16:11 - 42. Spielminute

Tor 0:1
Pekarik
Rechtsschuss
Vorbereitung Mittelstädt
Hertha

16:17 - 45. + 2 Spielminute

Tor 0:2
Lukebakio
Linksschuss
Vorbereitung Darida
Hertha

16:35 - 46. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
M. Eggestein
Bremen

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Bittencourt
für Osako
Bremen

16:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Cordoba
für Piatek
Hertha

16:52 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Woltemade
für Chong
Bremen

16:52 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Füllkrug
für Klaassen
Bremen

16:52 - 63. Spielminute

Tor 0:3
Matheus Cunha
Rechtsschuss
Vorbereitung Darida
Hertha

16:59 - 69. Spielminute

Tor 1:3
Selke
Kopfball
Vorbereitung Augustinsson
Bremen

17:10 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Zeefuik
für Pekarik
Hertha

17:11 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Leckie
für Lukebakio
Hertha

17:11 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Maier
für Stark
Hertha

17:20 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Selke
Bremen

17:19 - 90. Spielminute

Tor 1:4
Cordoba
Rechtsschuss
Vorbereitung Leckie
Hertha

BRE

BSC

Bundesliga

Plötzlich Torjäger: Pekarik trifft schon wieder

Hertha startet mit drei Punkten aus Bremen in die Saison

Plötzlich Torjäger: Pekarik trifft schon wieder

Peter Pekarik

Brachte die Hertha auf die Siegerstraße: Peter Pekarik. Picture Alliance

Werder-Trainer Florian Kohfeldt baute seine Anfangself trotz des 2:0-Erfolges bei Carl Zeiss Jena im Pokal auf drei Positionen um. Klaassen und Chong, gegen Jena zur Halbzeit gekommen, ersetzten Bittencourt und Erras. Friedl vertrat zudem den verletzten Toprak in der Innenverteidigung.

Bei der Hertha nahm Coach Bruno Labbadia im Vergleich zur 4:5-Niederlage gegen Braunschweig im DFB-Pokal ebenfalls drei personelle Veränderungen vor: Boyata, Torunarigha und Piatek ersetzten Plattenhardt, Rekik und Leckie, die allesamt auf der Bank saßen. Dort nahm auch Neuzugang Cordoba Platz.

Rotierende Hertha-Offensive

Erstmals wieder vor Zuschauern betraten die Spieler das Bremer Weserstadion, in welchem 8500 Werder-Fans anwesend sein durften. Die Anhänger der Grün-Weißen sahen zunächst einen nervösen Beginn, in dem die Bremer zwar bemüht waren, spielerische Akzente zu setzen. Die Hertha wollte sich ihrerseits den Pokalfrust von der Seele spielen. Piatek, Lukebakio und gerade Freigeist Matheus Cunha tauschten in vorderster Front zwar häufig ihre Positionen, ohne aber die Bremer Abwehr zunächst in Verlegenheit zu bringen.

Spieler des Spiels
Hertha

Peter Pekarik Abwehr

2
Spielnote

Nach zähem Abtasten entwickelte sich eine Partie mit zahlreichen Torszenen. Herthas Spielkultur sorgte für Unterhaltungswert, auch wenn sich die Spannung in Grenzen hielt.

3
Tore und Karten

0:1 Pekarik (42', Rechtsschuss, Mittelstädt)

0:2 Lukebakio (45' +2, Linksschuss, Darida)

0:3 Matheus Cunha (63', Rechtsschuss, Darida)

1:3 Selke (69', Kopfball, Augustinsson)

1:4 Cordoba (90', Rechtsschuss, Leckie)

Bremen
Bremen

Pavlenka 4 - Gebre Selassie 5, Moisander 4,5, Friedl 4, Augustinsson 3,5 - Klaassen 4,5 , M. Eggestein 5 , Chong 4 , Osako 5,5 , Sargent 4,5 - Selke 3,5

