Bundesliga

Bayer Geschäftsführer Völler: "Unsere Leistung entsprach nicht dem, was wir können"

Leverkusens Geschäftsführer über das Europa-League-Aus

Völler: "Unsere Leistung entsprach nicht dem, was wir können"

Rudi Völler

Peilt mit Bayer Leverkusen in der kommenden Saison wieder die Top-Vier-Plätze an: Geschäftsführer Rudi Völler. imago images

Für das Europa-League-Finalturnier in Nordrhein-Westfalen hatte sich Bayer Leverkusen viel vorgenommen. Doch durch ein 1:2 gegen Inter Mailand schied die Werkself am vergangenen Montagabend aus. Nach der verpassten Champions-League-Qualifikation und dem verlorenen Pokalfinale eine weitere Enttäuschung für die Rheinländer. "Wir hatten uns mehr erhofft, gerade in diesem Wettbewerb. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren und wussten vorher, dass es schwer wird", sagt Völler. "Aber unsere Leistung, das muss man klipp und klar sagen, entsprach nicht dem, was wir können."

Völler: "Ein paar Spieler machten einen gehemmten Eindruck"

Die Aufarbeitung ist in vollem Gange. "Wir haben einen guten Fight geliefert, doch ein paar Spieler machten einen gehemmten Eindruck. Ich weiß nicht, warum. War es Nervosität?", rätselt Völler. Klar ist aber: "Wir werden darüber sprechen und es analysieren."

Messi und Lewandowski lassen sich nur schwer vergleichen

Das anstehende Duell zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona in der Champions League sieht der ehemalige Stürmer und Weltmeister von 1990 derweil ganz im Zeichen des Aufeinandertreffens zwischen Robert Lewandowski und Lionel Messi. Ein Vergleich bietet sich laut Völler aber nicht an: "Dazu unterscheiden sie sich in der Art ihres Spiels viel zu sehr. Hier der klassische Mittelstürmer, da der Freigeist, der mal hier, mal dort auftaucht und mitunter gar nicht zu sehen ist - bis er zuschlägt." Für ihn steht zwar fest, dass Lewandowski den "Ballon d'Or", der in diesem Jahr nicht vergeben wird, verdient hätte. Aber: Messi ist "für mich der Beste. Einfach unerreicht."

Lesen Sie in der kicker-Donnerstagsausgabe (oder im eMagazine) den kompletten Einwurf von Rudi Völler. Darin erklärt er, was sich Leverkusen für die kommende Saison vorgenommen hat und was er über einen möglichen Wechsel von Kai Havertz denkt.

pau/flu