Bundesliga

Rupp: "Verhältnis zu Favre war eher distanziert"

Paderborn: Mittelfeldspieler ist heiß auf Ex-Klub Gladbach

Rupp: "Verhältnis zu Favre war eher distanziert"

"Ich möchte unbedingt allen zeigen, was ich kann": Paderborns Mittelfeldspieler Lukas Rupp trifft auf seinen Ex-Klub Gladbach.

"Ich möchte unbedingt allen zeigen, was ich kann": Paderborns Mittelfeldspieler Lukas Rupp trifft auf seinen Ex-Klub Gladbach. picture alliance

"Ich habe unter ihm in taktischer Hinsicht viel gelernt, auch hat er sehr viel Wert auf Technik gelegt. Das hat mich weitergebracht", lobte Rupp seinen ehemaligen Trainer. Es gibt aber auch ein kleines Aber.

Der heute 24-Jährige war 2011 aus Karlsruhe nach Gladbach gekommen. Im Winter 2012 ließ er sich für ein halbes Jahr nach Paderborn ausleihen. Weil er zurück in Gladbach aber nicht so zum Zuge kam, wie er sich das erhoffte, wechselte er im vergangenen Sommer nach dem Ende seines Vertrags bei den "Fohlen" fest nach Ostwestfalen. Dort hat er es seitdem mit André Breitenreiter (41) zu tun, und dessen Art scheint dem Mittelfeldspieler mehr entgegenzukommen als die des Schweizers Favre (57).

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Spielersteckbrief Rupp
Rupp

Rupp Lukas

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3
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"Für einen jungen Spieler ist es besser, wenn man häufig Feedback bekommt"

"Beide Trainer wissen, wie man als Spieler tickt. Der größte Unterschied ist aber wahrscheinlich, dass Favre der zweitälteste Trainer der Bundesliga ist. Das Verhältnis war eher distanziert", erzählte Rupp: "Zu André Breitenreiter ist es enger, weil es noch nicht so lange her ist, dass er Spieler war. Für einen jungen Spieler ist es besser, wenn man häufig Feedback bekommt."

Zu Saisonbeginn wird Rupp von Breitenreiter wohl des Öfteren eine Rückmeldung bekommen haben, brauchte er doch einige Zeit, um auf seine Einsätze zu kommen. Inzwischen aber hat er sich etabliert, stand in den vergangenen neun Spielen achtmal in der Startelf. Das soll auch am Sonntag im Borussia-Park so sein.

"Gegen Bayern oder Dortmund, das ist auch geil, aber das kannte ich schon"

"Ich möchte unbedingt allen zeigen, was ich kann. Deswegen ist es eigentlich das schönste Spiel für mich", sagt Rupp über das Duell mit den ehemaligen Kollegen: "Gegen die Bayern oder Dortmund, das ist auch geil, aber das kannte ich schon. Gegen Gladbach, meine alte Mannschaft, ist es etwas Besonderes."

Jan Reinold