Bundesliga

Klinsmanns erstes VAR-Erlebnis: "Das nervt natürlich"

Berlin verliert fünftes Spiel in Folge

Klinsmanns erstes VAR-Erlebnis: "Das nervt natürlich"

Jürgen Klinsmann

Unglückliches Debüt als Hertha-Trainer: Jürgen Klinsmann. picture alliance

"Wir hätten mehr verdient gehabt", resümierte Klinsmann wenige Minuten nach Spielende am "Sky"-Mikrofon. "Minimum ein 2:2." hätte er mit seinem neuen Klub gerne eingefahren. Eine forsche Aussage, die er sich gegen 15.50 Uhr wohl noch nicht hätte vorstellen können.

Denn nach nicht einmal 20 Minuten lag die Hertha gegen kaltschnäuzige Dortmunder schon mit 0:2 im Hintertreffen. Hätte Manuel Akanji eine weitere Chance genutzt, es hätte gar schon 0:3 stehen können. Ein agiler Dodi Lukebakio, das Anschlusstor von Vladimir Darida (34.) sowie der Platzverweis von Mats Hummels (45.) veränderten dann aber die Gemengelage.

Direkt nach Wiederbeginn glückte sogar der vermeintliche Ausgleich. Davie Selke hatte nach feinem Zuspiel von Marko Grujic zum 2:2 getroffen. Allerdings wurde der Treffer vom VAR aufgrund einer Abseitsposition aberkannt. "Ärgerlich", nannte es Klinsmann: "Der Treffer hätte uns verdammt gutgetan." Angesprochen auf seine erste persönliche VAR-Erfahrung antwortete Klinsmann mit einem Grinsen: "Das nervt natürlich."

Dass auch in den 40 folgenden Minuten der Ausgleich nicht mehr glückte, wurmte Klinsmann ebenso: "Wir müssen das Tempo höher fahren. Wir haben zu wenig erzwungen, zu wenige Möglichkeiten herausgespielt."

ssc