Köln: Drexler und Verstraete dürften bis Sonntag wieder fit sein

Beierlorzer fordert "stabiles Passspiel"

Achim Beierlorzer

Steht mit seiner Mannschaft vor einem richtungsweisenden Spiel gegen Paderborn: Der Trainer des 1. FC Köln Achim Beierlorzer. Getty Images

Mit Birger Verstraete (Knie) und Dominick Drexler (Muskelprobleme) fehlten zuletzt zwei Akteure, die normalerweise als Schlüsselspieler gelten. Am Montag standen sie wieder auf dem Trainingsplatz, arbeiteten mit dem Ball. "Es schaut momentan danach aus, als könnten sie am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkommen", so Trainer Achim Beierlorzer, "aber wir müssen jeden Tag abwarten. Es können Rückschläge kommen, irgendwo kann es wieder zwicken." Wenn nicht, dann sind sie "natürlich eine Option" für das Spiel am Sonntag gegen Mitaufsteiger SC Paderborn, verrät der Trainer.

Ähnliches trifft auch auf Jonas Hector zu. Der Kapitän hatte wegen muskulärer Probleme die Länderspiele absagen müssen, mittlerweile aber wieder das Training mit Ball aufgenommen. Fehlen wird in den kommenden rund zwei Wochen Lasse Sobiech, der Abwehrspieler zog sich eine Muskelverletzung am Oberschenkel zu.

Spielersteckbrief Drexler

Drexler Dominick

Spielersteckbrief Verstraete

Verstraete Birger

Trainersteckbrief Beierlorzer

Beierlorzer Achim

Die Trainingsarbeit in der Woche vor dem Keller-Duell wird eine Menge Passformen beinhalten. "Wir brauchen ein stabiles Passspiel", fordert Beierlorzer, ansonsten laufe man Gefahr, die Balance zu verlieren zwischen Defensive und Offensive. Genau das wird geübt, "unter Druck, weil Paderborn eine Mannschaft ist, die viel Druck ausübt, auf Balleroberungen aus ist."

Dass die Ostwestfalen ein äußerst unangenehmer Gegner für die Kölner sind, geben die Ergebnisse her: Noch nie haben die "Geißböcke" ein Bundesligaspiel gegen diese Mannschaft gewonnen, dazu beide Aufeinandertreffen 2018/19 in der zweiten Liga verloren. Kölns Trainer fordert eine optimistische Herangehensweise und konsequentes Nutzen der eigenen Möglichkeiten. "Wir sind die bessere Mannschaft im Verhältnis zum Gegner", sagt er. Und ergänzt: "Es entscheidet sich auf dem Platz, wer wirklich die bessere Mannschaft ist. Da müssen wir es zeigen, nicht auf dem Papier."

Frank Lußem