Bundesliga 2009/10, 19. Spieltag
21:12 - 41. Spielminute

Tor 0:1
Marica
Linksschuss
Stuttgart

21:46 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Gebhart
für Hilbert
Stuttgart

21:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Cha
für Banovic
Freiburg

21:55 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Tasci
Stuttgart

21:58 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Hitzlsperger
für Hleb
Stuttgart

22:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Jäger
für Flum
Freiburg

22:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Toprak
Freiburg

22:11 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Kuzmanovic
für Träsch
Stuttgart

22:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Reisinger
für Williams
Freiburg

22:16 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Caligiuri
Freiburg

22:17 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Makiadi
Freiburg

SCF

VFB

Cissé-Tor bleibt Anerkennung versagt

Maricas Tor entscheidet hitziges Derby

Tankt sich durch: Stuttgarts Hleb zieht am Freiburger Williams vorbei.

Tankt sich durch: Stuttgarts Hleb zieht am Freiburger Williams vorbei. picture-alliance

Der SC Freiburg trat nach der 0:2-Niederlage beim Hamburger SV auf gleich vier Positionen neu besetzt zum Derby gegen den VfB an. Toprak begann erstmals nach seiner schweren Verletzung, Flum und Williams, ein Debütant, erhielten wie Neuzugang Cisse das Vertrauen von Coach Robin Dutt. Abdessadki, Reisinger, Bechmann und Cha blieben draußen. Stuttgarts Trainer Christian Gross beließ die Elf, die gegen Wolfsburg mit mit 3:1 gewonnen hatte unverändert. Auch Keeper Ulreich konnte nach einer überstandenen Gehirnerschütterung nochmals als Ersatz für den weiter gesperrten Lehmann auflaufen.

Es ging in Freiburg gleich richtig zur Sache – viel Tempo, viel Einsatzfreude und Engagement auf beiden Seiten – der SC wollte spürbar den schlechten Eindruck aus der Vorwoche vergessen machen, der VfB hielt dagegen und übernahm nach und nach auch die Kontrolle über das Derby.

Der 19. Spieltag

Vor allem über Standards waren die Schwaben jederzeit gefährlich. Pogrebnyak prüfte Pouplin aus 18 Metern (14.), Marica köpfte nach einer Hilbert-Vorlage knapp drüber (16.) und Niedermeier um Zentimeter rechts vorbei (18.). Freiburg schwamm gewaltig und war weiter mit dem Glück im Bunde. Nach feiner Hleb-Vorlage verpassten erst Khedira aus 18 Metern, dann Pogrebnyak im Nachschuss den Führungstreffer (28.).

Die erste Möglichkeit der Badener, die sich mühevoll, aber immer besser ins Spiel kämpften, war Bastians vorbehalten, der aufgerückt von der Strafraumgrenze das VfB-Tor mit einem klugen Schuss knapp verfehlte (30.). Gerade als der SC sich anscheinend etwas freigeschwommen hatte, schlugen die Gäste eiskalt zu. Hleb bereitete mustergültig vor, über Pogrebnyak und die Stiefelspitze von Williams gelangte der Ball kurz vor dem Tor zu Marica, der kühl vollendete (41.).

Der zweite Durchgang hielt schnell den nächsten Aufreger parat. Hleb war der Ausgangspunkt, niemand konnte den Weißrussen auf dem linken Flügel stoppen und nur mit vereinten Kräften kurz vor dem Tor aufhalten. Toprak kratzte dann den Nachschuss von der Linie (48.).

Doch der SC bewies Moral! Die Breisgauer erhöhten noch einmal die Schlagzahl, die Partie wogte hin und her. Marica vergab eigensinnig eine gute Konterchance, im Gegenzug verpasste Bastians knapp (61.). Zwei Minuten später landete der Ball im Stuttgarter Tor, doch Cissé traf mit seinem Schuss Butscher, der deutlich Abseits stand. Es blieb bei der Gästeführung.

Freiburgs Cissé behauptet den Ball gegen Stuttgarts Khedira.

Freiburgs Cissé behauptet den Ball gegen Stuttgarts Khedira. imago

Doch der VfB, jetzt mit Gebhardt und Hitzlsperger für Hilbert und Hleb, musste sich weiter heftig gegen die Ausgleichsbemühungen der Breisgauer stemmen. Caligiuri setzte einen Freistoß in die schwäbische Mauer (69.), Bastians Kopfball konnte Niedermeier vor der Linie noch klären (75.).

Freiburg stürmte die letzten Spielminuten mit Mann und Maus, doch ein Tor wollte den Breisgauern trotz allem Drängens nicht mehr gelingen. Auch der VfB, der nun vermehrt zu Kontergelegenheiten kam, verpasste es in hitzigen letzten Minuten nachzulegen. Maricas Abstauber wurde wegen gefährlichem Spiels die Anerkennung versagt (86.). Es blieb beim knappen Sieg der Stuttgarter, die einen Traumstart ins Jahr 2010 erlebten, während die Dutt-Elf im neuen Jahr noch ohne Punktgewinn dasteht.

Spieler des Spiels

Ciprian Marica Sturm

2,5
Spielnote

Leidenschaftlich und kampfbetont, aber ohne den großen spielerischen Glanz.

3,5
Tore und Karten

0:1 Marica (41', Linksschuss)

Freiburg

Pouplin 3 - Williams 4,5 , Toprak 3 , Butscher 3, Mendy 4 - Flum 4 , Banovic 4,5 , Caligiuri 3,5 , Bastians 3 - Cissé 3, Makiadi 5

Stuttgart

Ulreich 3 - Celozzi 3, Niedermeier 3, Tasci 3 , Molinaro 4,5 - Khedira 3,5, Träsch 3 , Hilbert 4 , Hleb 3 - Marica 2,5 , Pogrebnyak 3,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

2
Spielinfo

Stadion

Badenova-Stadion

Zuschauer

23.900

Der Sportclub tritt am Sonntag in einer Woche bei Bayer Leverkusen an. Stuttgart empfängt am gleichen Tag Borussia Dortmund.