Luginger: "Können zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind"

Saarbrücken will den Fascher-Effekt tilgen

Jürgen Luginger

Will nicht mehr nach unten blicken, doch dazu braucht es einen Erfolg in Rostock: FCS-Trainer Jürgen Luginger. imago

Auf der vereinseigenen Homepage erläuterte Luginger indes noch einmal den jüngsten Erfolg seiner Mannschaft: "Der Sieg war wichtig, um den Abstand nach unten zu vergrößern." Die Ergänzung ließ aber nicht lange auf sich warten: "Jetzt gilt es, Konstanz in diese Leistung zu bringen und weiter zu punkten." Sicherlich steckt in diesen Worten viel Wahrheit. Denn sollte gerade gegen die derzeit stark auftrumpfenden und in acht Spielen nur einmal bezwungenen Rostocker ein Sieg gelingen, die Wirkung wäre mit Sicherheit groß.

"Das wird alles andere als eine leichte Aufgabe. In Rostock herrscht immer eine heiße Atmosphäre", weiß der FC-Trainer aber auch die Schwere dieser Prüfung richtig einzuschätzen. Doch genau hier "können wir zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind". Die bisherige Negativbilanz der Saarbrücker in Rostock soll ebenfalls ein Ende finden: In bislang vier Partien bei der Hansa gelang kein einziger Punktgewinn (1:3, 2:3, 0:3 und 1:2).

Bezüglich der einst längeren Verletztenliste gibt es einen positiven Schwund zu verkünden. So sind Pascal Pellowski (23, Achillessehnen-OP) und Felix Dausend (24, Schambeinentzündung) die derzeit einzigen fehlenden Akteure, die der Trainer nicht in seine Kaderplanung involvieren kann.