Bundesliga

Szalais Schweigen

Hoffenheimer Angreifer muss sich wohl hinten anstellen

Szalais Schweigen

Nicht sehr gesprächig: Adam Szalai scheint mit seiner Situation in Hoffenheim nicht zufrieden zu sein.

Nicht sehr gesprächig: Adam Szalai scheint mit seiner Situation in Hoffenheim nicht zufrieden zu sein. imago

"Ich sehe, dass er sich voll engagiert. Dass er auch an der körperlichen Fitness gearbeitet hat in der Sommerpause. Er hat eine bessere Konstitution", attestiert ihm nun Markus Gisdol. Doch in den bisherigen Tests zeichnet sich ab, dass sich die Situation im Angriff für Szalai trotz der Abgänge der Konkurrenten Anthony Modeste und Sven Schipplock nicht gerade verbessert hat. Da musste sich der 1,93 m große Stoßstürmer hinter Neuzugang Mark Uth und dem nun ebenfalls im Zentrum vorgesehenen Kevin Volland anstellen. Und ab Freitag kommt nun auch noch Kevin Kuranyi dazu...

In der abgelaufenen Saison hatte es Szalai immerhin auf 26 Einsätze gebracht. Allerdings waren ihm dabei nur vier Tore gelungen. Schon in der Spielzeit zuvor auf Schalke (28/7) war die Relation nicht wesentlich günstiger. Ob ihm die anstehende Spielzeit wieder so zahlreiche Einsatzchancen bietet, bleibt abzuwarten.

Szalais Stunde könnte dann schlagen, wenn Gisdol auf das intensiver einstudierte flache 4-4-2 setzt, in dem die für Szalai notwendigen Flanken von außen zu erwarten sind. Bei der TSG sei niemand gesetzt, versichert der Trainer und sagt: "Es ist alles immer eine Leistungsfrage. Die Chance ist da für jeden Spieler." Auch für Szalai. Die sollte er dann nutzen.

Michael Pfeifer