog) absolviert hat. Für die U 21 lief er 17-mal auf und wurde mit ihr im vergangenen Sommer Vize-Europameister.

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Gegen Neuer, der 2011 ebenfalls aus Schalke kam, wird Nübel übrigens nicht mehr spielen: Wenn Schalke am 19. Spieltag (25. Januar, 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) beim FC Bayern antritt, fehlt er Schalke ein letztes Mal rotgesperrt.

Mehr zu Neuers Ambitionen beim FC Bayern lesen Sie in der kicker-Montagausgabe.

Karlheinz Wild/jpe

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