2. Bundesliga

Gomez will gegen den HSV eine Antwort geben

Stuttgart vor dem Spitzenspiel unter Druck

Gomez will gegen den HSV eine Antwort geben

Mario Gomez

Will endlich wieder jubeln: Mario Gomez. Getty Images

29 Torschüsse beim 1:2 gegen Wiesbaden. 19 beim 0:1 gegen Kiel. Aber eben nur ein Treffer und null Punkte. Gegen die Abstiegskandidaten leistete sich der VfB vermeidbare und selbst verschuldete Patzer. "Das sind sechs Punkte, die uns definitiv fehlen. Die hatten wir eingeplant", sagt Gomez und nennt die miserable Chancenverwertung als Hauptgrund für die Misere: "Wir machen vieles richtig, kriegen aber den Ball nicht rein. Jetzt stehen wir hier und machen wieder den Erklärbär."

Auch wenn die jüngsten Ergebnisse nicht stimmen, glaubt Gomez an den Weg des VfB. "Wenn wir zwei Spiele schlecht gespielt hätten, würde ich verstehen, wenn man nervös wird", sagt der Routinier. Er sieht sein Team mit 20 Punkten und als Tabellenzweiten "immer noch in einer guten Lage". Rückschläge müsse man einkalkulieren: "Es war klar, dass wir nicht durch die Liga marschieren und dass es mit dieser jungen Mannschaft mal Gegenwind geben wird. Wir müssen die Schultern und den Kopf hochnehmen."

Gleich zweimal gegen den HSV

Ausgerechnet jetzt trifft Stuttgart zweimal auf den HSV. Am Samstag in der Liga zum Duell Erster gegen Zweiter, am Dienstag dann im Pokal. "Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um gegen Hamburg zu spielen. Da können wir unser wahres Gesicht zeigen", sagt Gomez. Nach zwei Spielen gegen Mannschaften, die vor allem aufs Verteidigen aus waren, sei der HSV nun "ein Gegner, der genauso viel will wie wir. Das kommt genau richtig", findet der Angreifer und fügt hinzu: "Es ist ein guter Moment, um als Mannschaft eine Antwort zu geben."

Auf die Dienste von Holger Badstuber muss der VfB dabei verzichten. Am Samstag fehlt der Innenverteidiger nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Kiel wie auch in der Woche darauf beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden. Wegen Badstubers verbaler Entgleisung in Richtung der Schiedsrichter hatte der DFB-Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und am Dienstag entschieden, dass Badstuber ein zusätzliches Spiel gesperrt wird.

David Bernreuther