Stark ab Dienstag wieder im Training

"Viele Löcher gestopft": Rekiks gelobte Rückkehr

Der Berliner Karim Rekik

Bekam ein Lob vom Trainer: Der Berliner Rückkehrer Karim Rekik. imago images

Fast ein bisschen unter ging da das Comeback von Karim Rekik. Der Innenverteidiger durfte erstmals seit dem 3. Spieltag (0:3 auf Schalke) wieder spielen, weil sich Vizekapitän Niklas Stark bei der Länderspiel-Reise mit der deutschen Nationalmannschaft eine Wunde unterhalb des Knies zugezogen hatte, die einen Einsatz in Bremen unmöglich machte. Der 24 Jahre alte Niederländer hatte seine Versetzung auf die Bank sachlich hingenommen und vor der Partie im Hinblick auf seine persönliche Situation gesagt: "Ich bin Profi, und jeder Profi weiß, dass das passieren kann. Ich muss fokussiert bleiben und hart arbeiten."

Nun kam also seine Chance, und der 1,86 Meter große und 84 Kilo schwere Abwehrspieler erledigte in seinem 54. Bundesligaspiel für Hertha seinen Job zur Zufriedenheit seines direkten Vorgesetzten. "Ich finde, dass er seine Sache sehr gut gemacht hat", sagte Coach Ante Covic zu Rekiks Vorstellung, "er hat viele Löcher gestopft." Fehlerfrei agierte der Linksfuß nicht, auch er hatte darunter zu leiden, dass Hertha gerade in der ersten Halbzeit generelle Zuordnungsprobleme in der Defensive hatte.

Strak kehrt am Dienstag ins Mannschaftstraining zurück

Ob Rekik am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (15.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) erneut zur Startelf zählen wird, ist noch offen. Das hängt auch davon ab, ob Stark wieder genesen sein wird. "Aller Voraussicht nach wird es so sein, dass er am Dienstag ins Individualtraining zurückkehrt", sagte Covic am Sonntag. Man müsse abwarten, "wie die Wunde verheilt" und was passiere, "wenn Niklas explosive Bewegungen mit seinem Knie macht".

Andreas Hunzinger

Bilder zur Partie Werder Bremen - Hertha BSC