0:4 in Osnabrück macht Grammozis ratlos

Darmstadts Debakel: "Dann kriegst du so auf die Schnauze"

Bedient: Darmstadt ging am Montagabend an der Bremer Brücke unter.

Bedient: Darmstadt ging am Montagabend an der Bremer Brücke unter. imago images

Eine einzige Torchance hatte Darmstadt in 90 Minuten: Ein maßgenauer Freistoß von Yannick Stark, ein wuchtiger Kopfball von Immanuel Höhn, eine herausragende Parade von Osnabrücks Torwart Nils-Jonathan Körber - sonst hatten die Lilien am Montagabend in Osnabrück offensiv nichts zu bieten. Und defensiv? Da taumelten sie phasenweise von einer Verlegenheit in die andere.

Nach der 0:4-Klatsche meinte Trainer Dimitrios Grammozis am Sky-Mikrofon: "Wir sind zu keiner Zeit ins Spiel gekommen. Ich kann mir das nicht erklären. Es war kollektives Versagen."

"Wir haben das vom Kopf her nicht so angenommen, wie wir uns das vorgestellt haben"

Während Osnabrück schwungvoll nach vorne spielte, die Zuschauer mit einem beherzten und leidenschaftlichen Auftritt mitriss und schon nach gut einer Viertelstunde in Führung ging, war Darmstadt von Anfang an nicht auf der Höhe - "und dann kriegst du so auf die Schnauze", sagte Darmstadts Verteidiger Fabian Holland nach der Partie.

Nach gerade einmal einer halben Stunde war Osnabrück bereits achtmal zum Abschluss gekommen, der SVD kein einziges Mal. "Wir haben das vom Kopf her nicht so angenommen, wie wir uns das vorgestellt haben", bemängelte Grammozis, tat sich aber schwer mit einer Erklärung: "Die Gründe muss ich noch suchen."

Kapitän Holland findet die Leistung "definitiv überraschend"

Sein Kapitän Holland nannte die Leistung derweil "erschreckend schwach" und vor dem Hintergrund des ansprechenden Saisonstarts "definitiv überraschend". Er fand: "Das einzig Positive ist, dass es am Freitag wieder losgeht." Dann trifft Darmstadt vor eigenem Publikum auf Dynamo Dresden - und hat etwas gutzumachen.

lei

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