2. Bundesliga

Braunschweig-Coach Daniel Meyer will keine Patronen zurückhalten

Zwei Heimspiele in der englischen Woche

Meyer: "Wir sind nicht in der Situation, Patronen zurückzuhalten"

Konnte sich zuletzt zufrieden die Hände reiben: Braunschweigs Coach Daniel Meyer.

Konnte sich zuletzt zufrieden die Hände reiben: Braunschweigs Coach Daniel Meyer. imago images

Der Partie gegen die Ostwestfalen (Freitag, 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) folgt das Gastspiel in Fürth am Dienstag, ehe wieder am Freitagabend Erzgebirge Aue seine Visitenkarte im Eintracht-Stadion abgeben wird.

Nach Ansicht von Meyer, der nicht hin und her rechnen will ("Es wird sicherlich in dieser Liga noch einige Ergebnisse geben, die überraschen werden"), eine entscheidende Phase: "Die kommende englische Woche wird eine ganz wichtige. Wir müssen unsere Ausgangsposition nutzen und weiter Punkte sammeln", sagte der 41-Jährige auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Wir sind nicht in der Situation, Patronen zurückzuhalten."

Punkte sammeln gelang dem Aufsteiger zuletzt richtig gut, auf ein 0:2 in Bochum am 21. Spieltag folgte ein Zwischenspurt, der den BTSV mit zwölf Punkten aus sieben Spielen vom vorletzten auf den aktuellen 15. Platz hievte.

Wir haben insgesamt sehr viele Prozesse in der Defensive eingeleitet.

Daniel Meyer

Prunkstück in diesem Zeitraum war die Abwehr, die nur drei Gegentreffer zuließ. "Wir haben insgesamt sehr viele Prozesse in der Defensive eingeleitet. Das war für uns eine Basis. Im Moment gibt uns das eine andere Stabilität und die erarbeitet sich die Mannschaft sehr hart."

Ji steht wieder zur Verfügung

Zuletzt funktionierte auch die Offensive. Die beiden Doppeltorschützen an der Bremer Brücke, Martin Kobylanski und Suleiman Abdullahi, haben sich "ihren Einsatz verdient. Morgen müssen sie dann aber auch gegen einen spielstärkeren Gegner beweisen, dass sie sich für die Mannschaft richtig reinwerfen". In Dong-Won Ji, der seine muskulären Probleme auskuriert hat, weiß der Eintracht-Coach zudem eine wertvolle Offensivoption in der Hinterhand.

Dass der SCP keine Geschenke verteilen wird, dessen ist sich Meyer sicher: "Paderborn will sich jetzt bestmöglich platzieren. Sie verfolgen einen komplett anderen Ansatz als Osnabrück. Wir erwarten einen sehr gut aufgestellten Gegner, der uns keine Ruhe lassen wird. Es wird ein Schlüsselmoment, wie es uns gelingt, die Umschaltsituationen des Gegners zu verhindern."

jch

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