Bundesliga 2014/15, 20. Spieltag
17:37 - 7. Spielminute

Tor 1:0
Klavan
Rechtsschuss
Vorbereitung Halil Altintop
Augsburg

17:45 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Seferovic
Frankfurt

17:48 - 18. Spielminute

Spielerwechsel
Callsen-Bracker
für Verhaegh
Augsburg

17:53 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Callsen-Bracker
Augsburg

18:04 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
Zambrano
Frankfurt

18:07 - 37. Spielminute

Tor 2:0
Bobadilla
Linksschuss
Vorbereitung Callsen-Bracker
Augsburg

18:17 - 45. + 2 Spielminute

Tor 2:1
Aigner
Rechtsschuss
Vorbereitung Meier
Frankfurt

18:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kittel
für Inui
Frankfurt

18:46 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Kohr
Augsburg

18:47 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Piazon
für Anderson
Frankfurt

18:58 - 70. Spielminute

Tor 2:2
Meier
Rechtsschuss
Vorbereitung Zambrano
Frankfurt

19:02 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Chandler
Frankfurt

19:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Caiuby
für Werner
Augsburg

19:11 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Djurdjic
für Bobadilla
Augsburg

19:15 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Höjbjerg
Augsburg

19:20 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Madlung
für Zambrano
Frankfurt

FCA

SGE

Der FCA verpasst den Sprung auf Platz drei - Verhaegh verletzt

Meier positioniert sich zweimal goldrichtig

Bobadilla trifft zum 2:0

Raul Bobadilla markiert das zwischenzeitliche 2:0 für den FC Augsburg. Das reichte aber nicht zum Sieg. Getty Images

Augsburgs Cheftrainer Markus Weinzierl setzte im Vergleich zum 1:0-Auswärtstriumph bei Borussia Dortmund in der Innenverteidigung statt Janker (Rotsperre) auf Kohr.

Frankfurts Coach Thomas Schaaf konnte nach dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg wieder auf Chandler nach dessen abgelaufener Gelbsperre zurückgreifen, der Kinsombi auf die Bank verdrängte. Der zweite Neue in der Startelf war Anderson, der in die Innenverteidigung rückte und Russ an Stelle von Stendera ins Mittelfeld verschob.

Es war ein munterer Auftakt zwischen zwei offensiv ausgerichteten Teams - mit dem besseren Start für den FCA: Nach einem Freistoß bekam Seferovic den Ball nicht richtig weg, der glücklich von Altintop vor Klavans Füße fiel. Und der Verteidiger tunnelte aus der Drehung Trapp aus acht Metern zur schnellen Führung (7.).

Die SGE blieb zunächst unbeeindruckt, suchte sofort nach einer Antwort, allerdings mangelte es an der Präzision im letzten Drittel. Der FCA blieb mit seinem schnell vorgetragenen Kontern stets gefährlich, Trapp verhinderte gegen Altintop das 0:2 (14.).

Dann musste Weinzierl wechseln, Kapitän Verhaegh laborierte an Wadenproblemen - Callsen-Bracker kam und verschob Kohr auf die Rechtsverteidiger-Position (18.). Der defensiven Stabilität tat dies keinen Abbruch, und offensiv wirbelte nun Werner, der jeweils nach Zuspiel von Altintop an Trapp scheiterte (20., 25.).

Die Weinzierl-Elf hatte die Partie völlig im Griff, die Eintracht suchte vergeblich nach offensiver Präsenz. Einziges Manko der Gastgeber war der zu großzügige Umgang mit ihren Chancen, denn auch Altintop fehlte in aussichtsreicher Position die letzte Entschlossenheit (30.).

Noch vor dem Kabinengang gehörte dieses Versäumnis aber der Vergangenheit an: Nach einer Freistoßflanke Altintops verlängerte Callsen-Bracker am ersten Pfosten, und am zweiten erwischte Bobadilla die Kugel mit links. Die Rettungstat von Russ im rechten Eck kam zu spät - das hochverdiente 2:0 (37.).

Aus Sicht der Augsburger wäre alles gut gewesen, hätte dies auch den Pausenstand bedeutet. Aber in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs erhielt die starke Vorstellung einen Schönheitsfleck: Meier, vorher kaum zu sehen, nickte Inuis Freistoßflanke aufs Tor, Manninger parierte klasse. Vom Fuß von Kohr prallte das Leder aber Aigner vor die Füße, der aus Nahdistanz einschoss (45.+2).

Der 20. Spieltag

Schaaf brachte mit Wiederanpfiff Kittel für Inui. Der Joker führte sich gut ein, seine Flanke setzte Russ nur knapp rechts vorbei (48.). Die SGE war nun besser im Spiel, hatte mehr Struktur in ihren Aktionen - die Zuversicht nach dem Anschlusstor war bei den Gästen zu spüren.

Augsburg hielt in einem Duell mit vielen Unterbrechungen - etliche kleinere Fouls hemmten immer wieder den Spielfluss - dagegen, hatte aber nicht mehr die Klarheit in seinen Aktionen wie vor der Pause und war mit Defensivarbeit mehr beschäftigt als erwünscht. Chancen? Nicht viele. Ein Kittel-Freistoß aus allerdings großer Distanz (58.), eine (vergebene) gute Konterchance von Werner und Ji auf der anderen Seite (64.).

Der Ballbesitz kippte immer mehr in Richtung Frankfurt, mittlerweile mit Piazon für Anderson nochmals neu justiert. Folgerichtig fiel der Ausgleich, wenn auch eher zufällig: Denn Zambranos Steilpass auf Meier lief durchs Zentrum an Freund und Feind vorbei, danach ließ sich der Torjäger nicht lumpen, behauptete sich im Laufduell mit Callsen-Bracker und netzte souverän frei vor Manninger ein (70.).

Was hatten die Teams, bei denen der Kräfteverschleiß deutlich zu sehen war, noch im Köcher? Jedenfalls wollten beide gewinnen. Chancen durch Seferovic (73.) auf der einen und Werner auf der anderen Seite (74.) leiteten die Schlussphase ein. In der tat sich trotz vieler Bemühungen vor beiden Toren dann aber nur noch wenig. Ji war dem Siegtreffer am nächsten, aber Zambrano war hellwach und bereinigte die letzte wirklich brenzlige Situation vor dem Schlusspfiff (84.).

Der FC Augsburg, der erstmals nach Zwei-Tore-Führung nur remis spielte, gastiert am nächsten Samstag (15.30 Uhr) beim SV Werder Bremen. Drei Stunden später empfängt Eintracht Frankfurt den FC Schalke 04 zum Topspiel.

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Bilder zur Partie FC Augsburg - Eintracht Frankfurt