Bundesliga

Dortmunds ausgeschiedene WM-Fahrer müssen trainieren

Kein vorzeitiger Urlaub für die Spieler

Zeichen der BVB-Führung: Ausgeschiedene WM-Fahrer müssen trainieren

Youssoufa Moukoko (vorne li.) und Nico Schlotterbeck (re.) trainieren am Dienstag wieder in Dortmund.

Youssoufa Moukoko (vorne li.) und Nico Schlotterbeck (re.) trainieren am Dienstag wieder in Dortmund. Getty Images

Mit hohen Erwartungen und großen Hoffnungen angereist, dann zum Auftakt 1:2 gegen Japan verloren, nach dem 1:1 gegen Spanien neuen Mut geschöpft - und schließlich trotz eines 4:2 gegen Costa Rica frühzeitig ausgeschieden: Es ist eine ziemlich große Enttäuschung, die die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Katar erlebt hat.

Der Schmerz sitzt tief - das dürfte auch auf jene fünf Borussen zutreffen, die inzwischen wieder nach Dortmund zurückgekehrt sind. An diesem Dienstag werden Youssoufa Moukoko, Karim Adeyemi, Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Julian Brandt individuell trainieren, am Mittwoch steht dann die erste Einheit mit der Mannschaft an.

Die Maßnahme lässt sich durchaus als Zeichen der BVB-Führung verstehen: Urlaub? Fehlanzeige. Während andere Klubs ihren ausgeschiedenen WM-Fahrern freie Zusatztage gewähren, geht es in Dortmund nach einer enttäuschenden Bundesliga-Hinrunde gleich wieder an die Arbeit. 

Nur noch drei Dortmunder bei der WM

Eigentlich waren sie bei Schwarz-Gelb davon ausgegangen, die deutschen Nationalspieler erst am 2. Januar wieder in Empfang zu nehmen, ehe sich die Dortmunder am 6. Januar zum ersten Mal seit 2019 wieder in ein Wintertrainingslager aufmachen. Nun aber sind die DFB-Akteure schon früher zurück.

In dieser Woche läuft der Trainingsbetrieb noch, am Wochenende ist ein Kurzturnier in Bukarest geplant. Erst dann ist Urlaubszeit. Ein Fahrplan, der auch für Thorgan Hazard, Thomas Meunier und Giovanni Reyna gilt. Während die beiden Belgier mit ihrem Team bereits in der WM-Gruppenphase ausgeschieden sind, hat sich Reyna mit den USA im Achtelfinale verabschiedet (1:3 gegen die Niederlande). So sind nur noch drei Dortmunder im Turnier verblieben: Gregor Kobel (Schweiz), Jude Bellingham (England) und Raphael Guerreiro (Portugal).

lei

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