21:03 - 34. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Osako
Bremen

21:05 - 36. Spielminute

Gelbe Karte (Heidenheim)
Multhaup
Heidenheim

21:46 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Kerschbaumer
für Sessa
Heidenheim

21:53 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Bartels
für Füllkrug
Bremen

21:52 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
C. Groß
für Bargfrede
Bremen

21:53 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Bittencourt
für Klaassen
Bremen

21:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Schnatterer
für Multhaup
Heidenheim

21:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
D. Otto
für Thomalla
Heidenheim

21:58 - 71. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Bittencourt
Bremen

22:03 - 75. Spielminute

Gelbe Karte (Heidenheim)
Beermann
Heidenheim

22:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Augustinsson
für Friedl
Bremen

22:11 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Heidenheim)
Föhrenbach
für Theuerkauf
Heidenheim

22:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Sargent
für Osako
Bremen

22:14 - 87. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Bremen)
Moisander
Bremen

BRE

HDH

Bundesliga-Relegation

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Rudelbildung zwischen Bremen und Heidenheim

Hitzige Szenen: Das Relegationshinspiel zwischen Bremen und Heidenheim war geprägt von Spannung, Anspannung - und Regen. imago images

Werder-Coach Florian Kohfeldt musste auf Vogt verzichten, der sich beim 6:1 gegen Köln am letzten Bundesliga-Spieltag die 5. Gelbe Karte eingehandelt hatte. Für ihn rückte Bargfrede auf die Sechs.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt wartete mit einer faustdicken Überraschung in seiner Startelf war. Im Mittelfeld begann der 19-jährige Sessa, der in der gesamten Zweitliga-Saison gerade einmal 15 Minuten gespielt hatte. Ebenfalls eher unerwartet kam die Startelf-Nominierung von Multhaup, dem zuletzt fast ausschließlich die Joker-Rolle zugefallen war. Auf die Bank mussten dafür Kerschbaumer und Otto. Die dritte Veränderung im Vergleich zum 0:3 in Bielefeld: Theuerkauf erhielt hinten links den Vorzug vor Föhrenbach.

Heidenheim verteidigt clever - Chancen sind Mangelware

Schmidt wusste auch taktisch zu überraschen, rückte von der angestammten Viererkette ab und formierte sein Team im 3-3-2-2-System. Durch frühes Pressing und geschicktes Zweikampfverhalten stellte Heidenheim die Bremer zu Beginn der Partie durchaus vor Probleme. Die Hausherren kamen vor allem offensiv nicht ins Spiel. Der FCH verfügte in der Anfangsphase über die vielversprechenderen Angriffe, wurde in letzter Konsequenz allerdings auch nicht wirklich gefährlich.

Spieler des Spiels
Heidenheim

Patrick Mainka Abwehr

1,5
Spielnote

Intensive, offene Partie, die freilich eher von Spannung als spielerischer Klasse lebte.

3,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Bremen
Bremen

Pavlenka 3 - Gebre Selassie 3,5, Veljkovic 3, Moisander 4,5 , Friedl 4,5 - Bargfrede 4 , M. Eggestein 3,5, Klaassen 4 , Osako 4,5 - Rashica 4, Füllkrug 4,5

Heidenheim
Heidenheim

Ke. Müller 3,5 - Busch 2, P. Mainka 1,5, Beermann 2,5 - Multhaup 3 , Griesbeck 2,5, Theuerkauf 3 , Sessa 2,5 , Dorsch 3,5 - Kleindienst 2,5, Thomalla 3,5

Schiedsrichter-Team
Felix Zwayer

Felix Zwayer Berlin

3
Spielinfo

Stadion

Wohninvest Weserstadion

Mit zunehmender Spielzeit ließ sich Heidenheim immer tiefer fallen und Werder kommen, doch über eine Kontersituation ergab sich für die Schmidt-Elf die erste Torchance der Partie: Kleindienst prüfte Pavlenka (25.). Allerdings hätte ein Treffer wegen einer Abseitsposition ebenso wenig gezählt wie wenig später ein Flugkopfball des im Abseits stehenden Osako (28.).

Ansonsten blieb Bremen gerade aus dem Spiel heraus trotz 75 Prozent Ballbesitz im ersten Abschnitt weiterhin ziemlich blass, die beste Gelegenheit vergab Rashica, der die Kugel bei einer herausragenden Freistoßposition in die Heidenheimer Mauer drosch (37.). Gerade im Aufbauspiel erlaubte sich Werder immer wieder Fehler, sodass die clever agierenden Heidenheimer aus dem Spiel heraus die zielgerichteteren Angriffe verzeichnete. Die beste Schussposition des ersten Durchgangs vergab Multhaup allerdings kläglich (31.). Auch der Mitte des ersten Durchgangs einsetzende Starkregen trug schließlich seinen Teil dazu bei, dass es in den ersten 45 Minuten zu keiner einzigen Großchance kam.

Bundesliga-Relegation 2020

Der Regen wird stärker, das Spiel schwächer

Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nichts. Die tiefgreifendste Veränderung auf dem Platz waren jedoch die Regenfälle, die nach rund einer Stunde fast schon monsunartige Ausmaße annahmen. Das Spielniveau nahm weiter ab, die Fehlpässe auf beiden Seiten häuften sich. Zwar kamen die Bremer Angriffsbemühungen im zweiten Durchgang etwas strukturierter daher, kamen aber kaum über Freistoßflanken und Distanzversuche hinaus. Erst die Einwechslung von Bartels sorgte noch einmal für Schwung: Der Joker bereitete eine Kopfballchance von Osako vor (78.) und hatte dann selbst eine gute Schusschance (83.).

Moisander fliegt - Beermann fehlen Zentimeter

In den Schlussminuten nahm die lange Zeit zähe Partie schließlich doch noch einmal an Fahrt auf. Der bereits verwarnte Moisander räumte bei einem Heidenheimer Konter Griesbeck ab und sah Gelb-Rot (87.). Bremen musste die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten, profitierte aber beinahe von einem Aussetzer von Müller: Dem FCH-Keeper rutschte der Ball auf dem klitschnassen Platz aus den Händen, schließlich rettete Busch allerdings gegen den eingewechselten Sargent auf der Linie (90.).

Die beste Chance der gesamten Partie hatte allerdings Heidenheim in der Nachspielzeit: Beermann köpfte eine Ecke des eingewechselten Schnatterer nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei (90.+2).

So aber blieb die Partie torlos. Beim Rückspiel am kommenden Montag (20.30 Uhr) in Heidenheim ist demnach noch alles drin. Bremen wird dann allerdings auf den gesperrten Moisander verzichten müssen.

Bilder zur Partie Werder Bremen - 1. FC Heidenheim