Bundesliga

Abraham-Sperre: DFB-Vizepräsident findet Einspruch "komisch"

Zimmermann von Frankfurt "irritiert" - Verhandlung am Dienstag

Abraham-Sperre: DFB-Vizepräsident findet Einspruch "komisch"

David Abraham in Freiburg

Bis Ende 2019 gesperrt: Eintracht-Kapitän David Abraham. imago images

"Ich finde das komisch", sagte Ronny Zimmermann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Ich hätte als Verantwortlicher, glaube ich, eher gesagt: Und ich setze dir noch eine Woche von mir aus drauf, als dass ich gegen das Urteil angegangen wäre."

Das DFB-Sportgericht hatte Abraham am Mittwoch mit einer Sperre bis zum Jahresende belegt, nachdem der Argentinier am Sonntag Freiburgs Trainer Christian Streich umgerempelt und umgehend Rot gesehen hatte. Die Eintracht hatte sofort Einspruch gegen das Urteil eingelegt.

Zimmermann, der auch Präsident des Badischen Fußballverbandes ist, zeigt sich davon "irritiert": "Wenn was passiert, was den Rahmen sprengt - und das hat es ganz sicher gemacht -, dann wäre es schon schön, wenn auch die Akzeptanz bei dem Klub da wäre. Wir reden immer über Werte, und das wäre eine gute Möglichkeit gewesen, zu sagen, wir stehen zu unseren Werten."

Wie am Freitag bekannt wurde, wird das Sportgericht am kommenden Dienstag (11 Uhr) sowohl über den Einspruch von Eintracht Frankfurt gegen Abrahams Strafmaß als auch Freiburgs Einspruch gegen die Länge der Sperre von Vincenzo Grifo verhandeln, der drei Spiele aussetzen soll.

jpe/dpa

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