2. Bundesliga 2018/19, 9. Spieltag
13:43 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Kister
Sandhausen

13:48 - 17. Spielminute

Tor 1:0
Diamantakos
Linksschuss
Vorbereitung Dudziak
St. Pauli

14:11 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Verlaat
Sandhausen

14:12 - 41. Spielminute

Gelbe Karte
Miyaichi
St. Pauli

14:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
F. Müller
für Verlaat
Sandhausen

14:38 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
P. Förster
Sandhausen

14:44 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Dudziak
St. Pauli

14:46 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
K. Behrens
für Wooten
Sandhausen

14:57 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Vollmann
für Kulovits
Sandhausen

15:01 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Veerman
für Diamantakos
St. Pauli

15:02 - 73. Spielminute

Tor 1:1
K. Behrens
Kopfball
Vorbereitung F. Müller
Sandhausen

15:05 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Neudecker
für Miyaichi
St. Pauli

15:16 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Allagui
für Flum
St. Pauli

15:23 - 90. + 4 Spielminute

Tor 3:1
Buchtmann
Linksschuss
Vorbereitung Neudecker
St. Pauli

15:19 - 90. Spielminute

Tor 2:1
Allagui
Rechtsschuss
Vorbereitung Veerman
St. Pauli

STP

SAN

Sandhausen belohnt sich am Millerntor nicht

Veerman genial, Allagui cool - St. Pauli im späten Glück

St. Pauli jubelt über die Führung gegen Sandhausen

Gute Laune nach dem Führungstor: Torschütze Dimitrios Diamantakos (r.) lässt sich feiern. picture alliance

Der St.-Pauli-Coach hatte nach dem 0:0 im Derby beim HSV nur einen Personalwechsel vorgenommen: Miyaichi verdrängte den inzwischen seit einem Jahr in der 2. Liga torlosen Cenk Sahin auf die Bank.

Mit drei Startelfänderungen reagierte Sandhausens Trainer Kenan Kocak auf die 0:1-Heimniederlage gegen Magdeburg : Klingmann, Paqarada (nach Knieproblemen) und Förster (nach Adduktorenproblemen) ersetzten Gislason (muskuläre Probleme), Rossipal und Gouaida.

Doch es waren die Hausherren, die sich mit einer engagierten - und sehr rechtslastigen - Anfangsphase die Führung verdienten: Knoll war noch mit einer schwierigen Direktabnahme an Lomb gescheitert (9.); als der aufgerückte Dudziak jedoch einen Durchsteckpass von Buchtmann klasse mitnahm und im Fünfmeterraum querlegte, war der SVS-Keeper geschlagen: Diamantakos lenkte den Ball zu seinem zweiten Saisontor über die Linie (17.).

Die Sandhäuser, für die Linsmayer zwei Minuten zuvor nach einem verunglückten Himmelmann-Kopfball ihrerseits das 1:0 überhastet vergeben hatte, waren um eine Antwort bemüht, wussten mit dem vielen Ballbesitz jedoch abgesehen von einer Kopfballgelegenheit für Schleusener (38.) kaum etwas anzufangen. Weil auch St. Pauli seine Angriffsbemühungen nach dem 1:0 nahezu eingestellt hatte und Schiedsrichter Robert Kempter bei Buballas Zweikampf mit Schleusener auf einen möglichen Elfmeterpfiff verzichtete (45.), ging es torlos in die Pause.

9. Spieltag, 2. Bundesliga

Mit der Einwechslung von Müller für Verlaat stellte Kocak zum zweiten Durchgang auf eine Viererkette um, und prompt fanden seine nun mutigeren Profis Wege für mehr Torgefahr. Förster nach einer Freistoßflanke und zweimal Schleusener vergaben binnen knapp zwei Minuten drei gute Ausgleichschancen noch - zweimal stand Himmelmann im Weg, einmal fehlte ein halber Meter (57.). Dann aber "wischte" der 17 Minuten zuvor eingewechselte Behrens eine Freistoßhereingabe von Müller per Kopf zum hochverdienten 1:1 ins Eck (73.) und hätte schon Sekunden nach dem Wiederanpfiff freistehend den Doppelpack schnüren können, wenn er nur den Ball besser getroffen hätte (74.).

Sandhausen wollte gegen verunsicherte Gastgeber jetzt den Auswärtssieg, bot dadurch aber gefährliche Räume an - und wurde bestraft: Joker Veerman scheiterte im Eins-gegen-Eins noch an Lomb (78.), vollendete in der 90. Minute jedoch genial einen Doppelpass mit dem erst zwei Minuten zuvor eingewechselten Allagui, der souverän zum ebenso glücklichen wie umjubelten 2:1 vollstreckte. Buchtmann legte bei einem Konter in der Nachspielzeit sogar noch den 3:1-Endstand nach (90.+4.).

Für St. Pauli, jetzt Tabellenfünfter, geht es nach der Länderspielpause mit einem Montagabendspiel in Duisburg weiter (22. Oktober, 20.30 Uhr). Sandhausen spielt nach dem nächsten Rückschlag schon am Freitag, 19. Oktober (18.30 Uhr), vor eigener Kulisse gegen Ingolstadt.