Hertha
Hertha

Schwolow 3 - Pekarik 2 , Boyata 2,5, Torunarigha 2,5, Mittelstädt 3,5 - Stark 3 , Darida 2, Tousart 3, Matheus Cunha 2 - Lukebakio 2,5 , Piatek 3

Schiedsrichter-Team
Sascha Stegemann

Sascha Stegemann Niederkassel

3,5
Spielinfo

Stadion

Wohninvest Weserstadion

Zuschauer

8.400

Einen ersten Aufschrei gab es in der 19. Minute, als Augustinsson Pekarik bei der Flanke gewähren ließ und sich Piatek besser als Moisander und Friedl im Zentrum positioniert hatte. Der Pole köpfte den Ball anschließend auf die Oberkante der Latte. Von den Hausherren war trotz der Unterstützung auf den Rängen offensiv weiterhin kaum etwas zu sehen. Erst nach einer halben Stunde kamen die Hanseaten erstmals gefährlich in den Strafraum: Sargent prüfte Schwolow, der diesen Test bestand (31.).

Werder offenbart (schon wieder) eklatante Defensivschwächen

Während die Bremer ihre einzige echte Chance nicht nutzen konnten, schlug die Hertha vor dem Pausenpfiff noch gleich zweimal eiskalt zu - allerdings auch unter gütiger Mithilfe der Werderaner. Erst wurde Pekarik bei Mittelstädts Flanke nicht gedeckt, sodass der Slowake ungestört einnetzen konnte. Dann hatten die Hausherren erst noch Glück, dass Friedls Foul an der Strafraumgrenze per VAR nach außerhalb verlegt wurde und es keinen Elfmeter gab (45.). In der Nachspielzeit aber leistete sich Eggestein einen unnötigen Ballverlust, den Darida zu Lukebakio durchsteckte. Der Belgier erhöhte eiskalt, sodass die Berliner nicht mehr mit dem nichtgegebenen Elfmeter hadern mussten (45.+2).

1. Bundesliga, 1. Spieltag

Frischer Wind durch Bittencourt, aber die Hertha jubelt

Kohfeldt reagierte zur Pause und brachte Bittencourt für Osako. Der Deutsch-Brasilianer brachte auch gleich Schwung in die Partie und feuerte einen ersten Warnschuss in Richtung Schwolow ab. Auch sonst war er bemüht, nahm sich aber auch häufig zu viel auf einmal vor. Nicht zu viel vorgenommen hatte sich die Hertha, die nach Cordobas Einwechslung auf 3:0 stellte: Der Kolumbianer machte im Mittelfeld einen Ball fest und leitete Matheus Cunhas Treffer somit ein (63.).

Die Hertha hatte die Partie komplett im Griff, auch weil die Bremer spätestens nach dem dritten Treffer komplett am Boden waren. Doch aus dem Nichts verwandelte Selke eine Augustinsson-Flanke per Kopf zum 1:3 - und plötzlich war wieder Feuer auf dem Rasen (69.). Dieses hätte Cordoba gleich wieder herausnehmen können, aber im Eins-gegen-eins mit Pavlenka scheiterte er aus abseitsverdächtiger Position (71.).

Perfektes Cordoba-Debüt

In einer hektischen Schlussviertelstunde gelang es den Bremern nur noch ein einziges Mal, richtig gefährlich in den Abschluss zu kommen. Füllkrug drosch den Ball aber zu unplatziert auf Schwolow (87.). Stattdessen nutzte auf der anderen Seite Cordoba seine insgesamt dritte Gelegenheit, um gleich im ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber zu treffen und den 4:1-Endstand herzustellen (90.).

Nach acht siegreichen Spielen in der Vorbereitung musste Bremen somit erstmals als Verlierer vom Platz gehen. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) können es die Grün-Weißen auf Schalke besser machen. Die Berliner Hertha empfängt schon am Freitagabend (20.30 Uhr) Eintracht Frankfurt.

Bilder zur Partie Werder Bremen - Hertha BSC