2. Bundesliga 2012/13, 14. Spieltag
13:34 - 5. Spielminute

Gelbe Karte
Hensel
Aue

13:52 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Schlitte
Aue

13:59 - 29. Spielminute

Tor 1:0
Brosinski
Rechtsschuss
Vorbereitung Brandy
Duisburg

14:12 - 42. Spielminute

Tor 1:1
Hochscheidt
Kopfball
Vorbereitung Fa. Müller
Aue

14:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Koch
für A. da Silva
Duisburg

14:40 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
T. Öztürk
für Hoffmann
Duisburg

14:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Bomheuer
für Sukalo
Duisburg

14:51 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Nickenig
Aue

14:53 - 66. Spielminute

Tor 2:1
Brandy
Kopfball
Vorbereitung B. Kern
Duisburg

14:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
V. Munteanu
für Hochscheidt
Aue

15:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Könnecke
für Höfler
Aue

15:12 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Koch
Duisburg

MSV

AUE

MSV stellt Kontakt ans untere Mittelfeld her

Wertvoller Brandy bereitet vor und trifft selbst

Duisburger Torjubel

Kollektiver Torjubel um die Torschützen Daniel Brosinski (Mi.) und Sören Brandy (mit Stirnband). picture-alliance

Duisburgs Trainer Kosta Runjaic brachte im Vergleich zum 0:0 in Köln Pamic für den rotgesperrten Bajic. Der Kroate rückte ins Mittelfeld, aus dem Hoffmann in die Innenverteidigung zurückgezogen wurde.

Aues Coach Karsten Baumann konnte nach dem 1:1 gegen Braunschweig wieder auf Sylvestr nach dessen abgelaufener Rotsperre zurückgreifen. Der Slowake kam für Savran (Sprunggelenksverletzung) zum Zug. Beim Aufwärmen verletzte sich zudem König, für den Wiegel auflief.

Auf rutschigem Boden operierte Duisburg in der Anfangsphase vornehmlich mit weiten Bällen in die Spitze, wo Exslager allerdings einen schweren Stand hatte. Aue, technisch versierter, versteckte sich nicht. Hochscheidt gebührte die erste nennenswerte Torannäherung (9.), die allerdings ebenso verpuffte wie weit das Tor verfehlende Fernschüsse auf der anderen Seite (Brosinski, 15., Brandy, 17.).

Es war eine zähe Angelegenheit. Die "Zebras" verlagerten das Geschehen in die gegnerische Hälfte, bissen sich aber an der kompakten Deckung Erzgebirges die Zähne aus. Die einfallslos agierende Runjaic-Elf strahlte keinerlei Torgefahr aus - symptomatisch, dass auch da Silvas direkter Freistoß aus günstiger Position in die Mauer flog (23.).

Die "Veilchen" setzten auf Konter und hatten die Dreifachchance zur Führung, doch Sylvestr scheiterte aus spitzem Winkel binnen Sekunden jeweils an Keeper Wiedwald (25.). Es kam nun Schwung in die Partie, auf der Gegenseite fabrizierte Nickenig fast ein Eigentor (27.). Wenig später klingelte es aber doch: Nach Ballverlust Aues im Mittelfeld schaltete Brandy schnell um und spielte Brosinski an, der frei vor Männel auftauchte und souverän aus 13 Metern flach ins rechte Eck vollendete - 1:0 (29.)!

Die Baumann-Schützlinge scheiterte zunächst bei ihren Ausgleichsbemühungen nach hochkarätigen Möglichkeiten von Wiegel (30.) und Sylvestr (32.) und mussten selbst auf der Hut sein, nicht das zweite Gegentor zu kassieren (Exslager, 34., 35.).

Das Spiel wogte hin und her, die Sachsen nutzten schließlich eine weitere Chance: Müller brachte von rechts eine präzise Flanke auf Hochscheidt, der aus acht Metern per Aufsetzer hoch unter die Querlatte einköpfte (42.). Weil Sylvestr weiter das Pech an den Füßen klebte (43.) und Wiedwald gegen Hochscheidt parierte (45.), ging es mit dem 1:1 in die Kabine.

Der 14. Spieltag

Runjaic brachte mit Wiederanpfiff Koch für da Silva. Exslager prüfte gleich Männel (46.), Brosinskis Volleyabnahme wurde von Schröder geblockt, der dabei mit der Hand am Ball war - Referee Willenbirg ließ weiterlaufen (55.).

Der MSV brachte Öztürk für den angeschlagenen Hoffmann (54.) und erschöpfte wenig später sein Wechselkontingent (Bomheuer für Sukalo, 61.). Zwischenzeitlich hatte Hensel die bis dahin beste Gelegenheit des zweiten Abschnitts vergeben, sein 20-Meter-Schuss strich denkbar knapp über den Balken (60.).

Ansonsten hielt sich Aue offensiv vornehm zurück. Der MSV fightete, drückte und erzielte die erneute Führung: Brandy nickte Kerns Freistoß aus sechs Metern ein (66.).

Nun wollten die Sachsen den Schalter wieder umlegen, was aber nur unzureichend gelang. Mit Hochscheidt musste der Ideengeber angeschlagen raus, Munteanu kam (67.), später auch noch Könnecke für Höfler (80.). Letzlich hielten die "Zebras" Erzgebirge meist fern vom eigenen Strafraum und brachten den Sieg weitgehend souverän über die Zeit, weil Nickenig bei der einzigen Ausgleichschance am linken Fünfereck abgeblockt wurde (86.).

Duisburg spielt am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) in St. Pauli, Aue hat zeitgleich Hertha BSC zu Gast.