2. Bundesliga

Tillmans gedämpfte Freude: "Das darf man vielleicht ein bisschen zeigen"

Beijmo 90 Minuten auf dem Platz, aber noch nicht bei 100 Prozent

Tillmans gedämpfte Freude: "Das darf man vielleicht ein bisschen zeigen"

Timothy Tillman

Timothy Tillman (M.) gab am Samstag sein Zweitliga-Debüt für die SpVgg Fürth. imago images

Von 2009 bis 2015 hatte Tillman schon einmal das Trikot der Fürther getragen. Dann lockten die Bayern das vielversprechende Talent in ihre U-17-Mannschaft. Den Sprung ins Profiteam schaffte Tillman beim Rekordmeister allerdings nicht, auch eine Ausleihe zum 1. FC Nürnberg in seine Geburtsstadt half nicht weiter. Seit Januar setzt Tillman deshalb seine Karriere an alter Wirkungsstätte bei der Spielvereinigung fort - und fügte sich bei seinem ersten Profieinsatz für das Kleeblatt gleich mit zwei Torvorlagen ein. "In erster Linie geht es immer um die Mannschaft", stellte der ehemalige DFB-Juniorennationalspieler die Belange des Teams aber über seine. "Wir haben es leider nicht geschafft, unser Spiel komplett durchzuziehen. Wir haben ein paar einfache Fehler gemacht, die die Bielefelder gnadenlos bestraft haben."

Ich freue mich einfach, hier wieder auf dem Platz zu stehen und im Ronhof mein Debüt gegeben zu haben.

Timothy Tillman

Tatsächlich hatten sich die Gäste - ganz im Stile einer Spitzenmannschaft - besonders "kaltschnäuzig" vor dem Tor gezeigt und "unsere Fehler ausgenutzt", wie Tillman sagte. So hätte die Fürther Niederlage auch durchaus höher ausfallen können, wenngleich die Franken keineswegs aufsteckten und nach Tillmans Einwechslung immerhin noch zwei Tore erzielten.

So ganz konnte der Neuzugang die Freude über seine gute Leistung dann auch doch nicht zurückhalten. "Ich freue mich einfach, hier wieder auf dem Platz zu stehen und im Ronhof mein Debüt gegeben zu haben", sagte er. "Das darf man dann vielleicht auch ein bisschen zeigen, selbst wenn das Ergebnis nicht das Beste war."

Beijmo: "In ein, zwei Wochen bin ich soweit"

Ähnlich äußerte sich auch ein Teamkamerad Tillmans, der gegen den DSC sein erstes Zweitliga-Spiel im Ronhof absolviert hat: Felix Beijmo. Der von Werder Bremen ausgeliehene Rechtsverteidiger spielte bei seinem Startelf-Debüt 90 Minuten durch, haderte zwar auch mit dem Spielausgang ("Wenn du zwei Tore in einem Heimspiel machst, sollte man normalerweise nicht verlieren"), war aber froh, wieder auf dem Rasen zu sein. "Mein letztes Spiel in Malmö ist schon länger her. Es war heute für den Körper etwas schwer, aber es ging", sagte der Schwede. "Ich denke, dass ich noch zehn bis 15 Prozent in der Fitness nach oben gehen kann. Ich arbeite jeden Tag an mir. In ein, zwei Wochen bin ich soweit."

Frederik Paulus

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