Bundesliga

Was Gisdol künftig ändern will

Hoffenheim: Drei Aspekte werden vom Coach genannt

Was Gisdol künftig ändern will

"Alle müssen wir sehr selbstkritisch sein":  Markus Gisdol ist nicht zufrieden mit der Rückrunde.

"Alle müssen wir sehr selbstkritisch sein": Markus Gisdol ist nicht zufrieden mit der Rückrunde. picture alliance

"Wir sind in der Pflicht, zu Hause noch mal ein gutes Spiel abzuliefern und einen Sieg einzufahren, das ist unser klares Ziel, aber das wird kein bequemer Nachmittag." Denn für die Berliner könnte es im Abstiegskampf noch mal eng werden. "Jetzt sind sie ein bisschen in Bedrängnis gekommen, das wird sicher ein sehr konzentrierter und motivierter Gegner", erwartet Gisdol.

Der 45-jährige hat bereits seine Lehren aus der zu Ende gehenden Saison gezogen. Vor allem aus der Stagnation seit der Winterpause. "Es stört mich brutal, dass die Entwicklung speziell in der Rückrunde nicht so schnell weiterging, wie ich mir das gewünscht habe. Alle müssen wir sehr selbstkritisch sein und alles gut durchleuchten. Es gibt einiges an Verbesserungspotenzial für die kommende Saison."

Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Bayern München Bayern München
76
2
VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg
68
3
Bor. Mönchengladbach Bor. Mönchengladbach
66
Trainersteckbrief Gisdol
Gisdol

Gisdol Markus

TSG Hoffenheim - Vereinsdaten
TSG Hoffenheim

Gründungsdatum

01.07.1899

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Drei Aspekte hat Gisdol dabei erkannt und benannt:

1.: Trainingsintensität: "Es war schon das eine oder andere Mal der Fall, dass wir zu hart trainiert haben und die Woche zu intensiv war, so dass im Spiel am Wochenende die zwei, drei Prozent gefehlt haben", gibt Gisdol selbstkritisch zu. In der kommenden Saison soll das Pensum besser dosiert werden.

2.: Taktik: "Ich sehe auch, dass wir in einem ganz wichtigen Segment, dem Rhythmuswechsel im Spiel zwischen dem bedingungslosen Offensivspiel und dem Ballbesitzspiel, noch nicht so stabil sind, wie wir uns das wünschen würden." Gerade in Stresssituationen und entscheidenden Phasen im Spiel wurden häufig die falschen Entscheidungen getroffen. Deswegen hatten wir auch den einen oder anderen Ballverlust, den ein hoher langer Ball eingeleitet hat, der so nicht gewünscht war.

3.: Eigenverantwortung: "Vor allen Dingen müssen wir es schaffen, unsere Spieler in die Eigenverantwortung zu drängen. Damit sie das auf dem Platz zeigen und danach handeln. Das ist meine Aufgabe, die Mannschaft weiter zu entwickeln. Das sind drei wichtige Erkenntnisse aus dieser Saison." Und der beste Weg zur Besserung.

Michael Pfeifer