Bundesliga

Kohfeldt soll Trainer des SV Werder bleiben

Abschiedsgerüchte bestätigen sich nicht - PK am Freitag

Kohfeldt soll Trainer des SV Werder bleiben

Florian Kohfeldt.

Erleichtert über den Klassenerhalt und wohl weiter in Bremen auf der Bank: Florian Kohfeldt. imago images

Offiziell verkünden will der norddeutsche Bundesligist die Ergebnisse der großen Saisonanalyse nach Informationen der dpa an diesem Freitag auf einer Pressekonferenz. Auf dieser Veranstaltung sollen der Aufsichtsratsvorsitzende Marco Bode, die komplette Geschäftsführung (Frank Baumann, Klaus Filbry, Hubertus Hess-Grunewald) und Trainer Florian Kohfeldt anwesend sein. Am Donnerstag gab es zunächst weiter keine öffentlichen Äußerungen der Bremer.

Zuletzt kamen Gerüchte über einen Abschied Kohfeldts von der Weser auf. Insbesondere bei der TSG Hoffenheim befand sich der Bremer Coach im engeren Favoritenkreis auf die Nachfolge von Alfred Schreuder, den die Kraichgauer überraschend am 9. Juni entlassen hatten und ein Trainergespann um Matthias Kaltenbach installierten.

Und die TSG muss neben dem Würzburger Aufstiegstrainer Michael Schiele, der ebenfalls im Fokus der Hoffenheimer stand, mit Kohfeldt wohl den nächsten Kandidaten von der Liste streichen.

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Jubel in der Relegation und Kohfeldts Beteuerungen

Die Saison ging für die Bremer mit der Dramatik zweier Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Dritten Heidenheim zu Ende: Das 0:0 im Weserstadion wurde als große Hypothek für den SV Werder wahrgenommen, doch im Rückspiel lief es schnell zugunsten des Bundesligisten - das 2:2 am Ende reichte Bremen aufgrund der Auswärtstor-Regelung, um den Abstieg wie zuletzt 1980 abzuwenden. Erleichtert über den Klassenerhalt kündigte Kohfeldt an, dass es ein "Kein-Weiter-So" geben könne und wollte mit den Verantwortlichen mit ein paar Tagen Abstand die "Saison aufarbeiten". Diese Gespräche werden "natürlich mit mir stattfinden", sagte Kohfeldt auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Heidenheim.

Erfolgreicher Auftakt in die Rückrunde - und dann viel Krampf

Das neue Jahr hatte vielversprechend für die Hanseaten begonnen - ein wenig berauschender Auftritt bei Fortuna Düsseldorf endete mit einem 1:0-Auswärtssieg. Doch die Trendwende sollte dieser positive Rückrundenauftakt nicht bedeuten, vor allem im heimischen Weserstadion schafften es die Bremer so gut wie nie, Teams auf Augenhöhe zu schlagen: Es folgten Heimniederlagen gegen Hoffenheim und Union Berlin - im Dezember hatte es schon teils saftige Pleiten gegen Paderborn (0:1) und Mainz (0:5) gehagelt.

Nach der 0:2-Heimpleite gegen Aufsteiger Union Berlin hatte Frank Baumann Trainer Kohfeldt den Rücken gestärkt und dafür die Spieler mehr in die Pflicht genommen. Am letzten Spieltag feierten dann die Norddeutschen einen 6:1-Kantersieg gegen den desolaten 1. FC Köln und profitierten gleichzeitig von der 0:3-Niederlage der Düsseldorfer bei Union Berlin. Damit tauschten die Fortunen und die Bremer nochmals die Plätze 16 und 17 und die Grün-Weißen erhielten eine zweite Chance auf den Klassenerhalt in der Relegation.

bst

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