Bundesliga

Unions Standardspezialist Trimmel lobt den Gegner

Gemischte Gefühle bei Union nach Remis in Stuttgart

Standardspezialist Trimmel lobt den Gegner

Mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 in Stuttgart gelang Union ein weitere Treffer nach ruhendem Ball.

Mit dem Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 in Stuttgart gelang Union ein weitere Treffer nach ruhendem Ball. picture alliance

Union-Kapitän Christopher Trimmel zeigte sich nach der Partie trotz der späten zwei Gegentore nicht unzufrieden und hatte auch Lob für den Gegner übrig: "Natürlich ist es sehr ärgerlich, aber es waren zwei sehr schöne Tore von Sasa (Kalajdzic; d. Red.). Das ist Fußball, man bekommt eine Standardsituation, am Schluss müssen wir den langen Ball besser verteidigen, aber er macht das super. Das macht es so speziell", erklärte der Österreicher bei "Sky". Überhaupt sei der Zähler für den VfB "vielleicht auch verdient" gewesen, "weil der VfB nach der Pause sehr zugelegt hat", so Trimmel weiter.

Bis zum 1:2 in der 85. Minute war den Eisernen allerdings eine sehr ordentliche Auswärtspartie gelungen, in der Union vor der Pause das Spiel bestimmt hatte und einzig kurz nach Wiederbeginn für eine kurze Phase stärker unter Druck geraten war. Trimmel selbst war dabei einmal mehr maßgeblich beteiligt, denn bereits zum sechsten Mal legte er 2020/21 mit dem 1:0 von Marvin Friedrich seinem Team einen Treffer in der Bundesliga auf.

Trimmel und die starken Standards

"Das ist schon trainiert. Wenn man die meiste Zeit seiner Karriere außen spielt, ist das Flankenspiel notwendig. Die stehenden Bälle habe ich natürlich auch sehr viel trainiert. Aber das bin nicht nur ich, sondern auch meine Mitspieler und auch die Trainer, die die Gegner analysieren", zeigte sich der 33-Jährige angesichts seiner Offensivqualitäten indes bescheiden.

Torschütze Friedrich sieht Trimmel derweil als ganz wichtigen Faktor für die allgemeine Stärke von Union bei ruhenden Bällen: "Wir wissen, dass unser Captain die Standards super und punktgenau schlägt. Wir müssen nur noch in unsere Zonen einlaufen und den Ball attackieren." Ein wenig unzufrieden war Friedrich aber am Ende in Stuttgart trotzdem: "Wenn du bis zur 85. Minute 2:0 führst, willst du auch drei Punkte mitnehmen."

jom