Bundesliga

Hofmann: "Achter - die Position ist genau mein Ding"

Gladbach: Mittelfeldmann beendet das Tor-Thema

Hofmann: "Achter - die Position ist genau mein Ding"

Fühlt sich pudelwohl im neuen System: Gladbachs Mittelfeldmann Jonas Hofmann.

Fühlt sich pudelwohl im neuen System: Gladbachs Mittelfeldmann Jonas Hofmann.

Nach dem Auftakterfolg sprach Hofmann über...

...seinen Premierentreffer: "Es tut richtig gut, so in die Saison zu starten. Respekt vor der Leistung der Mannschaft, denn es gibt leichtere Aufgaben, als zum Start gegen Leverkusen zu spielen. Und klar, auch für mich lief es super. Endlich konnte ich das leidige Thema mit dem fehlenden Bundesliga-Tor beenden."

... sein Selbstvertrauen, zum Strafstoß anzutreten: "Ich bin so weit, Verantwortung fürs Team zu übernehmen, also habe ich mir den Ball geschnappt. Außerdem trete ich im Training ja regelmäßig gegen Tobi Sippel an. Ich bin mit einem guten Gefühl zum Punkt gegangen, gucke gerne den Torwart aus. Es hat alles geklappt."

... die Achterrolle: "Die Position ist genau mein Ding. Man ist immer am Spiel beteiligt, ständig unterwegs, das ist genau das, was ich brauche. Es macht Spaß, in dieser zentralen Rolle zu spielen."

Wenn wir unsere Angriffe in der Endphase besser ausspielen, wäre auch ein dritter Treffer möglich gewesen. Aber da sprechen wir über Luxusprobleme.

Jonas Hofmann

... die Gründe für den Sieg: "Die Defensivleistung war der Schlüssel. Wir haben großen Aufwand betrieben, um die Null zu halten, die Räume dichtgemacht, uns in jeden Ball reingeworfen wie etwa Jordan Beyer in der ersten Hälfte. Das war beeindruckend. Aber auch offensiv sind uns gute Sachen gelungen. Wenn wir unsere Angriffe in der Endphase besser ausspielen, wäre auch ein dritter Treffer möglich gewesen. Aber da sprechen wir über Luxusprobleme."

... die Wirkung des Auftakterfolgs: "Natürlich sind wir noch nicht bei 100 Prozent. Das geht noch nicht am ersten Spieltag. Aber ein Sieg gegen eine Mannschaft, die ganz weit vorne mitspielen kann, gibt richtig Selbstvertrauen."

... Borussias Debütanten: "Beeindruckend, wie Jordan Beyer mit seinen 18 Jahren bei seiner Premiere aufgetreten ist. Es gibt nicht viele, die in dieser Situation so ruhig bleiben wie er. Man merkt ihm manchmal an, dass er noch ein bisschen Erfahrung sammeln muss, aber das kommt mit der Zeit. Flo Neuhaus hat an seine Vorbereitung angeknüpft, souverän und abgeklärt gespielt. Das harmoniert sehr gut bei uns im zentralen Bereich."

... die Qualität auf der Bank: "Diese extrem hohe Qualität kommt uns allen zugute, auch dem Trainer, der eine riesige Auswahl vorfindet. Das Niveau im Training ist extrem hoch, das bringt uns voran. Letzte Saison standen teilweise nur zehn, zwölf Mann zur Verfügung. Dass es jetzt Härtefälle geben wird, ist klar. Aber es geht für uns ums große Ganze. Wir wollen erfolgreich sein."

Aufgezeichnet von Jan Lustig