3. Liga

Rot-Weiß Erfurts Angreifer Christopher Bieber nach der 1:4-Niederlage bei den Würzburger Kickers: "Habe die Hoffnung noch nicht verloren"

Rot-Weiß Erfurt seit elf Spielen ohne Sieg

Bieber: "Habe die Hoffnung noch nicht verloren"

Ihm schlägt die aktuelle Situation in Erfurt auf das Gemüt: RWE-Stürmer Christopher Bieber.

Ihm schlägt die aktuelle Situation in Erfurt auf das Gemüt: RWE-Stürmer Christopher Bieber. imago

"Es ist natürlich sehr dramatisch", zeigte sich Christopher Bieber nach Abpfiff am "MDR"-Mikrofon bestürzt. "Es werden immer weniger Spiele, es wird immer schwerer." Drei magere Pünktchen holten die Thüringer aus den letzten elf Partien, der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist mittlerweile auf sechs Zähler angewachsen. Dementsprechend, so der 28-Jährige, "haben wir nichts mehr zu verlieren, wir müssen einfach Gas geben".

Fortuna ist RWE nicht hold

Beim Stand von 0:2 war Fortuna den Erfurtern nicht hold. Zuerst erhielt Carsten Kammlott, der im gegnerischen Sechzehner von Sebastian Neumann klar getroffen worden war (66.), keinen Strafstoß zugesprochen, ehe Daniel Brückner auch noch die Latte traf (67.). Am Ende stand ein bitteres 1:4 auf der Anzeigetafel. Dennoch: "Ich habe die Hoffnung noch nicht verloren", so Bieber, "vielleicht kommt das Glück irgendwann zurück und wir können so ein Spiel mal mit 1:0 gewinnen“.

Der Gegner war mit das Beste, gegen das wir unter meiner Regie gespielt haben.

Stefan Emmerling

Ein wenig zwiespältig sah Trainer Stefan Emmerling das Resultat: "Ich bin seit drei Spieltagen da. Wir haben gedacht, wir sind auf einem guten Weg", zeigte sich der 51-Jährige nach seiner ersten Niederlage im Amt ein wenig enttäuscht. Andererseits, so erklärte er, "war aber auch der Gegner mit das Beste, gegen das wir unter meiner Regie gespielt haben".

Gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen

Emmerling sich dennoch kämpferisch: "Ich bin jemand, der hier angetreten ist, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen." Dies gehe aber nur "mit der Mannschaft, mit den Verantwortlichen zusammen". Trotzdem, so stellte der gebürtige Heidelberger klar, "muss man aber auch mal anerkennen, dass der Gegner an einem gewissen Tag dann besser ist".

kög

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