Union: Mittelfeldspieler soll fünfter Neuzugang werden

Schmiedebach-Deal auf der Zielgeraden

Manuel Schmiedebach

Steht vor dem Wechsel zu Union Berlin: Manuel Schmiedebach. imago

Nach Stürmer Sebastian Andersson (kommt ablösefrei von Absteiger 1. FC Kaiserslautern), Linksverteidiger Ken Reichel (ablösefrei, Eintracht Braunschweig), Torwart Rafal Gikiewicz (200.000 Euro, SC Freiburg) und Innenverteidiger Florian Hübner (300.000 Euro, Hannover 96) soll Mittelfeldspieler Schmiedebach der nächste Neuzugang bei den Köpenickern sein.

Die Verhandlungen mit dem 29 Jahren alten bisherigen Teamkollegen von Hübner befinden sich auf der Zielgeraden. Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, dass Schmiedebach zunächst auf Leihbasis für ein Jahr von Hannover in seine Geburtsstadt wechselt. Hält Union die Klasse, bliebe Schmiedebach per bindender Kaufoption für eine weitere Saison bei den Eisernen. Geht der Deal wie erwartet in den kommenden Tagen über die Bühne, hätte Union mit dem Routinier auch die Planstelle für das defensive Mittelfeld besetzt.

Pünktlich zum Start der Vorbereitung am kommenden Montag und dem viertägigen Kurz-Trainingslager in Bad Saarow (Mittwoch bis Samstag) könnte der neue Trainer Urs Fischer die Arbeit mit einem Kader aufnehmen, der nach den Abgängen von Abwehrchef Toni Leistner, Top-Torjäger Steven Skrzybski (Schalke 04), Torwart Daniel Mesenhöler (MSV Duisburg) sowie der Mittelfeldspieler Dennis Daube (KFC Uerdingen) und Stephan Fürstner (Eintracht Braunschweig) bereits ein neues Gesicht erhalten hat. Ziel der Eisernen ist es, in den kommenden beiden Jahren um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen zu können. In der abgelaufenen Saison hatte Union dieses Ziel deutlich verpasst und war zwischenzeitlich sogar in Abstiegsgefahr geraten.

Jan Reinold/Michael Richter

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