Bundesliga

TSG Hoffenheim: Robert Skov weiterhin angeschlagen

Däne droht auch gegen Bremen auszufallen

Hoffenheim bangt weiter um Skov

Robert Skov

Fehlt er Hoffenheim erneut? Robert Skov kann noch nicht trainieren. imago images

Der von Trainer Alfred Schreuder vom Angreifer zum Linksverteidiger umgeschulte Däne fehlte mit seiner Dynamik über die linke Flanke der TSG im Offensivspiel schon spürbar beim 1:2 gegen Frankfurt.

Zwar konnte sich auch dessen Stellvertreter Konstantinos Stafylidis mit seinem ersten Treffer für Hoffenheim nach einem abgewehrten Standard aus der Distanz in die Torschützenliste eintragen, auf der anderen Seite hatte der Grieche aber auch Frankfurts Siegtreffer durch Timothy Chandler zu verantworten. Und aus dem Spiel heraus sind nun mal mehr Flankenläufe notwendig, um die Gegner zwingender in Verlegenheit zu bringen. Gerade nach der Pause, als die TSG auf ein 3-4-3 umgestellt und die beiden Außenbahnspieler den kompletten Flügel zu beackern hatten. Rechts gelang das Sebastian Rudy noch ganz ordentlich, aber auch der Nationalspieler gehört eher ins Zentrum.

Deswegen dürfte Schreuder im Hinblick auf das Spiel in Bremen auf eine schnelle Genesung Skovs hoffen. Aber der Linksfuß laboriert an einer kleineren Muskelverletzung im Wadenbereich, sein Einsatz bereits am Sonntag ist deswegen noch völlig offen und nach aktuellem Stand eher unwahrscheinlich.

Sollte es für den amtierenden Torschützenkönig Dänemarks nicht reichen, könnte auch mal wieder Steven Zubers Stunde schlagen. Der Schweizer, der die Vorrunde fast komplett wegen einer Fußoperation verpasst hatte, zeigte im Trainingslager in Spanien wieder seine alte Spritzigkeit und will sich im Hinblick auf die EM auch wieder für die Schweizer Nationalelf empfehlen. Auch für die rechte Flanke steht mit Pavel Kaderabek eine zuletzt geschonte und frische Alternative zur Verfügung, die für viel Tempo sorgen kann.

Michael Pfeifer

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